Die islamische Terrororganisation IS ist dazu übergegangen, Gräueltaten explizit an Christen zu verüben. Bislang fehlt jedoch eine klare Ächtung dieser Unmenschlichkeiten durch die europäischen Institutionen. Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch kritisierte im EU-Parlament die Gleichgültigkeit, die die EU demonstriert, wenn die Opfer der IS-Gräueltaten Christen sind.

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Beatrix von Storch kritisiert die Gleichgültigkeit der EU, wenn die Opfer der IS-Gräueltaten Christen sind (Bild: metropolico.org)

Seit der Islamische Staat ganz offen seinen Terror ausübt, waren unter den Leidtragenden des islamischen Dschihads eine Unzahl von Christen. Mitte Februar wurden 21 koptische Christen am libyschen Mittelmeerstrand bei Tripolis von IS-Schergen grausam geköpft.

Zuletzt hatte die Terrormiliz im Nordosten Syriens am Montag elf Dörfer überfallen. 1.200 Familien flohen aus dem assyrischen Dort nahe der türkischen Grenze. Von den christlich assyrischen Bewohnern seien mehr als 250 entführt worden, so das Portal Demand for Action. Viele davon seinen Frauen, Kinder und alte Menschen. Die syrisch-orthodoxe Kirche, in der bis heute die aramäische Sprache, die Muttersprache Jesu gesprochen wird, zählt neben der koptischen Kirche zu den ältesten Kirchen weltweit.

Wie nun verschiedene christliche Nachrichtenportale unter Berufung auf örtliche Geistliche am Donnerstagabend berichten, wurden 15 junge assyrische Christen hingerichtet.

„Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes“

Seit Monaten nun tobt schon der islamische Terror. Leidtragende dieser Barbarei sind jedoch nicht nur Muslime, die von der korangetreuen IS grausam ermordet werden. Ausdrückliches Ziel der IS ist die totale Unterdrückung der Christen in den eroberten Gebieten. Die Ungleichbehandlung, die Christen bislang in muslimischen Länder erfahren haben, steigert sich nun zu unermesslichem Leid.

Ein Leid, dass von den europäischen Institutionen jedoch mit Gleichgültigkeit behandelt wird. Dieser Umstand wurde von der AfD-Abgeordneten im EU-Parlament, Beatrix von Storch (AfD) scharf kritisiert. Von Storch nahm die unmenschliche Schächtung und Köpfung der 21 Christen in Libyen zum Anlass und wies in einer Plenardebatte im EU-Parlament am Mittwoch auf das durch den IS veröffentlichte Video hin.

Wir haben sie geschlachtet, weil sie Christen sind

Der Titel des IS-Videos laute „Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes“. Erstmals, so von Storch, richte sich der Islamische Staat ausdrücklich und explizit gegen die Christen. Er habe erklärt: Wir haben diese Menschen geschlachtet, weil sie Christen sind.

Den EU-Institutionen wirft die AfD-Politikerin vor, auf dieses Massaker mit Schweigen zu reagieren. Offenbar seien Christen keine Gruppe, mit der die EU sich solidarisiere, so der Vorwurf. „Stellen Sie sich jetzt aber vor, der IS hätte nicht 21 Christen ermordet, sondern ausdrücklich 21 Homosexuelle. Was wäre dann passiert? Mit allem Recht der Welt hätte es von allen europäischen Institutionen Solidaritätsbekundungen gegeben. Wir hätten wahrscheinlich halbmastgeflaggt und richtigerweise hätte es einen unüberhörbaren Aufschrei gegeben. Und jetzt hören Sie mal die Reaktionen auf die Ermordung und das Massaker an den Christen. Hören Sie es? Stille.“ (BS)