Leitartikel: Täglich kommen bis zu 10.000 Immigranten in Deutschland an. Wer tatsächlich die Beruhigungspille der letzten Wochen schluckte, die in Form von angeblichen Grenzkontrollen verabreicht wurde, sieht sich nun umso mehr getäuscht. Im September kamen mehr Immigranten nach Deutschland als jemals zuvor.

Asylwelle erreicht München
Mehr als jemals zuvor – Immigrantenflut in Deutschland (Bild: metropolico.org)

Es wäre nach dem zeitweisen Aussetzen des Schengen-Abkommens vor knapp zwei Wochen davon auszugehen gewesen, dass sich der Ansturm der Immigranten verlangsamen werde. Jedoch ist das Gegenteil der Fall.

Es sind Zahlen, die sich niemand wirklich vorstellen kann und möchte. In nur drei Wochen, vom 5. September bis zu 27. September, sind laut der Bildzeitung 230.00 Immigranten in unser Land geströmt. Zwei Drittel davon, das sind 150.000 Menschen, überschritten unsere Grenzen nach dem -medial gut in Szene gesetzt- vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt wurden. Trotzdem kamen allein im September bis zu 10.000 meist männliche muslimische Immigranten täglich nach Deutschland. In Bayern waren das allein im auslaufenden Monat knapp 170.000 Immigranten. Ohne Kontrolle rollte und rollt im Non-Stop-Betrieb der überwiegende Teil der Menschen mit dem Zug von Österreich kommend nach Düsseldorf oder ins hannoveranische Lehrte, wo sie dann angeblich registriert werden.

„Kapitulation des Rechts- und Sozialstaates vor den Flüchtlingen“

Sicherheitsexperten wie Hans-Peter Uhl (CSU) sieht in der Entscheidung Angela Merkels (CDU), alle Immigranten aus Syrien aufzunehmen, eine „Kapitulation des Rechts- und Sozialstaates vor den Flüchtlingen“. „In Deutschland bestimmen nicht mehr die Sicherheitsbehörden, wer über die Grenze kommen darf, sondern kriminelle Schlepper-Banden. Und anstatt das Gesundheitssystem zu schützen und zu sanieren will der Bund jetzt jedem alles geben. Das ist die Kapitulation des Rechts- und Sozialstaats“, so der ehemalig Vorsitzende der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegenüber der Bild-Zeitung.

Der Ansturm indes wird nicht nur unvermindert weiter gehen, sondern wird sich noch verstärken (metropolico berichtete). Aktuell machen sich bis zu 100.000 Afghanen Monat für Monat daran, ihre Heimat in Richtung Europa und hier gezielt in Richtung Deutschland zu verlassen.

Beruhigungspillen aus Bayern?

In Bayern rollt aktuell Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die nächsten Beruhigungsdrops, indem er ankündigt, notfalls im „Alleingang Notmaßnahmen“ zu ergreifen und Immigranten an der bayerischen Grenze abzuweisen, da ja nach geltendem Recht eigentlich ein anderer Mitgliedsstaat zuständig wären. Nicht den Hauch eines Lösungsansatzes jedoch ebenfalls hoch „populistisch“ in der bayerischen Ministerratssitzung am Dienstag diskutiert: Flüchtlinge einfach in andere Bundesländer weiterzuschicken.

Von Angela Merkel (CDU) verlangte Seehofer ein „klares Bekenntnis zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen“, so N24. Wie metropolico berichtete, hatte Seehofer vor zwei Wochen noch beteuert, dass sein Vertrauen in die Bundeskanzlerin „ungebrochen” sei und er aus der „Flüchtlingskrise keine Unionskrise“ werden lassen wolle. Auch dankte Seehofer Bundeskanzler Joachim Gauck, der unsere Land vor kurzem noch in helle und dunkle Landesabschnitte einteilte, für seinen lichten Moment, in dem der oberste Repräsentant unseres Landes darauf hinwies, dass Deutschland irgendwann nur noch begrenzt Immigranten aufnehmen könne.

Nicht angesprochen …

Nicht angesprochen die mittlerweile offene Übergriffigkeit des Staates auf das Eigentum der Bürger, um der komplett aus dem Ruder gelaufenen „Refugee Welcome Hysterie“ und ihren dramatischen Folgen Herr zu werden. Nicht angesprochen die ausufernde Immigrantengewalt innerhalb und außerhalb der Unterkünfte und Einrichtungen. Nicht angesprochen die ethnischen und kulturellen Spannungen innerhalb der mehrheitlich muslimischen „Flüchtlingsschar“. Nicht angesprochen die Bedrohungsszenarien gegenüber christlichen Asylsuchenden, die sexuellen Übergriffe auf Frauen und auf Kinder – innerhalb aber auch außerhalb der Asylzentren.

Rein rechnerisch sind bei einem Zustrom von 10.000 Menschen täglich allein im September 300.000 Immigranten in Deutschland angekommen. Das wären, wenn es so weitergeht, 3,6 Millionen Menschen innerhalb eines Jahres. Von diesen sind die Mehrheit männlich und muslimisch. Noch nicht hinzugerechnet die Millionen von Menschen, die bei der Familienzusammenführung noch hereinströmen werden. Wie viele Immigranten sich bereits tatsächlich in unserem Land aufhalten, darüber dürften alle zuständigen Stellen längst den Überblick verloren haben. (BS)