Schlaglicht: Grenzen, die im Kopf vor grenzenloser Dummheit und scheinbarer Gutmenschlichkeit gezogen wurden, werden eben schneller wahr, als man es sich eingestehen will.  Diese Grenzen müssen erst fallen. Manchmal durch bittere Einsicht. Erst dann sind wir ein vereintes Europa.

Schweden und Dänemark schotten sich ab (Bild: metropolico.org)
Wenn Grenzen fallen (Bild: metropolico.org)

Wenn im oberbayerischen Zorneding ein stark pigmentierter Pfarrer sein Amt  aus Angst vor Fremdenfeinden niederlegt, auf der griechischen Insel Samos Hamburger Ex-Hausbesetzer unter Gagsta-Pussy-Musik aus dem Lautsprecher ihres zu mobilen Küche umgebauten Paketbusses Essen an mohamedanische Einwanderer verteilen und sich in luxemburgischen Schengen ein Ex-Bürgermeister grämt, weil sein Nachbarhaus für vorgebliche Flüchtlinge hergerichtet, leer steht…Wenn ein türkischer Präsident vorschlägt, für unsere Milliarden für Flüchtlinge an seiner Grenze Städte zu bauen, wenn an der griechisch-mazedonischen Grenze Afghanen vor deutschen Staatskameras sagen: „ Wenn wir zuhause bleiben, müssten wir für die Taliban kämpfen oder würden getötet.“

Wenn Menschen im sonnigen Mittelmeer ihr letztes Hemd geben, nur um im winterlichen Herzen Europas bei Mutti unter den Rock kriechen zu können, weil es da Kohle gibt. … Dann stimmt etwas nicht.

Der Pfarrer aus dem Kongo klärt Ortsansässige über Bürgerkriege in Eritrea auf. Woher er sein Wissen nimmt? Nun er ist stark pigmentiert. Das reicht offensichtlich als Nachweis für wirre Behauptungen heute in Zentraleuropa schon aus. Ist das nicht ein dickes rassistisches Vorurteil des Mannes, den sie Pfarrer nannten?

Die Hausbesetzer in Griechenland helfen wenigstens wenigen, keinen Hunger zu haben. Ohne Ziel, aussichtslos. Aber so sind manche Menschen, bedröhnt von mohamedafiner-Gansta-Pussy-Mucke und dem einen oder anderen Räucherstäbchen.

Der Gutmensch aus Schengen bekommt bestimmt bald ein paar Flüchtende – nicht nur Steuerflüchtende – ab, wenn sein Land endlich die Kontingentquote unterschreibt und auch einhält. Die Türken bauen Paläste, besetzen kritische Zeitungsredaktionen. Warum sollten sie nicht auch Lager bauen? So täten sie nur genau das, was Kanzlerin Angela Merkel von ihnen forderte: das Problem vor Ort lösen.

Und die pazifistischen Afghanen? Denen sollte man erklären, dass Hitler heute in den Rocky Mountains stünde, wenn alle vor siebzig Jahren so gedacht hätten, wie sie heute. Und Israel gäbe es nicht.

So lange eine Ostdeutsche in Deutschland vornehmlich in Süddeutschland verdientes Geld an Einwanderer verteilt, solange bleibt dies ein geteiltes Land. Solange Deutschland den Wunsch aller anderen in Europa ignoriert, seine Grenzen zu schützen, so lange wird Europa geteilt bleiben.

renzen, die im Kopf vor grenzenloser Dummheit und scheinbarer Gutmenschlichkeit gezogen wurden, werden eben schneller wahr, als man es sich eingestehen will.  Diese Grenzen müssen erst fallen. Manchmal durch bittere Einsicht. Erst dann sind wir ein vereintes Europa.