Leitartikel: Ab Donnerstag ist es für die rasant ansteigende Gruppe der Muslime in Deutschland wieder soweit. Exakt 70 Tage nach dem Fastenmonat Ramadan beginnt das blotige Schächten, das mittlerweile anscheinend zum lukrativen Zubrot für deutsche Nebenerwerbsschächter ausgebaut wird.

Opfer des Opferfestes (Bild: uliatcairo, QUELLE: flickr, Rechte: CC BY-NC-ND 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)
Opfer des Opferfestes (Bild: uliatcairo, Quelle: flickr, Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Alljährlich wird das islamische Opferfest gefeiert. Da das islamische Mondjahr kürzer ist als unser Kalenderjahr, verschiebt sich das dreitägige Fest jedes Jahr um 11 Tage. Dieses Jahr feiert der gläubige Moslem vom 23. bis zum 26. September das blotige Fest des Opferns.

Betäubungsloses Schächten ist verboten, aber …

Der Schutz des Tieres in Deutschland hat seit 2002 Verfassungsrang in Form eines definieren Staatszieles. Seit 1995 ist in Deutschland offiziell das Schächten verboten, weil dies nach Glaubensregeln zwar üblich, aber nicht „zwingend” vorgeschrieben sei. Eine Ausnahmeregelung kann jedoch erteilt werden, wenn Teilgruppen einer religiösen Gemeinschaft das Schächten für erforderlich halten.

So jedenfalls versuchen die zuständigen Stellen den barbarischen Ritus zu legitimieren, bei dem Tieren bei vollen Bewusstsein die Kehle angeschnitten wird und diese dann in einem bis zu 15-minütigen Todeskampf qualvoll ausbloten.

Denn das Bundesverfassungsgericht machte diese Ausnahmeregelung des § 4a (2) 2) des Tierschutzgesetzes zur Norm. Angesichts der Masse der Anträge wäre es abwegig, weiterhin von Ausnahmegenehmigungen zu sprechen. Nach Schätzungen der deutschen Bundestierärztekammer, die zu diesem Thema ein Gutachten vorgelegt hat, werden bis zu 500.000 Tiere pro Jahr aus religiösen Gründen in Deutschland betäubungslos geschächtet.

Diese Zahl dürfte jedoch nach der enormen Immigration von Muslimen in Folge der unkontrollierten Zuwanderung nach Deutschland sprunghaft ansteigen und beim anstehenden Opferfest neue Höchstzahlen erreichen.

Archaische Riten und moderne Gesellschaft

Sieht man über die Unvereinbarkeit dieses archaischen Ritus mit einer angeblich aufgeklärten, modernen Gesellschaft hinweg, stellen die wilden Schächtungen in kleinen Schlachtbetrieben, Hinterhöfen und Wohnungen ein zunehmendes Problem dar. Denn auch hier gilt vielen Muslimen ihre kulturell- und religiöse Gepflogenheit mehr als das deutsche Gesetzbuch.

So unterbleibt beim rituellen Schächten, also beim Durchtrennen der Luft- und Speiseröhre des unbetäubten Tieres, das nach EU-Richtlinien vorgeschriebene Abbinden der Speiseröhre. Im Todeskampf gelangen Keime aus dem Magen der Tiere über die Speiseröhre bis in die Lunge des Tieres. Hinzu kommen Kot und Urin, die von den qualvoll sterbenden Tieren abgesondert werden. Immer häufiger werden die gefährlichen Ecoli-Bakterien nachgewiesen.

Islam als wirtschaftliche „Win-Win-Situation“

In geradezu perfider Weise berichtet der „Social Media Aktivist“ Cihan Süğürin in seinem Artikel in der Huffington Post mit der Überschrift „Wie der Islam die deutsche Landwirtschaft ankurbelt“, dass im Zuge der muslimischen Immigration neue Bräuche nach Deutschland kämen. So auch das Opferfest.

Der islamische Brauch, der vorschreibt, dass der Muslim ein Tier mindestens der Größe eines Schafs zu schlachten habe, werfe bei der rasant ansteigenden Zahl von Muslimen die Frage auf, wo ein Metzger zu finden sei, der muslimisch korrekt schächten könne, ohne im Artikel näher auf die unbarmherzige Praktik des Schächtens einzugehen.

Und nun stellt der Autor einen findigen deutschen Bauer aus dem Ruhrgebiet vor, der sich mittlerweile ganz auf die muslimische Kundschaft eingestellt habe. Gemeinsam mit seinem Sohn und Cousin habe der Bauer „die Integration von Abendland und Morgenland perfektioniert“ und schächte bis zu 150 Bullen zum muslimischen Opferfest. Eine „Win-Win-Situation“, so das Fazit des Autors, da sich der Milchbauer ein zweites finanzielles Standbein sichern konnte. Der selbsternannte Experte für Einwanderung und Digitalisierung weist abschießend darauf hin, dass der „BWLer“ dies als „Produktdifferenzierung“ bezeichne.

Überzeugungen und Werte über Bord geworfen

Eine extrem abwegige Umschreibung für das blotige Geschäft eines Islam-affinen Bauern, der im Nebenerwerb ein paar Euro mit dem qualvollen Sterben von Tieren verdient. Vielmehr jedoch ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, die das in jüngster Zeit mühsam sich entwickelnde Bewusstsein, dass Tiere nicht Ware und Sachgut, sondern als Mitgeschöpfe behandelt werden sollten, über Bord geworfen hat. Ebenfalls nicht gehört werden die jährliche Aufruf deutscher Tierschutzvereine und -bünde an die Muslime, auf betäubungsloses Schächten zu verzichten.

In diesem Sinne wünscht eine ihre Werte über Bord werfende deutsche Gesellschaft ein blotiges, weil nur dann gesegnetes Opferfest! (BS)