Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Chef der Asylbehörde BAMF, hält den Massenandrang von Asylsuchenden für eine Bereicherung. In seiner Begründung diskreditiert der CDU-Mann die deutschen Rentner.

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Frank-Jürgen Weise freut sich über die Asylflut, da bald „weniger ältere graue Herren durch die Gegen laufen“ (Bild: Bundeswehr-Fotos; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe Link)

Ende September wurde Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Leiter des Arbeitsstabes für Flüchtlingsmanagement und als Chef der Asylbehörde BAMF eingesetzt.

Das 64-jährige CDU-Mitglied Weise widerspricht aktuell der Behauptung, dass die Bewältigung des ungebremste Ansturm von Immigranten für Deutschland eine Jahrhundertaufgabe sei.

Er sehe das laut der Bild-Zeitung nicht so. Das Risiko von Krieg war in dieser Zeit seit Gründung der Bundesrepublik um ein Vielfaches höher und gefährlicher als die Situation durch Flüchtlinge“, so der Nachfolger des im September zurückgetretenen Chefs des BAMFs, Manfred Schmidt.

Eine Bereicherung, wenn nicht überall Rentner rumfahren

Der Spitzenbeamte mit CDU-Parteibuch rechnet für 2015 mit 800.000 Immigranten, von denen 40 Prozent in Deutschland bleiben werden. Davon seien 70 Prozent erwerbsfähig, so Weise und fügte in seiner Begründung hinzu: „Das ist eine gute Bereicherung unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft, dass da nicht überall ältere graue Herren durch die Gegend laufen und langsam mit dem Auto auf der Autobahn rumfahren, sondern das wird eine lebendige Gesellschaft.“

Dass weder die von Weise prognostizierte Zahl von 800.000 Immigranten in diesem Jahr noch der angebliche Gewinn für die deutsche Gesellschaft der Realität entsprechen, zeigt ein inoffizielles Papier jener Agentur auf, in dessen Vorstand Weise hochdotiert sitzt. Wie metropolico berichtete, prognostiziert die BA für das nächsten Jahr bis zu 460.000 zusätzliche Hartz-IV-Empfänger aufgrund des unkontrollierten Immigrationsstroms. Der Grund für den immensen Anstieg: 81 Prozent der Asylbewerber sind ohne jegliche berufliche Qualifikation. (BS)