Martin Lejeune, freier Journalist und tätig für Qualitätsmedien wie der taz oder der Frankfurter Rundschau krönte seine Hamas-Verliebtheit sowie seinen ausgewachsenen Antisemitismus nun mit dem feierlichen Übertritt zum Islam.

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Martin Lejeune konvertiert zum Islam (Bild: Screenshot YouTube)

Der Journalist Martin Lejeune war und ist eine bizarre Gestalt. Im dunkelblauen Anzug gekleidet, berichtete Lejeune als freier Journalist für die linksdrehende Berliner Tageszeitung »taz« ebenso wie für die Frankfurter Rundschau. « Neues Deutschland», das ehemalige Zentralorgan der SED, nahm wie die «Junge Welt», das ehemalige Zentralorgan der FDJ seine Berichterstattungen ebenso auf, wie der «Standard» und die WOZ.

Toiletten-Gate – Hamas-Verliebtheit  und andere Unappetitlichkeiten

So wurde Lejeune über die linkslastigen Medienwelt hinaus bekannt, als er am 9. November 2014 – dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938 –  an einer geplanten Veranstaltung mit den antisemitischen jüdischen Journalisten Max Blumenthal und David Sheen in der Berliner Volksbühne teilnehmen wollte, die   nach einer Beschwerde mehrerer Bundestagsabgeordneter durch die Volksbühne abgesagt wurde (metropolico berichtete).

Die Abgeordneten der Linkspartei Annette Groth, Inge Höger und Heike Hänsel begleiteten Blumenthal, Sheen und den Journalisten Martin Lejeune, die in eine offenen Konfrontation vor dem Abgeordnetenbüro mit Gregor Gysi gerieten. Bei dieser bedrängten sie den Linken-Chef dermaßen, dass er sich genötigt sah, auf einer Toilette Zuflucht zu suchen. Das linke Gespann hetzten im bis dahin nach. Videoaufnahmen des Vorfalls wurden im Internet veröffentlicht und sorgten bundesweit für Aufsehen. Das Wiesenthal-Center stellt nun ausdrücklich fest, dass Höger, Groth, Claudia Haydt und Heike Hänsel als Organisatoren eine wichtige Rolle dabei spielten, Hass gegen Israel zu schüren. Die Abgeordneten seien Teil einer bedeutenden Gruppe von „Hardcore-Israelfeinden“ in der Linkspartei.

»Wahnhafter islamophiler Selbsthass«

Aber nicht nur beim »Toiletten-Gate« errang Lejeune mediale Aufmerksamkeit. Auch bei der Kontroverse um Journalisten-Akkreditierung beim NSU-Prozess sowie durch seine Berichterstattung aus Syrien brillierte der Medienschaffende. Lejeune hatte im April 2013 beim Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen das Losverfahren im NSU-Prozess eingereicht. Er hatte bei der ersten Akkreditierung zunächst einen Platz erhalten, war jedoch bei der Verlosung leer ausgegangen. Weiterhin rügte er, dass es bei der neuen Platzvergabe zu Unregelmäßigkeiten beim Losverfahren gekommen sei. Die Beschwerde wurde schlussendlich abgewiesen.

2014 dann wurde ihm von Journalistenkollegen eine distanzlose Berichterstattung über den Gaza-Konflikt vorgeworfen, insbesondere, dass er sich die Sicht der als Terror-Organisation eingestuften Hamas zu Eigen mache. Unter anderem bezeichnete er die öffentliche Hinrichtung von 18 angeblichen Kollaborateuren durch das Hamas-Regime im Gazastreifen als »ganz legal« und die finanzielle Betreuung der Hinterbliebenen als »sehr sozial«. Ende Mai 2016 begleitete Lejeune als Reporter einen Hilfskonvoi des radikalen Salafistenvereins Ansaar International bis an die syrische Grenze.

Lejeune wurde vorgeworfen, einem »wahnhaften islamophilen Selbsthass« verfallen zu sein. Der islamverliebte Journalist sieht sich jedoch als Opfer. Seine Selbsteinschätzung: »Ich bin im Dienste der Wahrheit und der Menschen unterwegs. Ich bin moralisch auf der richtigen Seite.«

Seine »moralisch richtige Positionierung« und sein ausgemachter Judenhass haben den Qualitätsjournalisten nun zum folgerichtigen Schritt bewogen: Er konvertierte zum Islam. Seine Aufnahme in den Kreis der Rechtgläubigen kann auf einem islamischen Predigerportal bewundert werden (SB):