München soll neben fünf weiteren Städten das Ziel von islamischen Dschihadangriffen in der Silvesternacht gewesen sein. Der türkische Geheimdienst soll die deutschen Behörden vor den bevorstehenden Anschlagsplänen gewarnt.

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München, Anschlagsziel an Silvester? (Bild: metropolico.org)

Wie die englischsprachige „Hürriyet Daily News“ am Donnerstag unter Berufung auf ungenannte Regierungsvertreter berichtete, habe der Islamische Staat geplant, zeitgleich Attentate in sechs Ländern zu verüben. Der türkische Geheimdienst habe rechtzeitig gewarnt und die Gewalt damit verhindert, so die Berichterstattung. Deutsche Stellen hätten sich bei der Türkei bedankt.

Der türkische Geheimdienst MIT sei nach der Festnahme von zwei mutmaßlichen Mitgliedern des Islamischen Staates in Ankara auf die Anschlagspläne aufmerksam geworden. So sollen die Verdächtigen gestanden haben, dass in der Silvesternacht Selbstmordanschläge in der türkischen Hauptstadt, sowie zeitgleich in München, Belgien, Großbritannien, Frankreich und Österreich zuschlagen zu wollen.

In München waren am Silvesterabend wegen Hinweisen auf bevorstehende Anschläge der Hauptbahnhof und der Bahnhof in Pasing für mehrere Stunden gesperrt worden. In der belgischen Hauptstadt Brüssel wurden alle öffentlichen Silvesterfeiern abgesagt. (BS)