Leitartikel: Die muslimische Autorin und islamische Religionspädagogin Lamya Kaddor hat sich aus Sicherheitsgründen vom Schuldienst beurlauben lassen. Sie habe just zum Erscheinen ihres Buches Morddrohungen erhalten. Schuld daran: das »rechte Spektrum« und der böse böse böse Henryk M. Broder.

Lamya Kaddor  (Bild: Wikipedia; © Raimond Spekking /  CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Original: siehe Link Bild wurde bearbeitet)
Lamya Kaddor (Bild: Wikipedia; © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Original: siehe Link)

Die 38-Jährige islamische Religionspädagogin Lamya Kaddor, ehemalige Studentin der Arabistik, Islamwissenschaft, Erziehungswissenschaft – wobei sie bislang auf Nachfrage nicht beantwortete, was das Thema ihrer unveröffentlichten Magisterarbeit denn gewesen sei – und Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft), hat es über die Jahre hinweg irgendwie geschafft, in sämtliche öffentlich-rechtlichen Plapperrunden gespült zu werden und auf Islamkonferenzen und Integrationsgipfeln zu wirken. Dort – und nicht nur dort – verbreitet die syrischstämmige Kaddor seither ihre Sicht auf die islamischen Dinge in unserem Land und versucht so anhand ihres »Geschäftsmodells« vom »liberalen Islam« sich die muslimische Nase zu vergolden.

Kaddor und ihr Geschäftsmodell: »Der liberale Islam und die islamophoben Deutschen«

Hierbei kommt der rührigen Islamfunktionärin die eine oder andere Unglaublichkeit über die muslimischen Lippen. So haut sie der autochthonen Bevölkerung die Erkenntnisse um die islamophoben Ohren:  »Wir sind ein Einwanderungsland. Deutschsein bedeutet in Zukunft, einen Migrationshintergrund zu haben, das bedeutet Deutschsein in Zukunft, nicht autochthon blaue Augen und helle Haare, sondern ein Kopftuch zu tragen, dunkelhaarig zu sein oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute Deutschsein«. Die mobblige 38-Jährige konnte sich, hofiert durch den politischen Betrieb, nahezu ungestört der Etablierung des – keineswegs liberalen – Islams an deutschen Schulen widmen.

Nur seit Kurzem scheint es nicht mehr so rund für Kaddor zu laufen. So kritisierte sie der wortgewaltige Publizist Henry M. Broder auf seinem Internetblock Achse des Guten und nannte die berufene, islamische Schulmeisterin »genuin dumm«. Thomas Spahn zeigte kurze Zeit später auf dem Internetblock Tichys Einblick auf, wie wenig weit her es mit Kaddors Geschichtsverständnis und ihrem angeblichen »liberalen Islam«-Getue tatsächlich ist. Nebenbei erfährt der Leser, dass sich die als islamische Sauberfrau präsentierende Kaddor in einem ominösen, mittlerweile eingestellten Rechtsstreit, bei der es um Veruntreuung von Geldern ging, befand.

Kampagnenstart für Kaddors neues Buch

So viel Gegenwind scheint die muslimische Kämpferin nicht gewohnt. Und – welch ein Zufall – rechtzeitig zum Erscheinen ihres »Buches« hat die auf allen gesellschaftlichen Gebieten bewanderte Kaddor angeblich eine Morddrohung bekommen. Allein – gesehen hat diese bislang noch niemand. Aus Sicherheitsgründen habe sich die angebliche Islamwissenschaftlerin vom Schuldienst an der Hauptschule in Dinslaken vorsorglich beurlauben lassen.

Joachim Nikolaus Steinhöfel nennt dies eine PR-Aktion Kaddors, dem der öffentlich-rechtliche Sender Deutschlandfunk (DLF) beschämender Weise auch noch ein Forum biete und sich bemüßigt, auch sogleich die »Verantwortlichen« zu benennen: »Renommierte Journalisten wie Henryk M. Broder beteiligten sich daran, Stimmung gegen sie zu machen.« Steihöfel bekräftigt in einem Facebookeintrag: .» Nein! Henryk hat nur die Wahrheit ausgesprochen: Frau Kaddor ist keine Opportunistin, die mit dem Strom schwimmt, sie ist genuin dumm. Das sind auch andere, die es relativ weit gebracht haben: Ramona und Jürgen Drews, Carmen und Robert Geiss, Heiko Maas und Natalia Wörner, Christine Neubauer und Claudia Effenberg. Deren genuine Dummheit kommt darin zum Ausdruck, dass ihnen nichts peinlich ist. Das macht auch ihre Stärke aus.«

»Die verloren gegangene Schwester von Claudia Roth«

Henry M. Broder entschuldigte sich in einem Folgeartikel bei der »selbstverliebten Frau Kaddor« : »Was mich angeht, möchte ich mich bei der bedeutenden Islamwissenschaftlerin, islamischen Religionspädagogin, Autorin, Publizistin in aller Form entschuldigen: Sie ist nicht genuin dumm, sie ist extrem street smart, selbstverliebt und die verloren gegangene Schwester von Claudia Roth.« (BS)