Nachdem es mehrfach zu massiver Gewalt in Immigrantenunterkünften im Landkreis Esslingen gekommen war, werden zwei Dutzend „auffällig gewordene Asylbewerber“ wegen „Unintegrierbarkeit“ in eine separate Unterkunft gebracht. Bei den Bewohnern des kleinen Ortes regt sich Widerstand.

Immigranten kaum auf dem Arbeitsmarkt integrierbar (Bild: metropolico.org)
Neue Unterkunft für auffällige Immigranten (Symbolbild: metropolico.org)

Mehrfach war es zu Schlägereien und Angriffen in einer Immigrantenunterkunft im Landkreis Esslingen gekommen. Anstatt die Gewalttäter zügig auszuweisen, werden diese rund zwei Dutzend Männer nordafrikanischer Herkunft in ein separates Heim für „auffällige Flüchtlinge“ ausgelagert, so ein Bericht der Huffington Post.

Anstatt zügige Ausweisung, neue Unterkunft in einem kleinen Ort

Grund für die „radikale Maßnahme“ seien „besorgniserregende Vorfälle“, die sich im Landkreises Stuttgart abgespielt haben sollen. So habe ein Asylbewerber mit einem Messer auf einen anderen Mann eingestochen, der ebenfalls Bewohner der Unterkunft war, und ihn dabei lebensgefährlich verletzt.

Wenige Tage später sei es in derselben Unterkunft erneut zu einem Streit zwischen Immigranten gekommen. Die Polizei musste einschreiten.

Ständige Anwesenheit von Sicherheitspersonal

Wie die Zeitung weiter berichtet, seine in dem Heim nahe dem Ort vor allem „problematische Flüchtlinge aus Nordafrika“ untergebracht wobei es sich aber nicht um Kriminelle handeln würde. Vielmehr ginge es um Menschen, „die etwa bei einer Balgerei aufgefallen“ seien. „Flüchtlinge, die andere Bewohner mit einem Messer verletzt oder beispielsweise eine Eisenstange über den Kopf gehauen hätten“, seien nicht dabei.

Bei den Bewohnern des Ortes, die nun die gewalttätigen Asylanten beherbergen sollen, regt sich Widerstand. Die Unterkunft befindet sich laut der Zeitung am Ortsrand der 6.500-Einwohner-Gemeinde Deizisau. Die Besorgnis bei den Bürgern sei sehr groß, so ein Sprecher des Landratsamtes Esslingen. Es werde allerdings permanent ein Sicherheitsdienst vor Ort sein. (BS)