Trotz massiven Behinderungsversuchen von rot-rot-grüner Seite sowie durch Kirchenvertreter und Verbände fand am Mittwoch unter der Teilnahme von tausenden Bürgern die Mittwochsveranstaltung der AfD-Thüringen statt. „Wir lassen uns keine Angst machen und demonstrieren so lange weiter, bis es einen Politikwechsel gibt“, so Björn Höcke, Landessprecher der AfD-Thüringen.

dkjfjfd (Bild: AfD Thüringen, Facebook)
Kundgebung der AfD Thüringen am 28.10.2015 (Bild: AfD Thüringen, Facebook)

Wie bereits in der vergangenen Woche hatte sich Bischof Ulrich Neymeyr auch am Mittwoch die Freiheit genommen und die Beleuchtung am Erfurter Domberg abschalten lassen. Dieser solle nicht als prächtige Kulisse für die AfD-Veranstaltung herhalten müssen, so ein Bistumssprecher.

Björn Höcke, Thüringer Landessprecher der AfD zeigte sich bei seiner Rede am Mittwoch froh darüber, dass trotz den massiven Behinderungs- und Einschüchterungsversuchen von Rot-Rot-Grün im Verbund mit Kirchen und Verbänden Tausende an der Demonstration teilnahmen. „Wir lassen uns keine Angst machen und demonstrieren so lange weiter, bis es einen Politikwechsel gibt“, so Höcke.

Deutschland und Europa brauchen jetzt eine Kontingentlösung

Höcke ging in seiner Rede auf die dramatischen Bilder aus Slowenien ein: „Durch dieses Land geht zurzeit die Balkanroute in die gelobten Länder Österreich, Deutschland und Schweden. Die Überschrift in einem Welt-Online-Artikel fasst die Situation gut zusammen: ‚Für jeden, der weiterreisen darf, kommen zwei Neue.‘ Kanzlerin Merkel und Kanzleramtsminister Peter Altmaier lehnen eine Obergrenze zur Verminderung des Flüchtlingsstroms immer noch ab. Die AfD versucht dagegen, unser weltweit einzigartiges Asylrecht zu verteidigen. Die Chaospolitik der Altparteien erschwert das immer weiter. Wir brauchen eine Kontingentlösung. Ein geänderter Artikel 16a des Grundgesetzes könnte lauten: ‚Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Eine Obergrenze der Aufnahme politisch Verfolgter wird durch ein Bundesgesetz festgelegt.‘ Deutschland und Europa brauchen die Kontingentlösung und sie brauchen sie jetzt!“

Die nächste Demonstration wird am kommenden Mittwoch, den 4. November 2015, um 19 Uhr auf dem Erfurter Domplatz stattfinden. (BS)