Ein Sonderzug mit Immigranten, unterwegs von der österreichisch-bayerischen Grenze in Richtung Berlin, wurde in der Nacht zum Dienstag gestoppt, da sich ein Mann mit hochinfektiöser Tuberkulose an Bord befand. Immigranten werden zunehmend multiresistente Krankheitserreger mitbringen, gegen die uns zur Zeit keinerlei Gegenmittel zur Verfügung stehen.

Offene Tbc-Patient im Immgranenzug (Bild: metropolico.org)
Tbc-Patient im Immigranenzug (Bild: metropolico.org)

Ein Sonderzug mit Immigranten, der von der bayerisch-österreichischen Grenze Freilassung nach Berlin unterwegs war, ist in der Nacht zum Dienstag angehalten worden, weil sich an Bord ein Mann mit Tuberkulose befand, so die Mitteilung der Bundespolizei in München. Den im Zug mitfahrenden Rettungskräften war kurz vor München ein Immigrant mit starkem Husten aufgefallen. Aufgrund des Verdachts, dass es sich um eine ansteckende Lungenkrankheit handeln könnte, versorgte das Personal den Mann mit einem Mundschutz und alarmierte die Behörden.

Der Mann wurde daraufhin aus Sicherheitsgründen in eine Klinik gebracht. Dort wurde tatsächlich eine sogenannte offene Tuberkulose diagnostiziert. Wo sich der Immigrant angesteckt hat, ist unklar. Die Nationalität des Mannes ist nicht bekannt. Die Behörden versuchen jetzt laut Medienberichten, seinen Reiseweg zu rekonstruieren und zu klären, mit wem er Kontakt hatte.

Besiegt geglaubte, hochinfektiöse Erkrankungen kommen zurück

Tuberkulose – im Volksmund auch Schwindsucht genannt – ist eine der gefährlichsten Infektionskrankheit weltweit. Die chronische Infektionskrankheit, die durch Tuberkelbakterien fast immer über Tröpfcheninfektion übertragen wird, galt in den Industrieländern weitgehend als besiegt. In Afrika, Osteuropa und Zentralasien ist die Krankheit indes zu einem der größten medizinischen Probleme geworden. Alarmierend ist, dass viele Bakterienstämme gegen Antibiotika und klassischen Tuberkulose-Medikamente bereits resistent sind.

Wenn ein Entzündungsherd aufbricht, ist die Erkrankung hoch ansteckend und muss in Deutschland sofort dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Der Patienten ist sofort zu isolieren. Die Inkubationszeit liegt zwischen vier und sechs Wochen. Die Behandlung der Tuberkulose erfolgt mit einer Kombination aus verschiedenen Antibiotika, die etwa neun Monate lang durchgeführt werden muss. Danach ist eine zweijährige, regelmäßige Überwachung des Patient angesagt.

Bereits Ende August wurde bei einem 21-jährigen afghanischen Immigranten der erste Tuberkulose-Fall in Mecklenburg-Vorpommern diagnostizierte (metropolico berichtete). Obwohl es sich bei dem Erkrankten um eine offene Tuberkulose handelt, teilte das Sozialministerium damals mit, dass die Wahrscheinlichkeit, dass andere angesteckt worden seien, „äußerst gering“ sei.

SPD: Immigranten stärken das Gesundheitssystem!

Karl Lauterbach, für die SPD seit Jahren aus dem linkspolitischen Flügel heraus damit beschäftigt, die angeblich „Zwei-Klassen-Medizin“ abzuschaffen und eine Bürgerversicherung im staatlichen Gesundheitswesen einzuführen, zeigt sich Anfang Oktober zutiefst davon überzeugt, dass die Hunderttausende von hereinströmenden Immigranten die Rettung für das marode Gesundheitssystem darstellen (metropolico berichtete).

Wie der Berufspolitiker betonte, handle es sich bei diesen Menschen um „dringend benötigte, wichtige zukünftige Beitragszahler“. Nach einigen Jahren sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung würden die „Flüchtlinge“ helfen, den „drohenden demografischen Krisenzustand der Finanzierung des Gesundheitssystems zu lindern“.

Zudem würden die Immigranten wenig Kosten verursachen, so der gelernte Mediziner, da es sich mehrheitlich um junge Menschen handle, die  – abgesehen von den Strapazen, die sie auf dem Weg nach Deutschland erlitten hätten – sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befänden.

Multiresistente Krankheitserreger im Gepäck

Das Millionenheer von Immigranten, das nach Europa drängt, wird indes zunehmend bereits besiegt geglaubte Krankheiten einschleppen. In den medizinisch unterversorgten Auffanglagern beispielhaft in der Türkei behelfen sich die Ärzte durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika, die zudem oft unsachgemäß verwendet werden. Mehr und mehr zeigen sich laut medizinischen Hilfsorganisationen Erreger, die gegen fast alle Antibiotika Resistenzen entwickelt haben. Strömen erkrankte Immigranten weiterhin ungehindert nach Europa, werden in absehbarer Zeit multiresistente Krankheitserreger mit diesen Menschen zu uns gelangen, gegen die keinerlei Gegenmittel zur Verfügung stehen. (BS)