Schlaglicht: So endet das Jahr, das wohl katastrophalste für unsere Sozialkassen. Von Renten und abendländischer Zukunft reden wir besser nicht. Aber gut sediert von frommen „Wir-schaffen-das-Sprüchen“ machen wir massenpsychotisiert einfach weiter.

Schaffensrückblick (Bild: metropolico.org)
Schaffensrückblick (Bild: metropolico.org)

Die Ölpreise verfallen und die Saudis haben ein Rekorddefizit von 100 Mrd. Wir Nichtölexportierer reden von schwarzen Nullen und verzeichnen zusätzliche Kosten von 16 Mrd nur für die so genannten Flüchtlinge, die eigentlich Einwanderer sind. Der Gaspreis verfällt, aber nicht bei unseren Gashändlern. Die bescheißen fleißig weiter ungestraft etwa so, wie die Ölmultis immer kurz vor den Ferien völlig unerwartet die Preise um muntere 14 Cent pro Liter anheben.

Kartellamtswächter gucken weg. Verbraucherschutz gibt es wenn, dann nur mit Migrationshintergrund. Nennen wir den Tankwart doch einfach einen Nazi, weil er uns an der Ausübung unserer angestammten Riten hindert, in den Weihnachtsurlaub zu fahren. Dann sagt er: „Fahren sie doch nächste Woche! Außerdem sind es die da oben.“ Er kann auch nix dafür, nimmt unsere Kreditkarte und wir ducken uns mal wieder. Apropos Kreditkarte: Die sechs demnächst angeklagten Libor-Beeinflußer – vornehmlich von der Deutschen Bank – sollen in Britannien vor den Kadi. Nur bei uns werden sie vorab für unschuldig gehalten, Ausgerechnet von einem Beteiligten, der auch mal Chef der Deutschen Börse war. Na ja, wie die Einwanderer sagen: Allah ist groß und seine Wege unergründlich. Ob Allah auch bei der Deutschen Bank arbeitet?

Für die Griechen ist das Jahr gut gelaufen. Die bekamen nur rund 120 Mrd. Nächstes Jahr bestimmt mehr. Rechnerisch betrachtet hieße das: Jeder Deutsche besitzt jetzt dort ein eigenes Hotel. Theoretisch.

Dann fordert Gerda Hasselfeld, die Grau-Dame der CSU, von allen 1,5 Mio Einwanderern ein Bekenntnis zu unserer Kultur und unserer Sprache. Sprich: Wer am Sozialamtsschalter nur stammelt, kriegt kein Geld. Schon ruft Frau Göring von den Grünen, dass man das nicht prüfen könne. Oder wollte. Egal in einem Land, das eh jedem Geld hinter her wirft, am besten gleich für ein paar Monate das Taschen- und Kindergeld, sonst muss der Beamte gleich im nächsten Monat wieder ran. Sein Geld ist es eh nicht.

Auf die Spitze getrieben wird unsere Willkommenskultur im wundersamen Berlin. Hier zeigt sich, dass Doofheit und Unbeweglichkeit nicht nur ein Produkt von jahrzehntelanger leistungsferner Subventionsmentalität ist. Sondern auch eine Kehrseite birgt: Wer zu doof ist für einen Flughafen, erleidet keinen Fluglärm. Wer zu doof ist für Autobahnen, erstickt zwar gelegentlich im Stau, aber wird nicht vom  Hochgeschwindigkeitslärm zugedröhnt. Keine Kanzler-U-Bahn, keine Aufregung über Mutti im Untergrund. Oder hat man diese abgehobene Dame jemals unter Normalos im öffentlichen Verkehr gesehen? Keine Bücherei, keine lästigen philosophischen Fragen zum Sein. Keine Oper, keine traumatisierenden Kartenpreise Unter den Linden, sondern sattes Geträller im kulturverwöhnten Inn-Viertel Neukölln.

Und am Lageso kein Warten mehr in der Kälte auf Essensgeld, sondern Warten im Zelt. Wo sich Tausende stapeln, reisen viele einfach weiter. Eine Umfrage der Saarbrücker Zeitung zeigt: Aus ostdeustchen Unterkünften reisen sogar bis zu 30 Prozent gleich wieder ab. Mit dem Taxi nach Tobruk. Immer diese „Notleidenden.“ Vermutlich war in der zweiten Klasse des ICE wieder die Toilette verstopft und sie mussten in der ersten fahren. Willkommensland. Offene Grenzen für Terroristen. Und deutsche Flugaufklärer klären den Sultan über russische Jets auf. Offene Gesellschaft, offene Sozialämter. Bald auch offene Haustüren. Wir schaffen das. Ist doch super. Wer zweifelt, wird abgeschafft. Hoffentlich schaffen wir all das bald ab.