In der Nacht vom 28. auf den 29. November verhüllten Aktivisten der Identitären Bewegung das mehr als 20 Meter hohe Maria-Theresien-Denkmal in Wien mit einer gigantischen Burka. Zu ihren Füßen wurde ein Schild mit dem Schriftzug »Islamisierung – nein Danke!« angebracht. Mit Video.

Identitäre Bewegung Österreich verhüllt Maria Theresia Denkmal in Wien mit Burk (Bild: IB Österreich)
Identitäre Bewegung Österreich verhüllt Maria Theresia Denkmal in Wien mit Burka (Bild: IB Österreich)

Just zum Todestag der österreichischen Monarchin Maria Theresia verhüllten Aktivisten der Identitären Bewegung (IB) Österreich in der Nacht vom 28. auf den 29. November ihr Denkmal in Wien. Dem Herrscherdenkmal der Habsburgermonarchie, das an Kaiserin Maria Theresia, Gattin und seit 1765 Kaiserinwitwe von Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen erinnert, wurde nach dem Vorbild des Verhüllungskünstlers Christo bedeckt.

Die Identitären verhüllten die österreichische Herrscherin mit einem muslimischen Schleier. Zu ihren Füßen wurde ein Schild mit dem Schriftzug »Islamisierung – nein Danke!« angebracht. Die Aktivisten rechtfertigen ihre Aktion als Protest gegen die Islamisierung Österreichs und für die Meinungsfreiheit in unserem Land.

2017 soll es statistisch gesehen jedem Tag zu einem Prozess wegen sogenannten »Hasspostings« kommen

In einer Mitteilung der IB-Österreich heißt es: »Wenn die Politiker die Islamisierung verschweigen, müssen wir umso deutlicher auf sie aufmerksam machen! Jeden Tag wird unser Land ein Stück mehr islamisiert. In muslimischen Kindergärten wird zum Dschihad gegen Ungläubige aufgerufen, Einzeltäter verüben unter »Allahu Akbar!« Schreien Attentate in Österreich. Währenddessen machen uns staatlich legitimierte Islamexperten weiß, dass das alles nichts mit dem Islam zu tun hat und die Islamisierung nicht stattfindet.

Wer es wagt, diese Tatsache doch anzusprechen, fällt unter Extremismusverdacht und landet im schlimmsten Fall sogar vor Gericht: Alleine 2017 soll es statistisch gesehen fast jedem Tag zu einem Prozess wegen sogenannten »Hasspostings« kommen. Wir Identitäre sagen: Schluss mit dieser Verschleierung der Realität! Die Wahrheit muss auch in Österreich zumutbar sein! Daher fordern wir eine Remigration aller Illegalen und jener Muslime, die unsere Gesellschaftsordnung ablehnen. Darüber hinaus muss die politische Verfolgung jener Menschen aufhören, die sich Sorgen um Österreichs Zukunft machen und die Tatsache der Islamisierung unseres Landes ansprechen. In Österreich muss endlich eine Leitkultur etabliert werden, damit unser Land auch in 100 Jahren noch das Land bleibt, in dem die Österreicher leben. Unsere Werte und unsere Kultur müssen in der österreichischen Verfassung verankert werden, damit islamische Umtriebe hier keine Zukunft haben!«

IB fordert politisch Verantwortliche dazu auf, zu Recht und Gesetz zurückzukehren

Wie in Deutschland auch, wird auch in Österreich versucht, die Identitäre Bewegung in die rechtsextremistische Ecke zu platzieren. In Deutschland lässt der Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Hans Georg Maaßen, die IB Deutschland seit August beobachten.

Diese Beobachtung bezeichnete die Ortsgruppe der Identitären Bewegung München in einem Interview mit metropolico als Paradoxon, da die IB die politisch Verantwortlichen dazu auffordert, zu Recht und Gesetz zurückzukehren und beispielsweise die Grenzen des Landes zu schützen. (BS)