Schlaglicht: Braucht der heimliche Sultan der Türkei Recep Tayyip Erdogan wirklich unsere Unterstützung im Kampf gegen den IS? Braucht er wirklich Geld für syrische Flüchtlinge, die oftmals zu der von ihm verhassten kurdischen Bevölkerungsgruppe gehören?

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Der Sultan (Bild: metropolico.org)

Oder braucht er vielmehr unsere Milliarden dafür, um seine Position weiter zu festigen und einen radikalen Islamismus in der Türkei auszubauen?

Am Sonntag zum EU-Gipfel wird es sich zeigen, wie demokratisch er mit Journalisten umgeht. Gerade hatte er noch den Chefredakteur des Blattes „Cumhuriyet“, Can Dündar, und einen weiteren Journalisten in den Kerker werfen lassen. Grund: Diese hatten kritisch über eine türkische Waffenlieferung an syrische Extremisten berichtet. Der Sultan klagte den Journalisten praktischerweise gleich selber wegen Hochverrats an. Spart man sich die gerichtlichen Umwege. Hätte ihn auch gleich verurteilen können. Aber so eine Anklage bedeutet in der heutigen Türkei meist ohnehin dasselbe wie ein Urteil. Der Sultan hät Blutdurscht!

Deutschlands Mutti dagegen glaubt immer noch fest, der Sultan brauche sie und hört auch auf ihre Worte. Nur sagt sie derzeit nichts. Wie soll also der Aktionsplan der EU mit der Türkei gegen die vielen Flüchtlinge aussehen? Nur noch Christen aus Syrien und dem Irak direkt nach Deutschland fliegen? Dann wäre das Problem mit zehn Maschinen behoben. Und den Rest der Mannschaft im Camp im Niemandsland an der Grenze verrotten lassen. Bei Wasser, Brot und Cholera. Ist dasMuttis christliche Weihnachtsbotschaft an die Jesiden? Und wenn ja, überbringt sie dann der Erdogan im Weihnachtsmannmantel mit dem Coca-Cola-Truck?

Aber zunächst geht es den IS-Unterstützern vom Bosporus ums liebe Geld, um Wirtschaft und Finanzen. Und vielleicht um einen beschleunigten Beitritt der Türkei zur EU.

So wird mit Merkels Initiative eines klar: Wir werden durch Muttis verblendetes Wirken nicht nur arabischer. Demnächst werden wir auch noch türkischer. Ex oriente lux! Hoffentlich kommt mit dem Licht nicht auch der Schatten. Diese Frau muss ihr Land schon sehr hassen.