Dietmar Bartsch, Fraktionschef der Linken hat der SPD einen gemeinsamen Sturz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Aussicht gestellt. »Sigmar Gabriel könnte nächste Woche Kanzler sein, wenn er und die SPD wollten«.

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Dietmar Bartsch (Linke)  (Bild: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Quelle: flickr, Rechte: CC BY NC 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Nach einem rot-rot-grünen Gespräch Mitte Oktober, in dem SPD, Grünen und Linken unter Teilnahme von SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) über eine mögliche Zusammenarbeit auf Bundesebene diskutierten,  hat nun Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch die SPD zum Sturz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgerufen.

Wie Medien übereinstimmend berichtet hat Bartsch gegenüber der »Rheinischen Post« die  Überzeugung geäußert, dass Sigmar Gabriel  „nächste Woche Kanzler sein könnte, wenn er und die SPD wollten«.

Voraussetzung sei hierzu, dass sich die drei Parteien vorher auf jene Punkte verständigten, die sie vor der Wahl noch durchsetzen wollten.

Rot-rot-grüne Mehrheit nach 2017 nicht mehr gegeben

SPD, Linke und Grüne verfügen derzeit im Bundestag rein rechnerisch über die nötige Mehrheit für ein konstruktives Misstrauensvotum gegen die Regierung. Somit könnte ein neuer Kanzler gewählt werden. Es scheint, dass die Zeit von rot-rot-grün genützt werden sollte, da nach aktuellen Umfragen diese knappe Mehrheit der Genossen nach den nächsten Bundestagswahlen nicht mehr bestehen wird. (BS)