David Bendels, der stellvertretende Sprecher des Konservativen Aufbruchs, einer Basisbewegung der CSU, besuchte wenige Tage vor dem Parteitag der CSU den Grenzübergang in Wegscheid. metropolico begleitete den CSU-Politiker. Im anschließenden Video-Interview erklärte der Nationalkonservative warum sich die CSU an Merkels Politik mitschuldig machen könnte.

Am Freitag beginnt der Parteitag der CSU. Dort soll auch Angela Merkel sprechen. An deren Adresse erhofft sich Bendels eine klare Botschaft seiner Partei. Ein Appell, dass es zu einer Umkehr in der Flüchtlingspolitik kommen müsse. Der ungeordnete und rechtswidrige Zustand an Deutschlands Grenzen müsse beendet werden, so Bendels.

Die Union verliert dramatisch an Vertauen

Skeptisch zeigte sich der CSU-Politiker im Hinblick auf ein Einlenken der Kanzlerin. Bendels äußert sich im metropolico-Interview auch zum schwindenden Vertrauen der Wähler in die Union.

Bendels befragte bei seinem Grenzbesuch den Pressesprecher der Bundespolizei in Wegscheid, ob mit der Duldung der unkontrollierten Einreise Hunderttausender aus sicheren Drittstaaten nicht Rechtsbruch begangen würde. Die Antworten waren, wenn auch sehr verhalten, sehr aufschlussreich. (CJ)