Straftaten werden zu spät kommuniziert, Gefährdungslagen sind meist unklar, die Bürger sind verunsichert. Um hier gezielt entgegen zu wirken, wurde das soziale Netzwerk SafeMyPlace entwickelt, über das sich mündige Bürger selbst über real erfahrene Straftaten, Gefahren als auch Beobachtungen in Echtzeit austauschen, informieren oder warnen können. Ziel ist der informierte und wachsame Bürger. Mit Video.

Zu spät kommunizierte Straftaten, unklare Gefährdungslagen, verunsicherte Bürger. Um hier gezielt entgegen zu wirken, entwickelte die »DSP Deutsche Datenschutz GmbH« laut Eigendarstellung eine soziale Plattform, über die sich Bürger über real erfahrene Straftaten, Gefahren als auch Beobachtungen in Echtzeit austauschen, informieren oder warnen können.

Ziel, so der Hersteller der Smartphone- und Portal-Software namens »SafeMyPlace« (SMP), ist der informierte und wachsame Bürger.

Die vier Funktionsbereiche »Informieren, Warnen, Statistik und Hilfe« bilden die Grundlage von SafeMyPlace. Dazu werden mittels des Netzwerks Informationen zu Vorfällen und Ereignissen zwischen den Bürgern ausgetauscht und alle Nutzer werden in Echtzeit informiert oder gewarnt, um jederzeit ein realistisches Bild der lokalen Gefährdungslage zu erhalten.

Neue Vorfälle anzeigen, Gefährdungslage einsehen und Hiferuf absetzen

Über den Bereich Benachrichtigung kann sowohl der aktuelle Standort, wie auch der Heimatstandort bzgl gemeldeter Vorfälle betrachtete werden. Die Meldung eines neuen Vorfalls wird über ein oranges Glockensymbol in der Fußleiste aufgerufen. In der Kartendarstellung bietet die App dem Nutzer eine bundesweite Sicht auf alle erfassten Meldungen mit detaillierten Informationen. So können Gefährdungslagen durch eine regionale und abgestufte Färbung, die Anzahl der Meldung sowie Gesamtlisten nach Kriminal-Kategorien angezeigt werden.

Sollte sich der Nutzer in einer schwierigen Situation befinden und Hilfe benötigen, kann er durch das Aktivieren diesen Hilferuf signalisieren. Unmittelbar im Anschluss wird allen Nutzern im Umkreis dies per Push-Meldung und als blinkender Punkt auf der Karte angezeigt.

Mehr als 3.500 Nutzer bereits der Gemeinschaft beigetreten

metropolicos Anfrage beim App-Herstellen, wie dieser sicherstellen kann, dass es sich um wirkliche Informationen und keine Gerüchte handelt und wie diese Meldungen geprüft werden, wurde wie folgt beantwortet: »Natürlich können wir nicht immer garantieren, dass die Meldung 100 Prozent der Wahrheit entspricht. Doch glauben wir, dass der größte Anteil der Meldungen ein gutes und vor allem nützliches Bild machen wird. Viele Meldungen entnehmen wir den offiziellen Polizeiberichten, andere müssen wir manchmal redaktionell bearbeiten, falls der Betrug offensichtlich ist. Darüber hinaus befinden sich gerade bestimmte logische Mechanismen in der Umsetzung, die in Zukunft den Wahrheitsgehalt der Meldungen senken oder erhöhen können. Indem ein anderer Bürger die Aussage z.B. bestätigt oder verneint.«

Auf der DSP-Facebookseite kritisieren einige Kommentatoren, dass sich durch die App nur »besorgten Bürger« angesprochen fühlen oder »Angst geschürt« werde. Aktuell teilt das DSP-Team ebenfalls auf Facebook mit, dass bereits mehr als 3.500 Nutzer der Gemeinschaft beigetreten seien. Der Wunsch nach Sicherheit liege der Idee zugrunde. » Wir haben eine App programmiert, die Verbrechen transparenter macht und Bürger präventiv warnt. Ein super Feedback unserer Nutzer gibt unserer Idee Recht. Wenn dir die Idee nicht gefällt, auch OK«, so die Antwort an einen Kritiker.

Video zu SafeMyPlace: