Dem Aufruf der damaligen Vorsitzenden Gesine Lötzsch auf dem Parteitag der Linken im Oktober 2011 zum Aufbau des Kommunismus und damit der radikalen Umgestaltung des sozialen Systems unserer Gesellschaft folgen heute – zwar mit weniger radikalen Forderungen und besser demokratieangepasst ihre Nachfolger, wie Katja Kipping und viele ihrer ultralinken Genossen. Ein Kommentar von Dr. Rostislaw Batalow.

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Merkels wundersame Mission (Bild: metropolico.org)

Die Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag und Bundesvorsitzende des Bündnis 90 / Die Grünen Katrin Göring-Eckardt steht diesem in nichts nach. Für diese linken Kräfte kommen diese Migrantenströme unter dem Deckmantel der „Willkommenskultur“ und aufgesetzter Menschlichkeit gerade recht, um ihre Ideen durchzusetzen. Eine Bindung an Deutschland und Vaterland haben diese Kräfte ohnehin nicht. Durch ihre Unterstützung gewinnen radikale und aggressive autonome Kräfte in Deutschland immer mehr an Gewicht. Diese richten mit zerstörerischer Wut größten Schaden in der Gesellschaft an und werden dafür selten bestraft.

Dieser Staat triftet immer mehr nach links. Angeführt von unserer CDU-Kanzlerin Merkel, die heute mehr links-grüne als konservative Positionen vertritt. Dies verwundert ja auch nicht, wenn man ihren persönlichen Werdegang ein wenig kennt: den erfolgreichen politischen Weg von der FDJ-Sekretärin mit sozialistisch-kommunistischen Bekenntnis, mit plötzlichem Seitenwechsel ab Dezember 1989 und dem dann folgenden unaufhaltsamen Aufstieg in der CDU bis zur Bundeskanzlerin. In diesem Zusammenhang ist vielleicht das in Anlage 1 beigefügte kleine Jugendgedicht aus DDR-Zeiten einer gewissen Angela Krasner /heute Merkel recht aufschlussreich.

Heute, nachdem sie alle ernsthaften Konkurrenten weggebissen hat, verfügt sie über unantastbare Macht und Einfluss. Umgeben wird sie von ihr zugetanen Personen und Politikern, die wiederum um ihren Einfluss und ihre Verdienstquellen fürchten, falls sie vom Kurs der Kanzlerin abfallen. 

Die Stimmung ändert sich mit den politischen Ereignissen

Und somit treibt das Land immer mehr nach links. Es verliert zunehmend an deutscher Identität, an Nationalbewusstsein und folgt der größeren Idee der „Weltumgestaltung“ durch Vermischung der Völker. Dazu passt die Öffnung der Grenzen für Migrantenströme, das Herunterspielen der islamistischen Gefahr, die übergroße Toleranz allen fremden Einflüssen gegenüber sowie die Verteufelung nationaler Ideen und deren Verfechter – besonders der AfD.

In diesem Zusammenhang kritisiert Sachsen-Anhalts CDU Ministerpräsident die Kanzlerin Merkel: „Wir sind inhaltlich und personell viel zu schmal geworden. Wir müssen wieder breiter werden, um den rechten demokratischen Rand für uns zu reklamieren“. Die Philosophie, die CDU solle sich ausschließlich auf die Mitte konzentrieren, müsse durchdacht werden. Auch die SPD überdenkt mit Olaf Scholz langsam ihre abwertende Position gegenüber der AfD und meint, man solle besser miteinander kommunizieren und argumentieren. Beide großen Volksparteien fürchten um ihren Einfluss auf die Wähler nach den Wahlerfolgen der AfD, die zur rechten Zeit die Bedenken und die Ängste des Volkes wahrgenommen und aufgegriffen hat, während sich die Koalitionsparteien kaum um Volkes Stimme gekümmert haben.

Die Geschichte studieren und daraus lernen 

Wer die Geschichte nicht kennt oder ignoriert, der macht große Fehler. Alle und alles in diesem Land beziehen sich nur auf die Epoche des Nationalsozialismus. Nur daran wird die Geschichte Deutschlands festgemacht und mit dem daraus verordneten Schuldkomplex schlägt man mit der sogenannten „Nazi- Keule“ jegliche nationale Opposition kaputt. Und die politisch-korrekten Medien machen dabei bisher munter mit.

Schauen wir uns doch mal deshalb im Nachfolgenden das sogenannte Experiment Sozialismus/Kommunismus genauer an – dieses zweite Extrem des XX Jh. nach einer absurden Idee des XIX Jh. von Karl Marx. Es ist ein Experiment der Fremdsteuerung von Völkern.

Vergleichen wir diese mit der heutigen Fremdsteuerung durch andere geheime „Verschwörungstheorien“, deren Ziele längst offensichtlich sind! Man hat in diesem Staat dem Nationalsozialismus lauthals abgeschworen und huldigt immer noch den sozialistischen Ideen, ohne die Gemeinsamkeiten der beiden Extreme des XX Jh. in Betracht zu ziehen.

Gefahren rechtzeitig wahrnehmen

Während wir uns noch mit den Tragödien des XX Jh. auseinander setzen – mit dem Nationalsozialismus noch weit intensiver als mit dem Internationalsozialismus – überrennen uns nach Europa gesteuerte „Migrantenströme“, die nächste Gefahr. Sie bringen mit sich terroristische und islamistische Ideen (s. Anschläge in Paris und Brüssel) und stürmen die Sozialsysteme unserer Länder. Ein alternder „Kontinent“, der sich wirtschaftlich und gesellschaftlich in der Demokratie relativ gut eingepegelt hat, wird erobert durch kaum kompatible fremde Kulturen.

Eine Bildungswelle ist hier durch die einströmenden, vor allem jungen ungebildeten „Eroberer“ kaum zu erwarten. Und trotzdem öffnete Deutschland und allen voran Frau Merkel mit unbedachter großmütiger Einladungsgeste und „Willkommenskultur“ alle Tore und Grenzen zum Einfall. Sehen diese Regierung und die Gutmenschen schon wieder einmal nicht die Gefahr, die mit dem einstürmenden Islamismus auf uns zukommt? Oder ganz perfide gefragt, kommen sie hiermit einem neuen höheren Ziel – der Idee der geplanten „Weltdurchmischung“ nach? Die alte Mutter Europa mit ihrer extrem niedrigen Geburtenrate wird nicht selbst die Kinder zur Welt bringen, sondern fremden Kinder, fremde Kulturen ernähren, bis sie selbst abstirbt.

Es ist vor allem wichtig, Gefahren früh genug zu erkennen und Vorwarnungen nicht einfach zu negieren. Wer Schaden von seinem Volk abwenden will, muss auch präventiv und überlegt handeln, und nicht erst, wenn die Gefahr schon vor der Tür steht. Wer heute die herauf ziehende Gefahr des Islamismus für Europa nicht erkennt oder vertuschen will, vergeht sich am eigenen Volk.

Warnrufe nicht überhören

Es gibt seit Jahren so viele „Kassandras“ in Deutschland und europaweit, die vor Migrantenstürmen aus arabischen und afrikanischen Ländern warnten und warnen. Aber unsere Regierung nimmt dies offensichtlich nicht wahr. Ist das Ignorantentum oder Absicht? Anders kann man es nicht werten, dass Frau Merkel Tore und Arme weit zum „Willkommen“ geöffnet hat – nicht bedenkend, welche Konsequenzen dies für unser Land, unsere Finanzen und die Veränderung im Volk hat.

„Wehret den Anfängen“ bezog sich auf die Nazizeit und wehret den Anfängen müsste man heute rufen. Die unbedachten Aussprüche: „Der Islam gehört zu Deutschland“ sind der Anfang. Die Migrantenflut unkontrolliert ins Land strömend – der zweite Schritt. Ebenso die totale Verkennung der damit „einreisenden“ Islamisten, weiter die vorerst teure und Steuer belastende Integration. Und wenn diese von Migranten abgelehnt wird, die Entstehung von Parallelgesellschaften, die unsere Gesellschaft sozial belasten, Unruhe ins Land bringen und die Kriminalitätsraten steigen lassen (so wie wir es im Brüsseler Stadtteil Molenbeek sehen konnten).

Die deutsche Gesellschaft ist schon jetzt nach dem ersten großen Zustrom gespalten. Und wie viele „Flüchtlinge“ warten noch jenseits des Mittelmeeres darauf, um ins Sozialparadies Europa besonders Deutschland zu kommen?

Die Kanzlerin fährt einen falschen Kurs

Merkels „Willkommensruf“ und Lockruf Anfang September 2015 war der Erstschlag einer drohenden Gefahr auf Europa. Wieder reagiert Deutschland unbedacht, die Gefahr verkennend und führt unser Land in die Katastrophe. Und das nach den großen Katastrophe des XX Jh.

Der Kurs der Kanzlerin Merkel wird bestimmt von ihrer Blauäugigkeit, Liebdienerei und ihrem historischen Unverständnis. Ihre wundersame Mission wird bestimmt durch ihre Herkunft, ihren Rückgriff auf ihre sozialistische Erziehung und die neuen globalen Völker-Vermischungsideen unserer Zeit. Sie stellt Europa und die Beziehungen zu den USA über alles und das eigene Volk interessiert sie weniger.

Tatsachen erkennen und gegensteuern 

Die Eroberung Europas, die zielgerichtet und überaus aggressiv von den Anhängern des Islamismus mit einer neuen Taktik, der sogenannten „Flüchtlingstaktik“ durchgeführt wird, veranlasst zu einer kritischen Analyse der laufenden Ereignisse – und zwar ohne jedes Gehabe, ohne Vertuschen und ohne die typisch deutschen Kniefälle.

Sehen wir doch den Tatsachen ins Auge: da sind von Saudi Arabien und der Türkei fremdfinanzierte Bauten großer Moscheen in Deutschland, die Entsendung von fast 1000 türkischen Imamen ohne deutsche Sprachkenntnisse, der Zulauf zu den Salafisten, das illegale „Einwandern“ islamistischer Terroristen und Dschihadisten etc.

Unser Land wird sich voraussichtlich sehr stark verändern, aber leider nicht zum Nutzen des deutschen Volkes.  Schleichend beginnt es meistens und endet dann in einer menschlichen Katastrophe. So etwas könnte uns auch mit dem wachsenden Islamismus passieren, wenn wir in Europa nicht zusammenhalten und nicht wachsam sind.

Lehren aus der Geschichte des XX Jh. ziehen

Für alle, die es bereits vergessen haben oder auch nicht genügend über die Einzelheiten informiert waren, liegen auf den folgenden Seiten der Anlage 2 noch einmal genaue Informationen und Erklärungen zu den großen katastrophalen Epochen des XX Jh. vor. Auch in diese Katastrophen stolperten trotz Vorwarnungen die Völker Europas – besonders Deutschland – hinein, nichts ahnend, was sie erwartet.

Anlage 1:

Anbei ein angebliches Gedicht der 13-jährigen Angela Merkel geb. Kasner veröffentlichte in der DDR-Kinderzeitschrift „Frösi“. Ausgabe 9/67 – wiederentdeckt durch die ostdeutsche Satirezeitschrift „Eulenspiegel“

„Revolution von Oben“

Ernst Thälmann schreite du voran,
ich lieb den Sozialismus,
drum steh´ ich hier nun meinen Mann,
weil Revanchismus weg muss.
Schon lange will das rote Heer den Feind
eliminieren.
Ich brauch hierfür kein Schießgewehr,
ich werd´ ihn infiltrieren!
Ich werde Chef der BRD, der Klassenfeind
wird`s hassen !
Und folg dem Plan der SED, sie
pleite gehen zu lassen !

Sozialistische Kinderträume erfüllten sich – sie wurde Kanzlerin des von ihr gehassten Staates, auf den sie nun den Treueid gibt, obwohl der Sozialismus ihr Handeln und Sein immer noch bestimmt. Wem dient sie heute wirklich?

Anlage 2:

In der Sowjetunion und in allen sozialistischen Ländern wurde lauthals verkündet, dass der Marxismus – die Theorie des Kommunismus – der Gipfel menschlicher Gedanken sei.

Der Nobelpreisträger und der Erforscher der russischen Revolution Alexander Solshenizin, der selbst im Gefängnis war und durch alle Kreise der Hölle des realisierten Sozialismus in Russland gehen musste, erlebte am eigenen Leib die Kriminalität dieser Theorie und verstand ihr tatsächliches Wesen. Er gab in seinem Roman „Im ersten Kreis der Hölle“ dem Ganzen eine treffende Definition „Satanische Betäubung“. Im Jahre 1980 schrieb er den Artikel „Der Kommunismus war vor aller Augen und wurde doch nicht verstanden“. Und er hatte damit völlig Recht. Eine ausführliche Analyse der theoretischen Grundlagen und aller durch die Kommunisten umgesetzten Praktiken gibt es bis heute noch nicht. Und das erlaubte es auch den verschiedenen politischen Abenteurern und Scharlatanen zum Aufbau des Kommunismus und Sozialismus aufzurufen.

Und auch die praktische Umsetzung des „Gipfels menschlicher Gedanken“, d. h. die Umsetzung der marxistischen Theorie in die Praxis in den verschiedenen Ländern, die den Sozialismus und Kommunismus aufbauen wollten, unterscheiden sich wie Tag und Nacht. So unterscheidet sich der Kommunismus in der Sowjetunion und in der DDR sehr stark vom Kommunismus des Pol-Pot Regimes in Kâmpŭchea. Der Kommunist Pol-Pot wollte sein Volk ernähren und schickte deshalb die Stadtbevölkerung aufs Land, wo sie gezwungen wurde in Kommunen zu arbeiten. Und diejenigen – die diese Arbeit verweigerten, wurden mit einem Schlag der Feldhacke auf den Kopf getötet. Das war billiger und man sparte Patronen. Auch die Intelligenz und das Bürgertum wurden so erschlagen. Auf diese Art und Weise wurde gleichzeitig das persönliche Eigentum liquidiert – und somit auch die Klasse der Besitzenden. So verstanden Pol-Pot und seine „treuen Genossen“ den Aufbau des Kommunismus zu ihren Bedingungen in Kâmpŭchea. Auch sie waren von den wichtigsten theoretischen Grundlagen zum Aufbau des Kommunismus ausgegangen.

Der Versuch Russlands und aller anderen Länder des so genannten sozialistischen Lagers hat gezeigt, dass die Einmischung des Staates in die Ökonomie, die Verwaltung der Ökonomie durch Bürokraten zur Bestechlichkeit, zu Diebstahl, Korruption, Konzentration der Macht in den Händen von betrügerischen und völlig gewissenlosen Menschen führt.

Deshalb ist es wahnwitzig und zutiefst unmenschlich, die Idee des Theoretikers Karl Marx zum gesellschaftlichen Eigentum, dass das Privateigentum ablösen soll, in die Praxis umzusetzen. Viele Ideen der Linken erinnern stark an das Programm der russischen Kommunisten.

Das erinnert doch sehr an das Programm der russischen Kommunisten. Bevor diese die Macht ergriffen, hatten sie die Freiheit propagiert, hatten sie versprochen, die Betriebe den Arbeitern und den Bauern den Boden zu übergeben, den Krieg zu beenden und das Volk vom Joch der Kriege zu befreien. Nachdem sie dann aber mit Gewalt im Oktober 1917 die Macht ergriffen hatten, entzettelten sie den Bürgerkrieg. Der treue Schüler von Marx – Lenin – riss die Macht an sich und wies seine Genossen auf einen ernsten Fehler hin, der dazu geführt hatte, dass die Pariser Kommune im Jahre 1871 nicht siegreich gewesen war – nämlich dass man die Ausbeuterklassen nicht beseitigt hatte. Unter Ausbeuterklassen verstand Lenin die intellektuelle Elite der Gesellschaft. Und er beschloss, nicht die gleichen Fehler zu begehen. Und deshalb begann er sofort nach der Machtergreifung eine gnadenlose Vernichtung des Adels, der Offiziere sowie der geistigen, geistlichen und gebildeten Schicht der russischen Gesellschaft.

Die Kommunisten brachten mehr als drei Millionen Kosaken am Don und Kuban um. Sie erschossen auch ohne gerichtliche Untersuchungen und Verurteilungen Arbeiter und Bauern. In der Jahren des Bürgerkrieges wurden dank des „Aufbaues einer Gesellschaft der Gleichberechtigung und des Glücks für alle“ ungefähr 20 Millionen Menschen umgebracht. Auf diese Art und Weise wurde ein großer Teil der arbeitsliebenden und gut ausgebildeten Schicht in Russland ausgemerzt. Und es gelang nur wenigen Menschen aus dieser Schicht ihr Leben zu retten, indem sie emigrierten.

Dank „der klugen sozialistischen ökonomischen Politik“ wurden auch die wüsten Kollektivisierungen durchgeführt, die das schreckliche Hungerjahr 1933 zur Folge hatten und die auf dem fruchtbaren Boden der Ukraine, am Don und Kuban die Menschen zu Tieren werden ließen und die sogar zum Kannibalismus führten.

Und auch in den letzten Jahren des „entwickelten Sozialismus“ lebten die Völker der Sowjetunion auf Lebensmittelkarten und sie standen in langen Schlangen an, um das Nötigste zum Leben zu erhalten. Das war letztendlich das Resultat der 70 Jahre langen Herrschaft der Kommunisten, die sich anmaßten, mit dem „Gipfel menschlichen Gedankengutes“ ausgerüstet zu sein – nämlich der Theorie zum Aufbau des Kommunismus.

Eine weitere bedeutende Gemeinsamkeit der Systeme war die Aufrüstung der Staatsorgane, die die Interessen im Inneren des Landes praktisch umsetzten. In der Sowjetunion waren es die Organe des NKWD und in Deutschland – die GESTAPO.

Und das erschreckende Resultat der verbrecherischen Handlungen des International- und des Nationalsozialismus waren viele Millionen unschuldiger Menschen, die für eine wahnwitzige Idee ihr Leben lassen mussten.

Der Internationalsozialismus übertraf den Nationalsozialismus noch in der Zahl der Tötung der unschuldigen Opfern. Aber ist es zu nachdrücklich zu betonen, dass beide Regime äußerst verbrecherische Regime waren, deren Taten mit nichts zu entschuldigen ist.

In den bekannten Verbrechen von Katyn zeigt sich das ganze immanente Wesen des internationalen Sozialismus – die Vernichtung der ganzen schöpferischen Elite in jeder beliebigen Nation unter der Kaschierung von Losungen für Gleichheit, Gerechtigkeit und Verteilung aller Güter zu gleichen Teilen an alle Bürger.

Der Begriff „Die Tragödie von Katyn“ wurde bald zum symbolischen Terminus und Sammelbegriff. Er bedeutet die Erschießung Zehntausender polnischer Bürger im Frühjahr 1940 – ohne Verhandlung und ohne Gerichtsurteil. Die Internationalsozialisten bezeichneten die Vertreter der polnischen Intelligenz – Ingenieure, Lehrer, Ärzte ebenso wie Unternehmer und wohlhabende Bauern als „ unerwünscht“ und als „feindliche Elemente und eingewurzelte und unverbesserliche Feinde der Sowjetmacht“. Und deshalb seien diese alle physisch zu vernichten. Unter den erschossenen polnischen Bürgern waren auch hohe Offiziere, Reserveoffiziere, mobilisierte Ingenieure, Ärzte, Lehrer, Journalisten und Universitätsprofessoren.

Obwohl die polnischen Militärangestellten juristisch keine Kriegsgefangenen waren und so, wie die Sowjetunion und Polen nicht im Kriegszustand waren, so wurden sie doch entgegen allen Vorschriften hinter Stacheldraht in KZs inhaftiert.

Aber es gibt auch heute noch – trotz aller historischen Erkenntnisse – solche Menschen in Deutschland, die am Masochismuskomplex leiden. Sie sind weiterhin davon überzeugt, dass die polnischen Offiziere von den Deutschen im Herbst 1941 erschossen worden wären. Ich denke, dass dies nach folgendem Prinzip geschieht: „Wir sind nicht so schlecht, wie man es uns nachsagt. Wir sind noch schlimmer!“

Warum erkundigen sich diese Masochisten nicht einmal selbst genauer in nachgewiesenen historischen Dokumenten.

Und so, wie sich in einem Wassertropfen die Sonne widerspiegeln kann, so zeigt sich in Fall Katyn das ganze Wesen der sozialistischen Idee, die heute noch von den „Linken“ verehrt wird. Die Bevölkerungsverluste in der Sowjetunion wurden von unabhängigen Wissenschaftlern errechnet. Und sie zeugen davon; dass die Internationalsozialisten einen Genozid durchgeführt haben. Dies beweisen die Zahlen der Menschenverluste in Russland.

So errechnete der Mitarbeiter der Emigrantenzeitschrift N. Galaj die Bevölkerungsverluste Russlands für die Periode von 1917 bis 1937 und kam zu der Erkenntnis, dass „kein Krieg solche Verluste gebracht hat, wie sie der Bolschewismus brachte. In den drei Jahren des 1. Weltkrieges von 1914 bis 1917 verlor Russland ca. 2,5 Millionen Menschen. In 20 Jahren der Sowjetmacht waren es jedoch 35-40 Millionen (N. Galaj Die internationale Lage. – „Signal“, 1938, Nr. 34, 1. Juli, S. 1).

Diese Ziffern bestätigte später Professor I. A. Kurganov nach einer demographischen Analyse. Er kam zu dem Ergebnis, dass von 1917 bis 1959 insgesamt 110,7 Millionen Menschen umgekommen sind. Von diesen 110,7 Millionen waren 44,0 Millionen Opfer des 2. Weltkrieges – das sind 40,0%. Die Verluste aus den Nichtkriegszeiten, d. h. aus der Zeit der Revolution und der Zeit der so genannten „revolutionären Umgestaltung“ betragen 66,7 Millionen Menschen. (Kurganov I.A. Tri zifry. – „Posev“, Frankfurt am Main, 1993, Nr. 2, S. 19).

Im Jahre 2008 wurde die Prager Deklaration verabschiedet, welche zur Verurteilung der kommunistischen Verbrechen auffordert und einen europäischen Gedenktag für die unschuldigen Opfer des Internationalsozialismus und Nationalsozialismus fordert. Solch ein Gedenktag wurde vom Europaparlament im Jahre 2009 beschlossen. Und dieser Gedenktag ist nun der 23 August. Er wurde genau auf den Tag gelegt, an dem der so genannte Nichtsangriffspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion unterschrieben worden war. Neben diesem Nichtsangriffspakt wurde ein geheimes Zusatzprotokoll unterzeichnet, nach dem diese beiden europäischen sozialistischen Staaten das übrige Europa unter sich aufteilten.