Der Chef des Bundesverbandes der Industrie hält es für möglich, dass das Renteneintrittsalter erst mit 85 beginnen könnte. Dass die Deutschen für die Bewältigung der „Flüchtlingskrise“ auf jeden Fall länger arbeiten werden müssen, steht für den Chef des Ifo-Instituts fest. Wird die unkontrollierte Immigration nicht gestoppt, werden wir eine „Wildwestgesellschaft mit allem, was dazugehört“ bekommen.

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Arbeiten bis 85? (Bild: metropolico.org)

Ulrich Grillo, der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), hält es durchaus für möglich, dass aufgrund des ansteigenden Lebensalters das Renteneintrittsalter auf 85 steigen könnte. Grillo sagte gegenüber der Wirtschaftswoche: „Traditionell galt das Lebensalter minus 15 Jahre als angemessenes Renteneintrittsalter.

Die Rente mit 65 bis 67 passt heute dazu. Wenn nun die Lebenserwartung alle 100 Jahre um 25 zunimmt, also alle vier Jahre durchschnittlich um ein Jahr, so könnte man das Renteneintrittsalter entsprechend anheben – wenn Menschen eines Tages 100 werden, würde sich rein theoretisch ein Renteneintrittsalter von 85 Jahren ergeben.“

Deutsche werden länger arbeiten müssen

Um die wirtschaftliche, sowie soziale Last, die sich aufgrund der massenhaften Zuwanderung von mehrheitlich ungebildeten Immigranten verschärfen wird, stemmen zu können, wird es für den deutschen Arbeitnehmer unumgänglich werden, länger zu arbeiten. Chefökonom des Münchner Info-Instituts, Hans-Werner Sinn, vertritt die Meinung, dass die Flüchtlingskrise nur mithilfe von radikalen Sozialreformen in Deutschland zu bewältigen sein wird. Die Abschaffung des Mindestlohns sei ebenfalls unumgänglich, um die Kosten der Flüchtlingsintegration bewältigen zu können. Nur so können genug Jobs für die Immigranten, die seiner Ansicht nach zu einem großen Teil nur über eine niedrige Qualifikation verfügten, geschaffen werden (metropolico berichtete).

Die Massenimmigration werde einen immensen Druck auf die Löhne in Deutschland ausüben, wodurch die sozialen Unterschiede zunehmen. Wenn Geringqualifizierte zuwandern, wird die Einkommensverteilung ungleicher. Das sei immer so, so Sinn. Zudem werde es für den Sozialstaat immer teurer, diese Ungleichheiten auszugleichen. Insofern würden amerikanische Verhältnisse drohen.

„Das ist eine Wildwestgesellschaft mit allem, was dazugehört“

Daher müsse der Immigrationsstrom begrenzt werden. Die Staaten Europas müssten die gemeinsame Außengrenze sichern. Geschehe das nicht, müssten die eigenen Grenzen gesichert werden. Eine Welt ohne Grenzen, in der sich jeder nimmt, was er gern hätte, kann nicht funktionieren. „Das ist eine Wildwestgesellschaft mit allem, was dazugehört.“ (BS)