Schlaglicht: Es gab mal wieder Geld am Monatsende für die hilfesuchenden Anwohner des Asylantenheims am Potsdamer Villenpark Groß-Glienicke. Und weil es nicht genug gab, oder eben offensichtlich nicht gerecht genug verteilt wurde, griffen rund 30 Schutzsuchende junge Herren zum Knüppel und gingen aufeinander los.

Angela Merkels Ewigkeits-Mantra (Bild: metropolico.org)
Angela Merkels Bauchentscheidung (Bild: metropolico.org)

Diesmal Tschetschenen gegen Syrer. Alle im besten Mannesalter zwischen 16 und 40 Jahren. So wie hier in den brandenburgischen Idylle zwischen Kieferwäldchen und Seen fetzt es verdächtig oft im reichen Land zwischen Rhein und Oder. Die Massenunterkünfte bieten vom der bayerischen Einsternepension mit Watzmannblick bis zu dem zum Menschenbasar umgebautem Flughafenhangar Berlin-Tempelhof allerhand Außergewöhnliches. Von Drogen, über Prostitution bis hin zu Terroranwerbung ist seltsamerweise gerade in den von drogenverachtenden Muslimen bewohnten Unterkünften oft berichtet worden. Und dies nicht von den in Selbstmitleid aufgeweichten, realitätsfernen Staatsmedien. Sondern von Priestern und Helfern vor Ort.

Dass die wenigen Christen unter den Flüchtlingen besonderen Anfeindungen ausgesetzt sind, wissen wir nicht zuletzt von einem Berliner Pfarrer aus Steglitz, dem es gelang, zwei Dutzend christlichen Schutzsuchende aus der Masse der angeblich hochgebildenten, muslimischen Professoren und Dozenten zu lösen und in eine externe Unterkunft zu verlegen. Dass es immer wieder zu schweren Prügeleien unter den angeblich stark Traumatisierten und Hilfsbedürftigen kommt, ist langsam Tagesgeschäft für die oftmals überforderten Sicherheitsdienste und die Polizei.

Wenn die Stärksten aus ihren Heimatländern so eine Art von Solidarität untereinander üben, kann man sich leicht vorstellen, warum es dort immer wieder zu Kriegen kommt. Was machen eigentlich die Kranken, die Alten und die Kinder dort? Sie werden im Stich gelassen. Solidarität als Einbahnstraße. Die Starken lassen die Schwachen sitzen. Sie gehen nach Deutschland. Es ist gerade so, als ob wir Deutschen dort nie wirkungsvolle Entwicklungshilfe geleistet hätten. Es drängt sich das Bild des jahrzentenlangen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher auf, der mit Schecks dort über Jahre die Reichen noch reicher machte.

Schutzsuchend war auch ein achtjähriges Mädchen, das von einem 27jährigen Asylbewerber nahe einer Berliner Notunterkunft in einem Park sexuell missbraucht worden sein soll. Als ihr Vater auf den Mann mit einem Messer losging und sich rächen wollte, wurde er von der Polizei erschossen. Wer kümmert sich nun um das jetzt wirklich stark traumatisierte Mädchen ohne Vater? »Wir schaffen das!« hört sich  angesichts solcher Zustände sehr zynisch an. Wir sollten wissen: Diese unhaltbaren Zustände haben wir geschaffen. Würden wir nichts zahlen, würde keiner kommen.