Der Krieg in Syrien ist ein militärischer Konflikt mit vielen beteiligten Gruppen und internationalen Eingriffen. Gründe dafür sind gegensätzliche Interessen religiöser, ethnischer, wirtschaftlicher, regionalpolitischer und geopolitischer Natur. Laut dem Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. phil. Daniele Ganser gibt es indes eine relativ einfache Erklärung für den- politisch und medial –  verkomplizierten und undurchsichtigen Krieg: Öl und Gas. Ein Erklärungsversuch.  

Daniel Ganser (Bild: Daniel Ganser Pressefoto / Foto: Markus Lamprecht / RedAct Kommunikation AG )
Daniel Ganser (Bild: Daniel Ganser Pressefoto / Foto: Markus Lamprecht / RedAct Kommunikation AG )

Im Zuge des Arabischen Frühlings kam es vor gut fünf Jahren, im März 2011, zum Bürgerkrieg in Syrien. Was mit angeblich friedlichen Protesten gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad begann, entwickelte sich bald zu einem – politisch und medial gewollt –  komplizierten und undurchsichtigen Krieg, sodass kaum noch von einem Bürgerkrieg gesprochen werden kann.

Verschiedenste bewaffnete Gruppen sind seither involviert, von Terror- bis zu Kurdenorganisationen, die gegen die Regierungstruppen, aber auch gegeneinander oder mit den Regierungstruppen kämpfen.  In einem Vortrag am 30. Mai 2016 bei der ÖDP in München gab der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. phil. Daniele Ganser eine mögliche und einfache Antwort auf die Ursache des Syrienkrieges. (Kompletter Vortrag hier: Energiewende statt Erdölkriege: Dr. Daniele Ganser in München bei der ÖDP).

Daniel Ganser – Feindbild bei Wikipedia

An dieser Stelle wird auf die Dokumentation von Markus Fiedler und Frank Michael Speer zum Wikipedia-Eintrag von Dr. Daniele Ganser mit dem Titel »Die Dunkle Seite der Wikipedia« auf KenFM hingewiesen. Die beiden  Filmemacher sprechen darin von »totalitären bzw. mafiösen Sozialstrukturen, die in Teilen der Online-Enzyklopädie eine sachliche Diskussion bzw. Editierung von Artikeln unmöglich machen«. In dem Wikipedia-Eintrag zu Dr. Daniele Ganser werde gezielt Rufmord betrieben.

»Die Methoden dazu umfassen u.a. falsche Zitate, sinnentstellte Zitate, selektive Negativquellenauswahl, Zulassen von Quellen aus unsachlichen meinungsmachenden Zeitungsartikeln, ungewöhnliche bis sehr sportliche (sprich: absichtlich) falsche Auslegung der Wikipediaregeln. Auch versteckte semantische Textverknüpfungen, die aber psychologisch sehr wirksam sind, werden genutzt, um im Subtext Negativinformationen zu transportieren.« (BS)