Hillary Clinton erzählt einmal mehr eine Lüge. Dieses Mal über Donald Trump, der laut Clinton in Videos des IS auftauchen soll, mit denen der Islamische Staat Anhänger rekrutiere. Doch niemand findet solche Videos. Deutsche Medien transportieren die Täuschung der notorischen Lügnerin dennoch unverdrossen. Allerdings es gibt einen Politiker in IS-Videos, der Clinton sehr bekannt sein dürfte.

Hillary Clinton in der Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber (Bild: Disney | ABC Television Group, 142002_1DA3403, Lizenz: siehe Link)
Hillary Clinton in der Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber (Bild: Disney | ABC Television Group, 142002_1DA3403, Lizenz (CC BY-ND 2.0) : siehe Link)

Die Religion des Friedens scheint nach Ansicht der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton dazu geeignet, schnell in Aggression umzuschlagen. Man muss ihrer Ansicht nach Muslimen nur Videos mit Donald Trump zeigen, damit sich diese dem Islamischen Staat anschließen und für Allah töten und getötet werden, wofür ihnen laut dem 111. Vers der 9. Sure das Paradies versprochen wird.

Faktencheck ergibt Blamage für Clinton

Clinton erklärte jedenfalls in der Debatte der demokratischen Kandidaten, solche Videos gebe es. Donalds Trumps Forderung, nach einem zeitweisen Einreiseverbot für Muslime, habe den republikanischen Präsidentschaftsbewerber zum besten Rekrutierer des Islamischen Staates gemacht. „Sie gehen zu den Leuten und zeigen ihnen Videos von Donald Trump, wie dieser den Islam und Muslime beleidige, um so mehr radikale Dschihadisten zu rekrutieren“, behauptet Clinton.

Einziges Problem: Der Faktencheck amerikanischer Medien brachte kein einziges Video zum Vorschein, auf das Clintons Behauptung zutrifft. Clintons Sprecherin räumte ein, ihr falle zwar auch kein Video ein, das der IS zeige und in dem Trump erscheine, doch der republikanische Präsidentschaftsbewerber werde in den sozialen Medien im Sinne der Aussage Clintons genutzt.

Deutsche Medien transportieren Lüge

Nicht wenige deutsche Medien, insbesondere solche, die allergisch auf das Wort „Lügenpresse“ reagieren, übernehmen die unrichtige Aussage der linken Präsidentschaftsbewerberin. Der Spiegel unterrichtet seine Leser in einem Artikel über die Aussage Clintons, Trump sei der beste Rekrutierer des IS, nicht darüber, dass die Behauptung der Linken mit einer Lüge untermauert wurde. WeltOnline zeigt ein Video, dass aus Clintons klarer Aussage eine Prognose macht, laut der der IS diese Videos (in Zukunft) zeigen wird.

Clinton, die lange Zeit ihre Thesen über den radikalen Revolutionär Saul Alinsky unter Verschluss halten ließ und die Korrespondenz mit dem Bewunderer des Teufels (da er der erste Revolutionär war) geheim hielt, ist bekannt für ihr zerrüttetes Verhältnis zur Wahrheit. (Lesen Sie hier den metropolico-Artikel zu Saul Alinsky.)

Clinton: Eine Serie von Lügen

So behauptete sie, in Bosnien wäre sie unter Beschuss von Scharfschützen gestanden und wäre mit ihrer Begleitung in gebückter Haltung in die Fahrzeuge gerannt. Nichts davon ist wahr, wie der Sender CBS später herausfand (siehe Video unten).

Offensichtlich um sich interessanter zu machen, behauptete Hillary Clinton, sie sei nach dem Erstbesteiger des Mount Everest, Edmund Hillary, getauft worden. Alternative Medien in den USA hatten jedoch entdeckt, dass der Bergsteiger erst sechs Jahre nach Clintons Geburt der Welt bekannt wurde. Schließlich musste sogar die New York Times, eine starke Unterstützerin Clintons, anerkennen, dass die von ihr wiedergegebene Geschichte unwahr ist.

Geheimmaterial auf einem privaten Server im Badezimmer

Zwei aktuelle Lügen machen der Demokratin im derzeitigen Wahlkampf besonders zu schaffen. Eine davon entstand im Zusammenhang mit ihrem privaten E-Mail-Server, der im Badezimmer eines Kleinstunternehmens stand und der auch die dienstlichen E-Mail der damaligen Außenministerin landeten und gespeichert und von diesem versandt wurden. Clinton wollte die Öffentlichkeit glauben machen, auf dem Server sei kein „classified material“, also keine Dienstgeheimnisse, zu finden gewesen. Nach vielen falschen Aussagen zur Verschleierung der größeren Unwahrheit wurde sie einmal mehr der Täuschung überführt.

Moralisch verwerflicher war die Lüge Hillary Clintons zum Terrorakt von Bengasi. Als eine Terrorgruppe am Jahrestag von 9/11 im Jahr 2012 das amerikanische Konsulat im libyschen Bengasi angriff, täuschte die US-Regierung unter Obama die Öffentlichkeit. Vier Amerikaner wurden ermordet. Unter den Toten: Der amerikanische Botschafter in Libyen, J. Christopher Stevens. Der hatte das von Clinton geleitete Außenministerium inständig gebeten, ihn und die Botschaft besser zu schützen. Vergebens.

Bill Clinton im IS-Video "no respite" (Kein Aufschub). (Bild: Screenshot IS-Video)
Bill Clinton im IS-Video „no respite“ (Kein Aufschub). (Bild: Screenshot IS-Video)

Ein Politiker, der wirklich in einem IS-Video auftaucht

Die Demokraten, die während des damaligen Wahlkampfes unbedingt die Behauptung Präsident Barack Obamas aufrechterhalten wollten, die Terrororganisation Al Khaida sei „on the run“ (auf der Flucht, dem Rückzug), erklärten der Öffentlichkeit, der Überfall sei kein Terrorakt, sondern spontan aus einer Demonstration entstanden, die wegen eines islamkritischen Videos abgehalten worden sei.

Die Lüge ließ sich nicht lange aufrechterhalten (metropolico berichtete). Clinton behauptet nun, sie hätte sich nicht daran beteiligt, den Filmemacher für den Terrorakt verantwortlich zu machen. Doch alle vier Familien der Opfer von Bengasi erklärten, die demokratische Politikerin hätte ihn bei der Trauerzeremonie versprochen, der Filmemacher würde zur Verantwortung gezogen.

Übrigens gibt es tatsächlich westliche Politiker, die der Islamische Staat in mindestens einem seiner Videos zeigt. Einer sollte auch Hillary Clinton bekannt sein: Es ist ihr Ehemann Bill Clinton. (CJ)

Hier das Video, in dem Clintons Lüge bezüglich des angeblichen Beschusses durch Scharfschützen aufgedeckt wird: