Schlaglicht: Elf Jahre im Kanzleramt, das ist wie der gefühlte tausendste Tatort. Die Spannung ist raus. Da helfen auch keine Regietricks mehr, kein Kammerspiel. Keine Spannung mehr in den Gesichtszügen jener Frau, die uns alle und alles schaffen will.

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Tatort Merkel (Bild: Armin Linnartz; Susanne Nilsson, Rechte: CC SA 3.0-Lizenz, Original: siehe Link Bild wurde bearbeitet)

Elf Jahre im Kanzleramt, das ist wie der gefühlte tausendste Tatort. Die Spannung ist raus. Da helfen auch keine Regietricks mehr, kein Kammerspiel. Keine Spannung mehr in den Gesichtszügen jener Frau, die uns alle und alles schaffen will. Der Mund erinnert heute mehr an Udo Lindenberg, der Haarschnitt an die späten Beatles. Über ihre Hosenanzüge sollte man besser nicht reden. Sie hat in Deutschland ein stabiles Land gesehen. Ein reiches, eins, das immer fleißig Geld für andere ausgab. Eins, in dem die Rente sicher war. Ein Land mit einer so geringen Arbeitslosigkeit wie nie zuvor – was sachlich nicht stimmt. Denn in den Siebzigern war diese deutlich niedriger.

Kommen wir also zurück zur Realität. Sie hat Banken, Automobilkonzerne und Griechenland gerettet, sie steht für die Niedrigzinsen, sie ist verantwortlich für Altersarmut, hat Ex-Kanzler Gerd Schröders Hartz-Pläne unterstützt. Sie steht für den Atomausstieg und die Abschaffung der Wehrpflicht. Sie steht für BER, kaputte Straßen, Bildungskrise und die stille Duldung von Monopolen, Telefon- und Strommonopolen etwa, dem teuersten Strom der Welt.

Nie konnten so viele Menschen von ihrem Erwirtschafteten nicht mehr ohne Hilfe leben. Nie haben sich so viele Menschen bei den örtlichen Tafeln ernähren müssen. Nie war es schwieriger im Land Vermögen aufzubauen oder fürs Alter vorzusorgen. Nie hat man weniger Zinsen bekommen als unter ihr. Nie musste die Deutsche Bank mehr Rücklagen für Tricksereien und Betrügereien zurücklegen und holte sich das Geld dreist von ihren Kunden zurück. Nie hat ein deutscher Autokonzern mehr Strafe an ein fremdes Land zahlen müssen. Nie hatten so wenige so viel und so viele so wenig. Nie kamen so viele muslimische Menschen aus angeblichen Fluchtgründen zu uns und mussten gleich integriert werden – was gar nicht Zweck einer Fluchthilfe im Sinne der UN ist – und belasten unsere Sozialkassen auf Jahrzehnte. Selten waren wir in Europa isolierter. Nie gab es rechts neben der Union gleich zwei Parteien. Nie musste man beim Notarzt länger warten, nie bekam man in Deutschland erst nach sechs Monaten einen Facharzttermin. Und nur selten gab es in Deutschland eine noch größere Massenpsychose um populistische Sätze wie „Wir schaffen das!“ oder „Wollt ihr den totalen Krieg?“

Alles gute Gründe, die seltsame Gräfin aus ihrem Anwesen im Berliner Tiergarten zu jagen. Doch 55 Prozent der Deutschen stimmen immer noch für sie, wenn es darum geht, das Land zu ruinieren. Umfragen. Zuletzt lagen diese beim amerikanischen Präsidenten um 17 Prozent daneben. So wird es mit ihr noch fünf Jahre länger dauern. Lassen wir uns überraschen, was noch alles kommt. Bis 2021! Vertrauen wir uns dem Engelchen an, der Pfarrerstochter Mutti Angela aus der Uckermark. Arbeiten bis 70. Das war ihre Idee. Dann geht sie in Rente und wir nach Hause. Deutschland, ein Kammerspiel der Traurigkeit.