Leitartikel: Die  Flensburger Linke beantragt im Gleichstellungsausschuss, künftig Arbeitsgeräte »genderneutral« zu bezeichnen. Im linken »Geschellschaftsumkrempeljargon« spricht der linke Genderist/In dann von der/die ScannerIn, der/die ComputerIn, der/die BleistiftanspitzerIn, der/die KopiererIn, der/die StaubsaugerIn.

Hier ist die Linke - mit einer weiteren, irren Idee (Bild: metropolico.org)
Hier ist die Linke – mit einer weiteren, irren Idee (Bild: metropolico.org)

Dass Sozialisten es als ihre oberste Aufgabe ansehen, die bestehende Gesellschaft abzuschaffen und eine »neu, bessere Welt« im sozialistischen Sinne zu basteln, ist Allgemeingut. Wie eine Gesellschaft fühlt und denkt ist eng mit seiner verwendeten Sprache verknüpft und elementarer Bestandteil einer jeden Gesellschaft.

Wir basteln Euch eine neue, rote Welt!

Das haben die linken Gesellschaftsklempner aus dem rot-grün-dunkelrot changierenden Politikbetrieb längst erkannt und die Genderisierung als geeignetes Mittel für ihre Gesellschaftstransformation entdeckt und in weiten Teilen bereits umgesetzt und etabliert.

Wie weit dieser Irrsinn getrieben werden kann, zeigen aktuell die Flensburger Linke auf. Im Gleichstellungsausschuss beantragt die Linke, Arbeitsgeräte künftig geschlechtsneutral zu benennen (Beschlussvorlage RV-109/2016).

Demnach sollen, insbesondere bislang grammatisch mit maskulinem Artikel (»der«) bezeichnete Arbeitsgeräte- oder mittel genderneutral bezeichnet werden. Der Scanner wird zur der/die ScannerIn, der Computer zur der/die ComputerIn. Der Bleistiftanspitzer wird zum der/die BleistiftanspitzerIn. In der linken Welt sollen des Weiteren  Bezeichnungen bestehenden Doppelformen kreativ nachgebildet werden: der/die Papierkorb/-körbin oder der/die Briefkopf/-köpfin sind nur eines der makaberen Beispiele, wie die deutsche Sprache missbraucht und zerstückelt werden soll.

Die meinen das ernst!

Wie die Bildzeitung berichtet, hat CDU-Ratsmann Arne Rüstemeier bestätigt, dass die Linke das Papier als offiziellen Antrag für den Gleichstellungsausschuss eingebracht habe – »gez. Gabriele Ritter, Fraktionsvorsitzende Die Linke«. Am Mittwoch soll über den linken Blödsinn verhandelt werden.

Hier der Antrag in voller Wortlänge:

»Antrag: Ab sofort werden Arbeitsgeräte/-mittel aus allen Arbeitsbereichen der Stadt Flensburg genderneutral bezeichnet. Dies gilt insbesondere für grammatisch mit maskulinem Artikel („der“) bezeichnete Arbeitsgeräte/-mittel:

  • Bezeichnungen, die Berufsbezeichnungen nachgebildet sind: der/die ScannerIn, der/die ComputerIn, der/die BleistiftanspitzerIn, der/die KopiererIn, der/die StaubsaugerIn usw. • weitere Bezeichnungen sollten bestehenden Doppelformen kreativ nachgebildet werden: der/die Papierkorb/-körbin, der/die Briefkopf/-köpfin, der/die AbfalleimerIn usw. Ausgenommen davon sind Nomen,
  • die mit einem Nominalisierungssuffix (-keit, -heit, -ung usw., insbesondere wenn sie dabei den femininen Artikel „die“ tragen) gebildet werden, z.B. die Sitzung, die Tagesordnung usw. • die grammatisch einen neutralen Artikel („das“) tragen: das Papier, das Dokument usw. • die einen Ort bezeichnen (der Flur, die Kantine, die X. Etage, der Wartebereich usw.)

Begründung: Es ist im Sinne einer sozial gerechten und antidiskriminerenden Gesellschaft nicht hinzunehmen, dass Nomen, die ein Arbeitsgerät/-mittel bezeichnen, häufig nur mit maskulinen Artikeln gebraucht werden. Dies verlängert die patriarchalische Gewohnheit, dass menschliche, mechanische oder technologische Arbeitsleistung als überwiegend „männlich“ charakterisiert wird.

Auch im Bereich der modernen Technologie werden viele dieser Nomen noch immer mit einem „männlichen“ Artikel Beschlussvorlage LINKE RV-109/2016 1. verwendet.

– Im Sinne eines genderneutralen bzw. alle Gendertypen umfassenden Sprache ist daher eine Doppelform anzuwenden. Dies hat für die mündliche und schriftliche Sprache in allen Bereichen der Verwaltung sowie der Kommunalpolitik der Stadt Flensburg zu gelten. Global-/Teilziel: Flensburg ist ein wunderbares Erlebnis Finanzierung/ Folgekosten: Der Antrag löst keine Kosten aus. Zeitpunkt der Umsetzung: Ab sofort. Gleichstellung: Der Antrag dient der Gleichstellung «.