Leitartikel: Die alte Politikfront bläst zum Halali gegen alle jene, die sich gegen den verabredeten Weg stellen. CDU-Generalsekretär Peter Tauber will unsere  Bundesfahne lieber „den Flüchtlingen“ schenken und für Genosse Heiko Maas (SPD) sind Pegida-und AfD-Demonstranten „zündelnden Biedermänner“, denen er den Kampf verspricht. Es ist an der Zeit, diesen Leuten die Macht über unser Land wegzunehmen, denn es ist zu schön dafür. 

Zepter (Bild: Royal scepter; Thomas Quine, QUELLE: flickr, Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)
Nehmt ihnen die Macht! (Bild: Royal scepter; Thomas Quine, QUELLE: flickr, Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Die Reihen schließen sich. Die Systempolitiker über die gesamte, alte Parteienlandschaft hinweg haben sich fest untergehakt und dem immer lauter protestierenden Volk den Kampf angesagt. Stück für Stück soll verloren gegangenes Terrain zurückerobert werden und das mittlerweile mit unverhohlenen Gewaltandrohungen und Schauprozessen.

Heiko Maas überschreitet Grenzen

So verspricht Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in einem Spiegel-Beitrag den „Aufstand der Anständigen“, in dessen Zirkel sich der sozialistische Minister offensichtlich verortet. All jenen Deutsche aber die nicht in das willkürlich und immer enger geschnürte Korsett eines Heiko Maas passen, die sollen geächtet, gebrandmarkt und ausgeschlossen werden. Oder wie soll man den Lafontaine-Zögling anders verstehen, wenn er davon spricht, dass all jene Deutsche, die sich den Montagsspaziergängen der Pegida-Bewegung anschließen Fremde im eigenen Land seien? Denn für Maas sind selbstredend nicht Politiker seines Kalibers für die jetzigen Zustände verantwortlich, sondern Menschen, die Zerstörern und Zersetzern seines Formates nicht mehr folgen wollen.

Heiko Maas überschreitet Grenzen, die er glaubt überschreiten zu können, weil die Bürger über keine demokratischen Machtinstrumente verfügen, die nicht mehr und mehr ausgehölt würden, um Politiker seiner „Klasse“ zu stoppen. So sind die demonstrierenden Sachsen für Maas in „der geistigen Transitzone zwischen Diktatur und Demokratie“ stecken geblieben. Den Pegidianern, sowie Anhängern der AfD spricht er die Verantwortung zu, wenn Asylunterkünfte brennen oder OB-Kandidatinnen gemessert werden. Heiko Maas, der sich die letzten Wochen wie ein Besessener an unserer Meinungsfreiheit zu schaffen macht, gebärdet sich nun als allmächtiger, fleischgewordener Separator, wenn er Pegida-Teilnehmer als „radikales Randvölkchen“ tituliert und die „schweigende Mehrheit“ dazu aufruft, diese von der Gesellschaft zu trennen.

„Nehmt Pegida die Deutschlandflagge weg“

Peter Tauber (CDU), der silber-blickende Generalsekretär der CDU, steht seinem Berufskollegen Maas in keinster Weise nach. Aus seiner Sicht dürfe die „ fremdenfeindliche“ Pegida-Bewegung nicht mit den deutschen Farben Schwarz-Rot-Gold demonstrieren. „Nehmt Pegida die Deutschlandfahnen weg“, so sein Aufruf in den hellen Teil unserer Republik. Im Tagesspiegel sieht sich Tauber, wie Politspezl Maas es im politisch nahe stehenden Spiegel tat genötigt, zum Stift zu greifen und von der Muse geküsst eine Schmähschrift gegen jene zu verfassen, die ihm und seiner Riege offensichtlich immer gefährlicher werden.

Auf Kundgebungen wie in Dresden würden viele von den Teilnehmern die deutsche Fahne schwenken, dazu dumme Parolen rufen, so Tauber. „Das sind nicht nur die Farben der Freiheit für das deutsche Volk.“ Deutsche, die sich diesen Farben verschrieben haben, hätten etwa auch den Freiheitskampf der Polen unterstützt, so die Belehrung des anscheinend historisch Beschlagenen, promoviere er doch „über die gesellschaftliche Stellung und ideologische Funktionalisierung des Sports im Deutschen Kaiserreich“.

Aktuell hätten „Flüchtlingskinder“ Autos oder Häuser in den Farben Schwarz-Rot-Gold angemalt, so ist weiter zu erfahren. „Das sollte uns stolz machen. Wir sollten ihnen diese Farben schenken“, so der freigebige Tauber. Denn diese Menschen hätten viel mehr einen Anspruch darauf und auch auf die Hoffnung, mit Fleiß etwas zu erreichen und sicher und behütet aufzuwachsen, „als diejenigen, die unter unserer Fahne Hass und Angst verbreiten. Nehmen wir denen unsere deutsche Fahne weg. Sie ist zu schön dafür.“

„Bestrafe einen – erziehe hundert“

Wer jetzt noch aufmuckt, wer jetzt noch Zweifel hat, an der zum Naturgesetz erhobenen Politik der totalen Aufgabe eigener Grenzen und Werte, der sollte sich kurz darauf besinnen, was mit einem Akif Pirinçcis gerade geschieht. Zahlreiche Buchhändler nehmen die Werke des Autors aus dem Vertrieb, Pirinçcis Webseite wurde von dessen Betreuer „abgeschossen“, nachdem dieser kurz nach dem Empörungstsunami, aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats auf der letzten Pegidakundgebung mutmaßlich rechtswidrig auf der Internetseite des Autrors einen Brandbrief gegen den Autor veröffentlichte.

Strikt nach der maoistischen Gangart: „Bestrafe einen – erziehe Hunderte“ beteiligte sich die Bild-Zeitung – wie so oft – als williger Vollstrecker des politisch-korrekten Ansinnens und stellte „Hetzer an den Pranger“, indem die so Erkorenen mit vollem Namen, unverpixeltem Bild und dem zugehörigen Facebook-Posting der Meute zum Fraß vorgeworfen wurden.

In Anbetracht dessen, dass die momentan herrschende Politik mit williger Unterstützung der Medien nach allem tritt und haut, was ihre Kreise offensichtlich und vernehmlich stört, ist es an der Zeit, diesen Leuten die Macht über unser Land weg zunehmen. Denn es ist zu schön dafür, von den Maasens, Taubers, Merkels oder Diekmännern zugrunde gerichtet oder einfach verschenkt zu werden.