Trendig das enge T-Shirt mit „Ende der Armut“ – Aufschrift über das weiße Hemd gezogen und eine feurige Rede zum „Global Citizen Earth Day“ zelebriert. Wir finden auch: „Hej, Gerd, wod ä Pardie!“ Bühne frei für Deutschlands Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung!

Gerd Mueller
Meister des gesprochenen Wortes: Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller (CSU) (Bild: Screenshot Youtube )

Mehr als 200.000 Menschen kamen in den Genuss, der Rede des deutschen Bundesentwicklungsministers Gerd Müller (CSU) beim „Global Citizen Earth Day“ in Washington live beizuwohnen.

Weder UN-Generalsekretär Ban Ki Moon noch die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde, die ebenfalls durch pure Anwesenheit der Armut der Welt zu Leibe rücken wollten, können Gerd Müller auch nur im entferntesten das Wasser reichen, wenn es um Eloquenz und Enthusiasmus beim gesprochenen Wort geht.

Einem wieder auferstandenen Micheal Jackson gleich grüßte der gebürtige Bayer gleich mehrmals die rund 200.000 engagierten Kämpfer für den Umweltschutz und gegen die Armut dieser Welt in Washington mit einem kräftigen: „Ej loff ju all!“

Müllers Rede sticht durch Wortgewalt und der meisterhaften Handhabung der englischen Sprache so dermaßen aus dem Gewohnten heraus, dass es nicht zu verantworten wäre, dem metropolico-Leser diese vorzuenthalten: