Wegen Beleidigung der Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens, Hannelore Kraft  (SPD), wurde ein Mann zu einer Geldstrafe verurteilt. Dieser hatte Kraft unterstellt zum »korrupten Pack« zu gehören und einen »IQ wie ein Toastbrot« zu besitzen.

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Gerichtlich festgestellt: Toastbrot hat keinen IQ! (Bild: metropolico.org)

Ein 53-jähriger Mann wurde vom Amtsgericht Köln zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro verurteilt, weil er die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) in zwei E-Mails beleidigt haben soll.

In seiner, an die SPD-Politikerin gerichteten Mitteilung kommentierte er Krafts Vorschlag, Langzeitarbeitslose als Flüchtlingshelfer einzusetzen. Er benannte dies in seiner ersten Mail mit der Aussage: »Sie müssen einen IQ wie ein Toastbrot haben.«

Nachgewiesenermaßen hat Toastbrot im Gegensatz zu Kraft keinen IQ!

Kraft soll nach eigenen Angaben in ihrem Antwortschreiben, laut der FAZ auf diese Nachricht noch mit Erläuterungen zu ihrem politischen Konzept geantwortet haben. In einem zweiten Emailschreiben soll der selbst Langzeitarbeitslose, Kraft und weitere Politiker als »korruptes Pack«, das an den Pranger gehöre, beschimpft haben.

Daraufhin stellte die Berufspolitikerin persönlich Strafantrag. Am vergangenen Mittwoch fällte das Amtsgericht Köln das Urteil. Das Gericht sah den Tatbestand der Beleidigung als erfüllt an. Es sei »eine Grenze überschritten, das war ein Angriff auf die Ehre der Ministerpräsidentin«, so die Einschätzung des Gerichts.  Nachgewiesenermaßen habe Toastbrot keinen IQ, so die weiterführende Erläuterung der Richterin im Urteil. (BS)