Israels Regierung hat am Sonntag den Bau von Grenzzäunen zu Jordanien verkündet. „Wir werden nicht zulassen, dass Israel von einer Welle illegaler Migranten und von Terrorismus überschwemmt wird“, so Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.

Israelische Sperranlagen Westjordanland  (Bild: flickr; Foto: Dieter Zirnig, Rechte: CC BY 2.0 Lizenz)
Israelische Sperranlagen im Westjordanland (Bild: flickr; Foto: Dieter Zirnig, Rechte: CC BY NC- 2.0 Lizenz)

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gab in einer Kabinettssitzung am Sonntag bekannt, dass Israel mit dem Bau von Sperranlagen entlang der Ostgrenze zu Jordanien beginnen werde.

Israel wird sich schützen

Zwar sei sein Land nicht gleichgültig gegenüber dem „tragischen Schicksal der Flüchtlinge aus Syrien und Afrika, aber wir sind ein sehr kleines Land ohne demografische und geografische Tiefe, weshalb wir unsere Grenzen kontrollieren müssen“, so die Begrünung des israelischen Regierungschefs laut Austria.com. Man werde ebenfalls nicht zulassen, dass Israel von einer Welle illegaler Immigranten und von Terrorismus überschwemmt werde.

Bei dem angekündigten Grenzzaun handelt es sich die vierte Sperranlage, die Israel um sich zieht. Gleichartige Grenzsicherungen gibt es bereits zu Ägypten, auf dem Golanplateau zu Syrien und zum Westjordanland. Die Sperranlagen auf den Golanhöhen sollen ab sofort verstärkt werden, kündigte Netanjahu ebenfalls an. (BS)