Leitartikel: Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) verspricht sich von unbegrenztem Familiennachzug eine bessere Integration der hier schon eingereisten „Flüchtlinge“. Allerdings steht die bisherige Erfahrung der Erwartung entgegen, hier aufgewachsene Ausländer würden sich besser integrieren – jedenfalls die einer bestimmten Gruppe.

Ist außerstande, aus der Vergangenheit die Politik der Zukunft abzuleiten: Manuela Schwesig (SPD) (Bild: metropolico)
Ist außerstande, aus der Vergangenheit die Politik der Zukunft abzuleiten: Manuela Schwesig (SPD) (Bild: metropolico)

Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich über eine Million Migranten verkraften müssen. Derzeit ist die durch die Regierung geduldete und beförderte illegale Einwanderung zwar weit entfernt von den Spitzenzeiten im vergangenen Herbst, als über 10.000 Migranten pro Tag die deutschen Grenzen übertraten.

2016 dürften die Migrationszahlen weiter steigen

Im Vergleich zum Jahresanfang 2015 jedoch, zeichnet sich schon jetzt eine noch stärkere Migration nach Deutschland ab als im Vorjahr. Denn die Zahlen werden mit besserem „Reisewetter“ wieder steigen.

Die Integration einer Minderheit in die Mehrheitsgesellschaft droht schon alleine daran zu scheitern, dass schon in kurzer Zeit die Migranten in Deutschland bei der Alterskohorte unter 25 Jahren die Mehrheit stellen werden. Dies gilt auf jeden Fall in den Bezirken von Großstädten, die mehr Exklaven denn deutsche Stadtteile sind. Schwesig will allerdings das Problem nicht verringern, sondern durch noch mehr Migration ausbauen.

Muslime desintegrieren sich

Die zweite Generation ist häufig schlechter integriert als die erste. Das gilt allerdings nur bei einer einzigen Zuwandergruppe: Den Muslimen. Kein Wunder also, dass dies die einzige Zuwanderungsgruppe ist, die einen eigenen Politgipfel zur Etablierung ihrer Religion benötigt und dort Forderungen stellt. Der Islamgipfel hat allerdings nichts zum Gelingen der Integration beigetragen.

Die Ablehnung der deutschen Gesellschaft ist innerhalb der muslimischen Gemeinschaft weit verbreitet und tief verankert und in der heutigen muslimischen Bevölkerung etablierter als zu Zeiten der 1960er Jahre. Die Behauptung Schwesigs, Kinder würden die Integration der Eltern befördern, ist daher schlicht falsch.

Muslimische Zuwanderung – die Geschichte staatlichen Scheiterns

Schon vor der Asylkrise war die Überforderung Deutschlands bei der Integration mehr als deutlich geworden. Die Integration war gescheitert, die Integrationskraft des Landes überdehnt worden. Ganze Stadtviertel koppelten sich schon vor Asylkrise von der deutschen Gesellschaft ab. Es gibt schon seit Jahren in deutschen Städten bekannte Exklaven der islamischen Welt.

Darunter auch solche, die erst nach den Ereignissen von Köln in der Berichterstattung aufgegriffen werden, wie das Stadtviertel Klein-Maghreb in Düsseldorf. Kriminalität blüht in diesen Städten. Schulen in diesen Vierteln werden von Deutschen und tatsächlich integrierten Muslimen gemieden.

Das Lügenkartell aus Politik und Medien

Um diese Verhältnisse geheim zu halten, gab es Erlasse für die Pressestellen der verschiedenen Polizeibehörden, um die „Bevölkerung nicht zu beunruhigen“. Straftaten durften nicht mit Ausländern in Verbindung gebracht werden.

Viele der Medien, die sich nun wortreich über solche Maulkorberlasse beschweren, hatten selbst ihren Teil zum Schweigekartell beigetragen; bis hin zu der Benennung von ausländischen Straftätern mit deutschen Namen. Noch heute gibt es doch tatsächlich Medien, die ihren Lesern und Zuschauern tatsächlich nahebringen wollten, die nur in der muslimischen „Community“ bestehenden Probleme hätten „nichts mit dem Islam“ zu tun.

Kinder des Dschihad als angebliche „Integrationshilfe“

Muslime, die von Deutschland aus in den Dschihad reisten, wurden von Innenminister Thomas de Maizière als die Kinder Deutschlands bezeichnet: „Es sind unsere Söhne und Töchter. Ein Großteil wurde hier geboren. Sie sind in unsere Schulen gegangen, in unsere Moscheen, in unsere Sportvereine. Wir tragen für deren Radikalisierung Verantwortung“, sagte der CDU-Politiker im Oktober 2014 dem Magazin Stern.

Richtig ist zumindest, dass sie vielfach als Kinder hier in Deutschland aufwuchsen. Brücken haben sie jedoch nicht für ihre Eltern in die deutsche Gesellschaft, sondern für sich selbst in den Dschihad gebaut. Richtig ist aber auch, dass es ohne muslimische Zuwanderung auch nicht diesen Nährboden für islamischen Terrorismus in Deutschland und Europa gäbe.

Unzureichend begeisterte Bürger werden beobachtet

Dieses Scheitern, dieses gesellschaftliche Versagen, diese antideutsche Politik soll nun mit den alten Rezepten fortgesetzt, ja beschleunigt werden. Familien, die sich in sicheren Drittstaaten aufhalten, sollen zu ihren Männern nach Deutschland reisen dürfen; so will es zumindest SPD-Politikerin Manuela Schwesig.

Sie und die SPD gleichen einem Autofahrer, der vor dem Brückenpfeiler noch einmal beschleunigt, in der Hoffnung, diesen durchbrechen zu können. Die Passagiere werden dazu aber nicht befragt. Die werden allenfalls durch Justizminister Heiko Maas beobachtet, falls die Begeisterung für diese Politik nicht ausgeprägt genug ist. (CJ)