Die Bundesagentur für Arbeit prognostiziert bis zu 460.000 zusätzliche Hartz-IV-Empfänger aufgrund des unkontrollierten Immigrationsstroms. Die Deutschen sollen sich jedoch nicht sorgen, so die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), da auch mehr Jobs in der Asylindustrie herausspringen werden.

Inoffizielles BA-Papier (Screenshot des BA-Papiers der Jungen Freiheit)
Inoffizielles BA-Papier (Screenshot des BA-Papiers der Jungen Freiheit)

„Die aktuelle Fluchtmigration nach Deutschland wird nachhaltige Auswirkungen auf die BA (Bundesagentur für Arbeit) haben“. Die Bundesagentur rechnet aufgrund der Asylkrise für das Jahr 2016 mit mindestens 400.000 zusätzliche Sozialhilfeempfängern. Der Grund für den immensen Anstieg: 81 Prozent der Asylbewerber seien ohne berufliche Qualifikation. Dies gehe aus einem internen Papier der BA hervor, das der Jungen Freiheit exklusiv vorliege. Lediglich acht Prozent der Asylbewerber verfüge laut dem Papier über eine akademische Ausbildung und 11 Prozent über eine berufliche Ausbildung. Der Rest sei „ohne formale Qualifikation“.

Um die Menschen, die entweder über gar keine oder keine marktrelevante Ausbildung, noch über Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, in Arbeit zu bringen, plane die BA die Schaffung von 3.500 neuen Arbeitsplätzen für „Integrationsfachkräften, Berufsberatern und Fachkräften zur Leistungsgewährung“. Des weiteren soll der Bereich der Reha-Beratungsfachkräfte zur Betreuung von traumatisierten Flüchtlingen ausgebaut und Fachassistenzkräfte in Eingangszonen und für Sachbearbeitungsaufgaben aufgestockt werden. Dem Steuerzahler wird dies laut der munter bebilderten Broschüre mindestens 855 Millionen Euro Mehrausgaben bescheren.

Ein Eldorado für Wohlfahrtsstaatler

Hier scheuten sich weder die Politik noch die von staatlichen Zuwendungen Profitierenden, bei der maßlosen Erhöhung von Ausgaben im staatlichen Bereich, die aufgrund der unkontrollierten Massenimmigration unumgänglich seien, von „Jobwunder“ zu sprechen.

So freute sich Ver.di-Vorstandsmitglied Wolfgang Pieper über mindestens 6.000 neu zuschaffende Stellen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), sowie in den Bereichen Integrationskursen, Deutschförderung oder Migrationsberatung. Wie metropolico berichtete, werden aufgrund der Immigrantenflut die Neuschaffung von mindestens 10.000 Lehrerstellen, sowie 20.000 zusätzliche Stellen für pädagogisches Fachpersonal als notwendig angesehen, der Städte- und Gemeindebund verlange die Einstellung von bis zu 50.000 neuen Sozialarbeitern. Die Polizeigewerkschaft meldet einen Mehrbedarf von mindesten 15.000 neuen Stellen an. Im Gesundheitsbereich müsse aufgrund des Immigrantenzuzugs der Bedarf von mindestens 6.000 weiteren Ärzten gedeckt werden.

Nahles: Aber auch mehr Jobs für Deutsche

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ließ im Juli noch über das BAMF verbreiten, dass mindestens 90 Prozent der Immigranten eine abgeschlossene Schulausbildung hätten, 31 Prozent dabei das Gymnasium oder einer Hochschule absolvierten. Einige Wochen später räumte Nahles ein, dass „der syrische Arzt nicht der Normalfall“ sein werde und bis 2019 eine Million neuer Hartz-IV-Empfänger aus dem Bereich der Migranten zu erwarten seien.

Nahles erneuert laut der Zeitung Tagesspiegel ihre Aussage, dass 2016 fast eine halbe Million neue Hartz-IV-Empfänger vom Steuerzahler zu verhalten sein werden. Die SPD-Spitzenpolitikerin wird des weiteren nicht müde, zu behaupten, dass der „Flüchtlingszustrom“ aber auch mehr Jobs für Deutsche bedeute. Dass dies nicht einmal die halbe Wahrheit ist und der Steuerzahler mit milliardenschweren Mehrkosten den Staatsbetrieb sowie die Integrations- und Immigrationsindustrie wird aufrecht erhalten müssen, davon spricht die ehemalige Langzeitstudentin der Philosophie und Germanistik Nahles indes nicht. (BS)