Schlaglicht: Man stelle sich vor, man wohnt nach acht Jahren Knast in Spandau bei Berlin und trägt Fußfessel. Im Land der Ungläubigen wird man überwacht. Nach einem erfolglosen Versuch, den afghanischen Premier zu erstechen, greift man sich ein Küchenmesser  – das einem der Staat als Einrichtungsbeihilfe bezahlte!-  und los geht’s zum munteren Amoklauf.

lfjkjkdjf ( Bild: Ctruongngoc; Weitere Einzelheiten Elektronische Fußfessel mit Basisstation in Frankreich; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe Link)
Fußfessel ( Bild: Ctruongngoc;
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Elektronische Fußfessel mit Basisstation in Frankreich; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe Link)

Die Fußfessel hat man zuhause gelassen, abgeschnitten. In einem Reihenhaus bei Bremen – hier laufen die Daten aller bundesweit registrierten Fußfesselträger zusammen – piept es. Beamte werden in Berlin angerufen, die fahren zur Wohnung, finden die Fessel. Doch zu spät: Der Ex-Träger hat bereits an der Heerstraße eine Polizistin verletzt und wurde von einem Polizisten erschossen.

Ähnlich in Frankreich. Dort,  im normannischen Dörfchen Saint-Étienne-du-Rouvray, hatte vor 16 Jahren eine kleine Mohamedaner-Gemeinde eine Moschee auf einem Stück Land gebaut, das von der katholischen Nachbargemeinde gestiftet worden war. Damals schiss der kleine, heute 19-jährige Adel K. noch eifrig in seine syrische Windel.

Erst vor ein paar Jahren flüchtete er zu den Ungläubigen. Dann hatte er zweimal versucht, heim nach Syrien zu reisen, um gegen die Ungläubigen dort zu kämpfen. Damals verpasste ihm der Staat eine Fußfessel. Im entscheidenden Moment, am Dienstag, guckte der Staat allerdings weg. Adel und sein Kumpel vom IS nahmen in der Dorfkirche drei Geiseln und schnitten dem freundlichen Pfarrer (86) die Kehle durch. Seine persönliche Willkommenskultur, die er im Internet feierte. Die Franzosen erschossen ihn und seine IS-Freund.

Was aber die Fußfesseln in beiden Fällen nun gebracht haben, weiß nur der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Der forderte sie jüngst für auffällige Asylbewerber. Grund: Unbekannt.