Wuppertal/Duisburg: In einer Unterkunft für Asylbewerber in Wuppertal sind am Freitag Bewohner mit Eisenstangen und Mobiliar aufeinander losgegangen. Eine Frau wurde verletzt. In Duisburg mussten Polizei und Feuerwehr wegen eines Brandes in einer Asylbewerberunterkunft ausrücken. Ursache war ein Heizlüfter.

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In Wuppertal musste die Polizei mit mehreren Einsatzfahrzeugen ausrücken (Bild: metropolico.org)

Am späten Freitagvormittag kam es unter Bewohnern einer Unterkunft für Asylbewerber in Wuppertal-Ronsdorf zu einer „größeren Auseinandersetzung“, so die Polizei. Etwas deutlicher wurde der WDR, der sofort von einer „Massenschlägerei unter Flüchtlingen“ gesprochen hat. Dabei sind mehrere Personen aufeinander losgegangen, unter anderem auch mit Eisenstangen und Mobiliar der Unterkunft.

Die Polizei setzte mehrere Einsatzfahrzeuge ein und nahm vier Randalierer im Alter von 17, 20, 23 und 26 Jahren in Gewahrsam. Eine leicht verletzte Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Zur Herkunft der Täter oder zum Hintergrund der Auseinandersetzung wurden keine Angaben gemacht. In der Asylbewerberunterkunft sind gegenwärtig 300 Personen untergebracht. Es gibt dort einen Sicherheitsdienst und Sozialarbeiter sind rund um die Uhr vor Ort.

Nur wenige Stunden zuvor mussten Polizei und Feuerwehr in Duisburg zu einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft ausrücken. Ursache war ein defekter oder überlasteter Heizlüfter. Aber bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte der stark qualmende Lüfter, der in einer Toilette stand, mit einem Handfeuerlöscher gelöscht werden. Es gab keine Verletzten. (PH/ots)