Seit Tagen gehen in Stockholms No-Go-Areas massenhaft Autos in Flammen auf. Die Polizei scheint den Gewaltausbrüchen im einstigen Mult-Kulti-Vorzeigeland machtlos gegenüber zu stehen. In der deutschen Medienlandschaft schweigt man sich dazu aus. Mit Video.

(Symbolbild:Julian Schüngel; Rechte: CC by NC ND2.0-Lizenz, Original: siehe Link )
Brennende Fahrzeuge (Symbolbild: Julian Schüngel; Rechte: CC by NC ND2.0-Lizenz, Original: siehe Link )

Schockierende Aufnahmen von brennenden Autos im südlichen Stadtteil von Stockholm. Seit Tagen gehen im Stockholmer Problemviertel Hallunda immer wieder Fahrzeuge in Flammen auf, so ein Bericht der britischen Tageszeitung Daily Express. Hallunda ist ein mit 14.000 Einwohnern hoch immigriertes Stadtgebiet mit hoher Arbeitslosigkeit- und Kriminalitätsrate.

Multi-Kulti-Land Schweden mit No-Go-Areas

Polizei und Feuerwehr versuchen seit Sonntagnacht den umfangreichen Brandstiftungen in Schwedens No-Go-Areas Herr zu werden. Allein in diesem Jahr wurden so über 70 Fahrzeuge zerstört. Anfang des Jahres seien etwa 50 Gebiete in Schweden auf einer »Blacklist« geführt worden. Diese seien in drei Kategorien von »Risikogebiet« bis »ernsthaft bedroht« eingeteilt, wobei es in Stockholm über 20 dieser sogenannten No-Go Zonen gebe, in denen insgesamt über 75.000 Menschen leben. Die Anzahl der Risikogebiete erhöhte sich bis September auf 55.

Schweden hat als einstiges Multi-Kulti-Vorzeigeland, seit Jahren immer wieder mit massiven gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Immigranten und Polizeikräften zu tun. Seit 2009 kam es immer wieder auch in der schwedischen Stadt Malmö zu ähnlich heftigen und gewalttätigen Vorkommnissen (metropolico berichtete).

Code 291: Schwedens Polizei darf nicht mehr über Straftaten von Immigranten berichten

Wie der Express bereits zu Jahresanfang berichtete, habe das skandinavischen Land seit dem Beginn der verheerenden Immigrationskrise mit einem massiven Verbrechensanstieg zu kämpfen zu denen neben Raub ebenfalls massive sexuelle Übergriffe und einen Anstieg des Drogenhandels zählen.

Die schwedische Zeitung » Dagens Nyheter« berichtete zu Jahresbeginn, dass die schwedische Polizei gezielt Informationen über Straftaten, die durch »Flüchtlinge« begangen wurden, geheim halten würde. Selbst Informationen darüber, mit wie viel Personal und wie vielen Arbeitsaufwand Beamte in der Immigrationskrise im Einsatz sind, würden nicht öffentlich gemacht werden. Wie der Deutschlandfunk berichtete, sammle die schwedische Polizei in einem speziellen Straftatenregister mit dem Namen »Code 291«  Vorfälle, bei denen Immigranten entweder Täter oder Opfer waren. Diese Daten würden aber seit annähernd einem Jahr unter Verschluss gehalten, obwohl es anfänglich hieß, dass die Daten zeitnah veröffentlicht werden würden.

Onlineportal übt Ungehorsam

Als Grund für die Verheimlichung wurde die Angst vor »rechten Bewegungen«, die die Statistik »ausschlachten und so fremdenfeindliche Stimmungen schüren«, genannt. Zusätzlich wurde bekannt, dass im September 2015 eine interne Anweisung der Stockholmer Polizei besagt, bei sogenannten »Alltagsverbrechen« wie Einbruch oder Diebstahl keine Merkmale des mutmaßlichen Täters, wie Hautfarbe oder Nationalität, mehr bekannt zu machen. Man wolle nicht, dass ethnische Gruppen als Kriminelle gebrandmarkt werden, so ein Polizeisprecher.

Im Internet wurde daraufhin die Webseite code291.com online gestellt, die sich gegen das staatlich verordnete Schweigen stellt und betreffende Meldungen publik macht. (BS)