Während wieder einmal die politischen Verantwortlichen ihre Gesichter in die Kamera halten und von Islamisten faseln, die unsere Gesellschaft spalten wollen, gibt Daily Mail dem von Dschihadisten geköpften französischen Pfarrer Abbe Jaques Hamel ein Gesicht und erinnert.

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Auf die Knie gezwungen und dann abgeschlachtet – Von Dschihadisten ermordeter französischer Pfarrer Abbe Jaques Hamel (Bild: Facebook Screenshot Daily Mail)

Am Dienstagmorgen drangen zwei – in der Presse als »Franzosen« bezeichnete – Dschihadisten bewaffnet in die Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray bei Rouen ein, nahmen einen Priester, drei Nonnen und zwei Gemeindemitglieder als Geiseln. Den 86-jährigen Pfarrer ließen sie vor den Altar knien. Dann wurde dem Gottesmann die Kehle durchgeschnitten. Die Mörder filmten die Tat.

»Sie haben am Altar eine Art Predigt gehalten, auf Arabisch. Es ist ein Horror.«

Laut französischer Staatsanwaltschaft konnte eine Nonne dem dschihadistischen Gemetzel entkommen, die darauf hin die Polizei alarmierte. Diese versuchte, durch eine kleine Tür mit den Attentätern zu verhandeln, die ihre Geiseln als menschliche Schutzschilde missbrauchten. Weiter berichtet der Staatsanwalt, dass die Dschihadisten, von denen einer eine Schusswaffe trug, dann mit den Nonnen und einem Gottesdienstbesucher die Kirche verließen.  Die Angreifer riefen ihr »Allah u Akbar« bevor sie von den Polizisten vor der Kirche erschossen wurden. Beide Muslime hatten Sprengstoffattrappen in Aluminiumfolie umgebunden.

Französische Medien, auf die sich auch einen Focus-Bericht berufen, berichteten von einer Augenzeugin, die schilderte, dass der greise Priester auf die Knie gezwungen wurde und dann, als er sich zu wehren versuchte, von den beiden Muslimen »geköpft« wurde. »Sie haben sich selbst gefilmt«, so die berichtende Nonne. »Sie haben am Altar eine Art Predigt gehalten, auf Arabisch. Es ist ein Horror.«

Deutscher Qualitätsjournalismus – wie in der Tagesschau – indes berichtet, dass die Dschihadisten den 85-Jährigen »erstachen«.

Trauerminen und Gefasel der politischen Totalversager

Marine Le Pen, Chefin des Front National (FN) schrieb nach der Hinrichtung des Priesters auf das Gefasel des französischen Präsidenten vom »Spaltungsversuch der französischen Gesellschaft durch islamistisch motivierte Angriffe«:»Hollande irrt. Die islamischen Fundamentalisten wollen uns nicht spalten, sie wollen uns töten«. „Die Verantwortung derer, die uns seit 30 Jahren regieren, ist immens. Sie schwätzen zu sehen, ist empörend.“, so die FN-Chefin in einer vorherigen Stellungnahme.

In einem offiziellen Statement drückte sie den Opfern ihre Anteilnahme aus und fragte die amtierende, sozialistische Regierung: »Angesichts der erschreckenden Zunahme der jetzt fast wöchentlich stattfindenden Angriffe auf unserem Boden und angesichts des Niedergangs zu diesem unerträglichen Grad der Barbarei, sagen wir zu Regierung und Präsidenten: Es ist nun nicht mehr möglich, untätig zu bleiben.« In den Amtszeiten von Sarkozy und Hollande sei nichts passiert, was die Ausbreitung von Islamismus und Kriminalität eingedämmt hätte, so Le Pen laut dem Magazin Epoch Times und fordert: »Wir wollen jetzt keine großen Worte mehr, sondern von der amtierenden Regierung sofortige Maßnahmen!« Le Pen erinnert an Vorschläge ihrer Partei um der unglaublichen Zunahme islamischer Gewalt zu begegnen und benennt die Schließung von Salafisten-Moscheen, das Abschieben von hasspredigenden Imame, Grenzkontrollen, Zuwanderungsstopp, Veto gegen die deutsche Einladungspolitik, Stärkung von Sicherheitskräften, Geheimdienst und Militär, eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, Stärkung von Justiz- und Strafvollzug und Bau neuer Gefängnisse.

Während die politisch Verantwortlichen einmal mehr ihre gramverzerrten Gesichter in die Kamera halten, gibt Daily Mail dem mit Sicherheit nicht letzten Opfer der politischen Totalversager ein Gesicht und erinnert: