Schlaglicht: Was muss man als Terrorist eigentlich noch alles anstellen in Deutschland? Der aktuelle Mutmaßliche, Anis Amri aus Tunesien, saß vier Jahre in italienischer Haft, dann im deutschen Abschiebeknast, allerdings nur einen Tag. Da waren die Italiener effizienter.

Bei uns ging fleißig in die Moabiter Hassprediger Moschee »Fussilet 33«, zu übersetzen mit  »Zum Guten Terroristen-Hirten«, die ein christlicher Innensenator neben anderen Islamisten-Zentren in seiner Stadt duldete. Multikulti!

Dann wurde er dabei überwacht, wie er sich eine Waffe besorgen wollte. Weihnachtseinkäufe! Der Verfassungsschutz sagt, es bestehe »keine Grundlage für eine weitere Verlängerung der Anordnungen zu Überwachungsmaßnahmen.« Eben! Der spielt nur. Dann wurde er noch zweimal fotografiert in der Nähe des Tatorts. Vermutlich hätte man ihm eine Kalaschnikow umhängen müssen, denn eine Verhinderungshaft kam für ihn immer noch nicht in Frage. Es war wie im »Hauptmann von Köpenick:« Er hat ja keine Papiere, den gibt’s also nicht. Dann kann man ihn auch nicht einsperren. Und daheim will man ihn nicht mehr.

Also bleibt er hier und geht als angehender Terrorist seinen Geschäften nach. All die, die sich jetzt wundern und beschweren, haben die Taten dieses Mannes zugelassen. Er ist ganz offensichtlich nicht vom Himmel gefallen. Und hätten die Politiker der Altparteien, vorneweg die Grünen, nicht die Anerkennung der Maghrebstaaten als sichere Länder von ein paar Wochen im Bundesrat verhindert, wäre es auch nicht so weit gekommen. Alle Forderungen, die eine kleine neue Partei erhob, waren sicher Rasierklingen. Doch sie bestätigten nur, was man dringend hätte machen müssen. Grenzen dicht, jeder ohne Papiere bekommt Ersatzpapiere und wird nach Dublin-Abkommen in sein EU-Einreiseland abgeschoben. Wenn nicht gleich nach Hause, so er keinen Asylgrund hat. Klar war das hart. Doch nötig. Weiß man jetzt einmal mehr.

Anstatt den Kurs jetzt zu ändern werfen die meisten Altparteien der AfD die Instrumentalisierung der Attentate vor. Ablenkung. Was dann noch so nachgeschoben wird, nennt sich hochtrabend »Maßnahmenpaket.« Fußfessel für Islamisten? Wird eh nicht überwacht und führt wie in Berlin/Spandau zu noch mehr Opfern. Abschiebehaftverlängerung auf zwölf Monate? Dann vertagt sich das Problem nur. Asylzentren? Wer bewacht und betreut sie? Nach welchen Recht wird dort entschieden? Alles ungeklärt, zu vage. Nein wir sind verzagt. Wir haben den Terror zugelassen. So wie die Welt Hitler in München.

Gutgläubigkeit schützt nicht vor Terror. Oder ist es alles ganz anderes, wie der »Spiegel« vermutet. Steckt Übersinnliches hinter der Wandlung des flüchtigen Flüchtlings Amri:  »Je weiter er nach Norden kam, desto radikaler wurde der Tunesier.« Autor Christoph Sydow vermutet also möglicherweise Odin, die Nordgötter oder anderes schwer Greifbares als Beweggrund für den Sinneswandel. Vielleicht gab es aber auch nie einen? Vielleicht waren wir einfach nur die Deppen, die Tausende nach Europa ließen, von denen wir nichts wussten? Sehen wir der verantwortlichen Kanzlerin heute einmal in die Augen und öffnen ihr Weihnachtsgeschenk: Ihr inhaltsleeres Maßnahmenpaket zu Weihnachten. Schöne Feiertage!

 

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