Schlaglicht: Die einzigen, die bisher für die unsere Innenstädte verrußende Schummelsoftware gezahlt haben, waren wir deutschen VW-ler.

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Mei, san mir blöd! (Bild: Tanja Djordjevic; Man bist du blöd!; Rechte: CC BY NC ND 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Sieben Mrd gingen angeblich über den grünen US-Tisch, dazu 5000 Euro für jeden, der einen betroffenen VW kaufte und eine Gratisreparatur. Natürlich gilt dies nicht bei uns, nur in Amiland. Auch Opel, also GM, hat beschissen. Zahlt aber vorsichtshalber mal nix. Fiat kam erst gar nicht, als der Dobrindt anrief. Kann man irgendwie verstehen. Fehlt noch, dass wir bei der EU auch noch die Russstrafe für Nichteinhaltung der Luftwerte zahlen dürfen. Aber das kommt noch.

Dass wir für dumme und schwerkranke Flüchtlinge sechs Mrd zahlen, um sie bei uns zu heilen und zu integrieren, dass wir kurz vor TTIP-Hintertreppengerichten auch noch Monsanto für 62 Mrd kaufen wollten, obwohl dem Verein mehrere hundert Mrd-Klagen drohen, ist schon eine Schwachsinnigkeit, die man nur mit der einzigartig dümmlichen Hybris deutscher Manager erklären kann. Bayer rules the waves.

Wir erfahren, dass 48 Prozent unserer Rentner unter 750 Euro monatlich bekommen. Altersarmut also längst regiert, dass in Berlin die Mieten in zwei Jahren trotz Bremse um 31 Prozent stiegen. Dass »Flüchtlinge« aus den Krisengebieten dieser Welt, also aus Bosnien, Albanien, Bangladesch, Nord-Syrien und dem Süd-Irak, 146 Euro Taschengeld monatlich, freie Gesundheitsvorsorge, Wohnen, Essen, Heizung, Bildung, etc. bekommen. Wobei die gscheiden syrischen Flüchtlinge aus den wirklichen Kampfgebieten in der Türkei bleiben müssen. Wofür wir wieder sechs Mrd bezahlen. Und dieses natürlich bei offenen Grenzen, um dem ganzen den Glanz der Unendlichkeit zu verleihen.

Dass wir für 10. 000 Euro bei der von uns Steuerzahlern geretteten Commerzbank im Jahr genau einen Euro ausbezahlt bekommen, den wir dann noch versteuern müssen, das sind wirtschaftliche Nebensächlichkeiten. Etwa wie der Verkauf des zweitgrößten deutschen Braunkohlereviers an einen tschechischen „Investor,“ der mit zypriotischen Hedgefonds gerade eben die Mibrag kaufte und dies aus der Mibrag-Rücklagen-Schatulle für Renaturierungsmaßnahmen (130 Mio) finanzierte. Man fragt man sich: Sind wir ein saublöder Haufen, mit dem man alles machen kann? Antwort: Ja. Am besten, man fragt nicht mehr nach. Die Kasse ist vorne links.