Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler plädiert dafür, Salafisten auszuweisen. Erst in der letzten Woche äußerte sich der hessische CDU-Politiker Ismail Tipi ähnlich. Auch erklärte er, warum der Islam nicht zu Deutschland gehöre: „Wenn heute alle Muslime auf einen Schlag ausreisen würden, blieben nur die leeren Moscheen zurück. Kein bisschen arabische Kultur oder Traditionen.“

Ismail Tipi (Bild: metropolico.org)
Ismail Tipi (Bild: metropolico.org)

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler plädiert dafür, anstelle von Sinti- und Roma-Flüchtlingen lieber Islamisten, Salafisten und Hassprediger auszuweisen. „Die halten ja vom Grundgesetz gar nichts und wollen es durch die Scharia ersetzen“, so Geißler in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur zu seinem 85. Geburtstag am 3. März.

Wie die Frankfurter Neue Presse berichtete, äußerte sich der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) beim traditionellen Heringsessen der CDU Otzberg am Aschermittwoch ähnlich: „Die Politik muss die Salafisten am besten gleich aus Deutschland ausweisen. Denn sie machen unser Land auf Dauer kaputt.“ Doch die Politik rede nur und suche Ausflüchte.

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“

Ismail Tipi sieht die Ursachen der salafistischen Bedrohung auch in der Einwanderungspolitik: „Das jahrzehntelange Multi-Kulti-Gerede ist total danebengegangen. So konnten sich gefährliche Netzwerke, wie das der Salafisten, ausbreiten und junge Menschen für ihr gefährliches Gedankengut begeistern.“ Und: „Die Deutschen haben all die Zeit nur zugeschaut.“ Auch wies er die Aussage zurück, der Islam gehöre zu Deutschland: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Denn wenn heute alle Muslime auf einen Schlag ausreisen würden, blieben nur die leeren Moscheen zurück. Kein bisschen arabische Kultur oder Traditionen.“ Anders sehe es mit den Menschen muslimischen Glaubens aus. Von ihnen gehöre der größte Teil bereits zu Deutschland und habe hier bereits eine neue Heimat gefunden, so der türkischstämmige Tipi weiter.

Auch sieht er noch eine andere Gefahr: Die Europäer verleugneten ihre christlichen Werte. Kruzifixe würden per Gerichtsbeschluss aus Schulen und Gerichtssälen verbannt, Kirchen stünden wegen kleiner werdenden Gemeinden zum Verkauf. „Dabei sind es die Religionen, die eine Gesellschaft zusammenhalten und den Menschen Rückhalt geben. Das christliche Abendland ist im Begriff, auf all das zu verzichten“, stellte Tipi fest. Die Geschichte habe gezeigt, dass dies der Anfang vom Ende großer Kulturen sei. Tipi warnte vor der Scharia als Paralleljustiz. In der Türkei sei diese 1913 abgeschafft worden, aber heute finde die Scharia selbst bei deutschen Gerichten Einlass. Ismail Tipi: „Lassen Sie nicht zu, wenn Zweifelhaftes Ihre Werte und Ihr Grundgesetz zersetzen. Wehren Sie sich.“ (PH)