Mit seiner Einladung an die AfD ging es dem Zentralrat der Muslime vornehmlich um eine Demonstration seiner Herrschaftsansprüche. Ein Kommentar von Thor Kunkel. 

Aiman Mazyek (Bild: Aiman Mazyek; Christliches Medienmagazin pro; Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)
Aiman Mazyek (Bild: Aiman Mazyek; Christliches Medienmagazin pro; Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Das gescheiterte Treffen zwischen den Spitzen der AfD und dem selbsternannten Zentralrat der Muslime hat immerhin eines gezeigt: Neben dem respektablen Zentralrat der Juden hat sich inzwischen – fast unbemerkt – eine zweite politische Instanz außerhalb des deutschen Bundestags etabliert: Aiman Mayzek, der seine Organisation seit Jahrzehnten exakt dem Zentralrat der Juden nachmodelliert hat, fühlt sich inzwischen stark genug als Mitglied der diskret wirkenden Minderheiten-Oligarchie, die Deutschland ausplündert, in Erscheinung zu treten.

Seine eigene Rolle hat er als Mischung aus Michel Friedman ( kurz nach dem Entzug) und Ignatz Bubis (als er noch FDP-Mitglied war) stilisiert. Mazyek Auftritte wirken trotzdem „getürkt“, es ist nicht nur diese in Maßanzüge gekleidete Grobschlächtigkeit, sondern auch die geschmacklose Art und Weise wie er mit jeder Geste durchblicken lässt, dass er vorhat den Zentralrat der Juden schon jetzt zu beerben. Seine Geldkuh heißt übrigens nicht Antisemitismus, sondern Islamophobie …

Alles was Mazyek sagt oder gesagt hat ist daher ebenso anti-deutsch intendiert und strikt darauf ausgerichtet das deutsche Volk an einer eigenständigen politischen Willensbildung zu hindern. Sie dürfen nicht an sich selbst denken, niemals, denn das wäre das Ende von Mazyeks Traumjob an der reichgedeckten Tafel der Merkel’schen Post-Demokratie. Und mit dieser Strategie, die er seit zehn Jahren verfolgt, hat er sich zwischenzeitlich sogar zu einem Liebling der Medien gemausert. Es gibt kaum eine Talkrunde, in der er nicht schon einmal den Komplizen irgendeines Politikers mimen durfte. Die Tatsache, dass er bis heute nur eine verschwindend geringe Prozentzahl aller in Deutschland lebenden Muslime repräsentiert, ist dabei für die Mainstream-Medien nicht von Belang, sie könnten und würden auch einen Haufen Scheiße aufbauen, wenn er nur dem System, als dessen share holders sie sich verstehen, in diesem Augenblick nützt.

Dass die Mehrzahl der Deutschen einem Leben in einem multikolorierten und multitribalem Land eher kritisch gegenüberstehen, ja, manche es regelrecht satt haben orientalische Parallelgesellschaften, in denen sich Mayzeks wahre Klienten verschanzen, zu alimentieren, scheint diesen Vorsitzenden nicht zu interessieren: Er sieht seine Pfründe gesichert – und zwar mit jeder Moschee, die in Deutschland entsteht! Man kann Länder mit dem Bau von Moscheen erobern, man nehme nur andere europäische Staaten wie Belgien und Frankreich. Der politische Einfluss entsteht über die Religion. Ein Zurücknehmen oder Relativieren seiner Äußerungen kam für den Mann mit dem Knebelbart daher nicht in Frage: Er will den Standpunkt der AfD gar nicht verstehen. Nach dem Eklat verkündete er vor der Presse, er sehe nun „das Land in Gefahr“ und „den gesellschaftlichen Frieden empfindlich gestört“.

Diese Ansage ist vor dem Hintergrund der jüngsten Übergriffe auf deutsche Frauen (beim Karneval der Kulturen) nicht uninteressant, denn stören die jungen, aggressiv auftretenden Machos von Mazyeks ethnisch-religiösem Stamm nicht schon seit Jahren aus ihren Enklaven heraus den gesellschaftlichen Frieden? Verwüsten sie ihn nicht geradezu? Alle paar Monate wird irgendwo in Deutschland ein junger Deutscher von türkisch- oder arabischstämmigen Männern zu Tode geprügelt. Alle paar Wochen vergreifen sie sich an deutschen Frauen. Die nächste Stufe der Eskalation kann eigentlich nur offener Bürgerkrieg heißen. Warum sank Mayzek eigentlich nicht bei seiner Begegnung mit Petry vor Scham in die Knie? Warum bat er zur Abwechslung mal nicht um Vertrauen? Er weiß doch genau, dass die meisten der Täter Muslime sind, und doch weigert er sich die Übergriffe, die oft genug im Namen seiner Religion ausgeübt werden, zu verdammen. Nein, er sieht lieber vornehm darüber hinweg, denn ein Nestbeschmutzer will er nicht sein.

Um das wahre Ausmaß von Mazyeks Dreistigkeit zu verstehen, braucht man sich nur vorzustellen, wie diese Republik wohl kopf stehen würde, sollten sich junge christliche Männer alle paar Wochen zusammenrotten um Jagd auf Homosexuelle zu machen. Oder um sich an einer Muslima öffentlich zu vergehen. Was wäre wenn sie dabei noch den alten christlichen Schlachtruf „Gott will es“ (der Allahu Akbar entspricht)  ausstoßen würden?  Würden sich Vertreter der römisch-katholischen Kirche dann auch so verhalten wie Mazyek, der jeden Zusammenhang mit seiner Religion frech in Abrede stellt? Warum sagt er nicht einmal, dass er religiös motivierte Gewalt gegen deutsche Christen verurteilt?

Ach ja, stimmt, glatt vergessen, – der islamische Terror hat nichts mit dem Islam zu tun, die deutsche Presse sieht das genau so wie Mazyek , und deshalb hat er auch keinen Grund sich von dem kleinen „molekularen Bürgerkrieg“ (Enzensberger), den seine Glaubensbrüder seit Jahren gegen die autochthonen Deutschen anstrengen, zu distanzieren. Was er dagegen kann, – und damit hat er überhaupt kein Problem –, ist eine moderne, demokratisch gewählte Partei als Quasi-Schwesterpartei der NSDAP zu bezeichnen! Laut Frau Petry wurden die „Vergleiche, die die AfD immer wieder in die Nähe des Dritten Reiches rücken, nicht zurückgenommen.“ Damit dürfte abschließend klar sein, wer bei diesem Treffen wen beleidigt und diffamiert hat, – und wer den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland gefährdet!

Die AfD vertritt durchaus legitime Positionen, wenn sie den Islam als eine außerhalb des Parlaments wirkende politische Kraft identifiziert und seinen Missionseifer einzudämmen versucht. Es ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern ihre gesellschaftspolitische Pflicht. Die Religionsfreiheit endet in Deutschland da, wo sie zu einer Erregung von öffentlichem Ärgernis wird. Diese Grenze wurde längst überschritten.

Mazyek will es offenbar darauf ankommen lassen, sein Machtinstinkt irrt diesmal aber gewaltig: Er geht davon aus mit den Deutschen so umspringen zu können wie der Zentralrat der Juden, der ebenfalls eine Minderheit repräsentiert. Dabei lässt Mazyek nicht nur die historisch bedingte Verpflichtung der Deutschen gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus komplett außer Acht, sondern auch die nicht unerhebliche Tatsache, dass sein Zentralrat keine vergleichbare Medienmacht im Hinterhalt hat.
Die Geschichte wird sich ausnahmsweise nicht wiederholen, einen „neuen“ Zentralrat unter muslimischer Führung wird es in Deutschland nicht geben. Die Zeit der Selbsterniedrigung ist vorbei, das Volk weiß inzwischen wieder was es heißt auch mal Nein sagen zu können. Und denen, die heute gegen die Masseneinwanderung von Muslimen protestieren, ist nichts vorzuwerfen, außer dass sie sich trauen zu sagen, was so viele denken: Lasst uns in Ruhe mit eurer  Bückbeterei und sucht euch bitte andere Dumme, die ihr ausnehmen könnt. Tatsächlich weigern sich diese Leute nur „in den Kochtopf der Kannibalen zu springen und ihr letztes Hemd an die rückständigen Völker der Welt (zu) verschenken“.

Da dürfte es für Herrn Mazyek bald heißen den Gürtel enger zu schnallen.