In der bayerischen Landeshauptstadt erfreut sich eine linksextreme Szene der Förderung mit Steuergeld und erfolglosen Strafverfahren gegen »unbekannt«.
In der bayerischen Landeshauptstadt erfreut sich eine linksextreme Szene der Förderung mit Steuergeld und erfolglosen Strafverfahren gegen »unbekannt«.

Am 5. September hatte die Münchner AfD den Wahlsieg in Mecklenburg-Vorpommern gefeiert. Die Antifa marschierte auf, konnte die Wahlparty aber nicht verhindern. Nun wurde die Gaststätte beschmiert. Der offenkundige Racheakt ist zugleich eine warnende Botschaft.

Die AfD hatte am letzten Wahlabend in Mecklenburg-Vorpommern die CDU überholt. Das wollten Parteifreunde und Anhänger der jungen Partei auch in München feiern. Mitglieder der Antifa-Gruppe »Nationalismus ist keine Alternative« waren in Maleranzügen vor die Gaststätte zum Meisterverein in der Friedenstraße in München aufmarschiert. Von manchen Medien der Landeshauptstadt war die »linksgerichtete“ (Münchner Merkur) Antifa als Opfer der Auseinandersetzungen vor dem Lokal dargestellt worden (metropolico berichtete).

Rache der Antifa

Heute hatte die Antifa-Episode ein Nachspiel. Die Fassade der Gaststätte wurde mit der Drohung „Keine AfD sonst Glasbruch“ beschmiert. Die Aussage ist klar: Wenn die Gaststätte noch einmal die AfD beherbergen sollte, werden die Fensterscheiben eingeschmissen.

Der Staatsschutz der Polizei München ermittelt. Wie die Pressestelle gegenüber metropolico bestätigte, wegen Sachbeschädigung. Letztlich bestünde aber auch Anlass, zusätzlich wegen Nötigung gegen unbekannt zu ermitteln. Dies ist aber wohl ohnehin nur eine Frage für die Statistiker, denn eine Ermittlung der Täter ist nicht wirklich wahrscheinlich.

Die Stadt München fördert die Antifa

Die Landeshauptstadt München finanziert mit Steuergeldern eine ganze Reihe von linksextremistischen Einrichtungen, wie etwa das Kafe Marat. Der Landesvorsitzende der AfD, Petr Bystron, machte daher schon vor einigen Wochen Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) für Anschläge auf Wohnungen von AfD-Mitgliedern verantwortlich. Nach Medienberichten wollte sich Reiter zu seiner Verantwortung nicht äußern.

Bystron sieht indes auch nach dieser Attacke die Sozialdemokraten Münchens in der Verantwortung: »Hier bestätigt sich, wie aggressiv die Schlägertruppen der SPD sind. Nach den körperlichen Angriffen folgt jetzt die Erpressung des Wirtes verbunden mit Gewaltandrohung. Jetzt ist Zivilcourage gefragt. Es muss Schluss sein mit dem linken Terror!« Die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, hat dem Wirt angeboten, die Streicharbeiten zu übernehmen. Es wird nicht das letzte sein, was in Ordnung zu bringen sein wird. (CJ)