Schlaglicht: Juhu! Die Türkei feiert mit ihrer freiwilligen Selbstkasteiung des Parlaments die Machtergreifung des Sultans Erdogan, des I.. Er bekommt jetzt noch mehr Macht. 138 von 550 Abgeordneten droht der Entzug der Immunität  im Parlament. Die islamisch-konservativen Regierungspartei AKP freut`s. Denn jetzt heißt es, ganz so wie 1933 in Deutschland: Redaktionen schleifen, Oppositionelle in die Folterkeller, bitte!

dfjkdlfj (metropolico.org)
Mutti vult! (Bild: metropolico.org)

Klar macht Mutti auch mit chinesischen Menschenächtern Geschäfte. Klar macht sie auch mit dem Lupenreinen aus Moskau Deals. Das muss wohl an ihrer ostdeutschen Erfahrung im Umgang mit Diktatoren liegen.

Kommt demnächst der Raketendeal mit Nordkorea? Oder Unterstützen wir die venezolanische Polizei beim Niederknüppeln von Hungeraufständen? Schicken wir wieder Panzer ins Saudiland oder in den Jemen zu unseren IS-unterstützenden Ölfreunden? Mutti macht das bestimmt. Denn ein erfolgreicher Waffenhändler ist nur der, der beide Seiten gleichzeitig beliefert.

Wer mit dem Sultan in so genannten 1: 1 Mechanismen über Menschenleben verhandelt und zugesteht, dass ein syrischer Akademiker in der Türkei mehr wert ist, als ein anderer Syrer, der macht noch ganz andere Sachen.

Nach Deutschland kommen nur die schwer kranken Flüchtlinge oder die mit sehr niedriger Bildung. Da passen sie auch hin. Ins Land der immer älter werdenden Siechen und Doofen. Der oft im TV sabbernde Thilo Sarrazin – bekannt für crude Thesen und stupide Grobverallgemeinerungen  –  hatte wenigstens mit dem Titel seines Buches recht: Deutschland schafft sich ab.

Also landen wir mit der Herrenchiemseer Verfassung der Siegermächte bald alle da, wo wir hingehören: in einer Diktatur. Dea Mutti vult, wie der Lateiner sagt. Die liebe Göttin will es. So wird aus Multikultur Muttivultur. Wir haben es auch nicht besser verdient.