Leitartikel: Obwohl sich über 35 Prozent der Österreicher für den Bewerber der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) um das Bundespräsidentenamt entschieden haben, formiert sich die außer-österreichische rote-grüne Front gegen den aussichtsreichen Kandidaten Norbert Hofer (FPÖ).

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EU-Superegomane Martin Schulz (SPD) (Bild: nrwspd; Flickr; Rechte: CC BY-NC-ND 2.0-Lizenz; siehe Link, Bild wurde bearbeitet)

EU-Funktionär Martin Schulz (SPD) degradiert im Kampfverbund mit anderen rot-grünen Genossen die österreichischen Wähler zu unreifen und unmündigen Bürgern und ruft aus der undemokratischen Hochburg Brüssels zur »Verhinderung« des politisch Andersdenkenden auf.

Am 22. Mai werden die Österreicher ihren nächsten Bundespräsidenten und Oberbefehlshaber des Bundesheers in Personalunion wählen. Mit einem, für die Mainstreammedien wieder einmal überraschend deutlichen Wahlsieg, sorgte Hofer im ersten Durchgang der Präsidentenwahl  auch außerhalb der Alpenrepublik in Reihen der etablierten Politikergarde quer durch alle »Alt-Parteien« für gehörige Existenzängste.

Angst um die prall gefüllten Futtertöpfe

Die beliebig austauschbaren Parteifunktionäre der ehemals konservativen wie auch die der rot-grünen Volkserzieher müssen mehr als hilflos zusehen, wie in immer schnellerem Tempo ihre jahrzehntelange Einflussnahme und somit ihre bis zum Rand gefüllten Fleischtöpfe zur Disposition stehen. Auch eindeutige, demokratische Willensbekundungen der österreichischen Nachbarn nach einem politischen Wandel halten die rot-grünen Bundesgenossen nicht davon ab, in altbewährtem sozialistischen Habitus über deren Entscheidungen herzufallen.

Der rote Linksaußen, Ralf Stegner (SPD), der Anfang Februar den Deutschen vor den anstehenden Landtagswahlen erklärte, dass »anständige Deutsche« niemals «die rechtsextreme AfD-Bande« wählen, erklärte den Österreichern, dass es eine »Schande« sei, Hofer den ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl gewinnen zu lassen.

Sein Parteigenosse, Vizekanzler und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, schloss sich dem durch Stegner initiierten »Weckruf für Europa« an und fühlt sich wie seine grünen Genossen berufen, massiv in die innerpolitischen Belange des Nachbarn einzugreifen.

Erschreckende Realitätsresistenz und Egomanie

Eine Nummer höher und nicht weniger undemokratisch und arrogant die selbstherrliche Stimme des Genossen Martin Schulz (SPD). Aktuell warnt dieser bei einem Sieg des FPÖ-Kandidaten bei der Bundespräsidenten-Stichwahl am 22. Mai: »Wenn die extremistische Rechte die Wahlen in Österreich und in Europa gewinnt, wird dies Europas Charakter ändern«, so der ehemalige, in der Vergangenheit mit massiven Alkoholdproblemen kämpfende Würselener Buchverkäufer in einer italienischen Polit-Show am Freitag.

Gänzlich realitätsresistenz behauptet Schulz, der zu einem der einflussreichsten Politiker im Selbstbedienungsladen namens EU-Parlament zählt und nicht nur in den eigenen Reihen als ausgemachter Egomane und Wichtigtuer gilt, weiter: »Die große Mehrheit der Menschen in Europa will nicht diesen Wandel. Das ist jedoch eine stille Mehrheit, wenn sie akzeptiert, dass diejenigen, die die Grenzen wollen, die Wahlen gewinnen. Wer für Europa ist, muss mobil machen, genau wie jene, die dagegen sind«.

Einmischung und fehlendes Demokratieverständnis

Der FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl weißt den Großverdiener aus dem gelb-besternten EU-Himmel darauf hin, dass er sich der Einmischung in den österreichischen Präsidentschafts-Wahlkampf schuldig mache und wies dies als »völlig unangebracht« zurück.  Schulz’ Warnung vor einem Sieg des FPÖ-Kandidaten spreche Bände über dessen Demokratieverständnis, so Kickl. Zudem seien die österreichischen Wähler »demokratisch reife und mündige Bürger und keine Empfänger von Brüsseler Befehlen«.

Eine Sichtweise, die sich im linkspolitischen Verständnis sei Jahrzehnten nicht hat durchsetzen können, da die Selbstbestimmung des Einzelnen im Wertekanon von Sozialisten schlicht nicht existent ist und die unverrückbare Meinung kursiert, durch das Geld der Bürger alimentiert, diesen sagen zu können, wie die Welt zu funktionieren hat. Wird dies von der stets verbesserungswürdigen Gesellschaft nicht angenommen, sehen sich die linken Umerzieher auch zu härten Maßnahmen berufen. (BS)