Im Selbstversuch zeigte ein Reporter das Ausmaß des muslimischen Judenhasses in der schwedischen Stadt Malmö auf. Mit einer Kippa auf dem Kopf wird der Spaziergang des Reportes zu einem Spießrutenlauf in der für Juden zu No-Go-Zone erklärten Stadt. Muslimischer Judenhass auf schwedisch.

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Im Selbstversuch: Mit einer Kippa auf dem Kopf durch das muslimische Malmö – Judenhass auf schwedisch (Bild: Prinscreen Uppdrag granskining; Rechte siehe Link)

Es sei ein schwedisches Experiment vor dem Hintergrund des mörderischen Anschlags auf den koscheren Supermarkt in Paris vom 7. Januar gewesen. Für die Sendung „Uppdrag granskning(deutsch: Auftrag Ermittlung) begab sich der Reporter Petter Ljunggren mit einer Kippa, der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung, und einem umgehängtem Davidstern in die schwedische Stadt Malmö.

„Hau ab, Satansjude!“ 

Via versteckter Videokamera (siehe Video am Ende des Artikels) wird einmal mehr sichtbar, wie tief verwurzelt der muslimische Judenhass bei angeblich integrierten muslimischen Migranten in Schweden ist. Ein Mann ruft Ljunggren „jüdische Scheisse“ hinterher und fordert ihn zu verschwinden auf. Ein anderer Mann ballt drohend seine Faust und schreit: „Hau ab, Satansjude!“ Die Drohungen werden so heftig, dass das Aufnahmeteam immer wieder den Abzug erwägt.

Im mehrheitlich von muslimischen Migranten bewohnten Vorort Rosengrad macht sich ein mehrköpfiger Mob sogar daran, die Reporter anzugreifen. Als Reporter Ljunggren und ein Begleiter weiter gehen, werden von Häuserfenstern aus Eier nach ihnen geworfen. Laut dem Bericht wurden Anwohner per SMS dazu aufgefordert, dies zu tun.

„Nicht mehr länger aus dem Dunstkreis von Neonazigruppen“ 

Wie metropolico mehrfach berichtete, nimmt in Malmö, mit knapp 300.000 Einwohnern die drittgrößten Stadt in Schweden, der Antisemitismus immer extremere Ausmaße an. Wie die schwedische Zeitung Expressen ebenfalls resümiert, komme die Judenfeindlichkeit in Schweden „nicht mehr länger aus dem Dunstkreis von Neonazigruppen.“

Mit rund 9,5 Millionen Einwohner hat Schweden eine Massenzuwanderung erfahren, mit der sich das Land immer mehr überfordert zeigt. Malmö verfügt über einen Migrationsanteil von 40 Prozent. Der muslimische Bevölkerungsanteil in Malmö, das den Beinamen „Little Bagdad“ trägt,  ist bereits auf 30 Prozent angewachsen und wartet mit der höchsten Kriminalitätsrate Schwedens auf. 2012 wurde jeder vierte Bürger Opfer eines kriminellen Übergriffs. Ältere Menschen verlassen aus lauter Angst kaum noch ihr Zuhause.

Vermehrt verlassen seit geraumer Zeit jüdische Familien wegen des zunehmenden Antisemitismus die Stadt . Vertreter der jüdischen Gemeinde in Malmö erklärten ebenfalls, dass der antisemitische Hass nicht in erster Linie von Rechtsextremen und Neonazis ausgehe, sondern von Einwanderern aus muslimischen Ländern. Mit diesen sei der Antisemitismus nach Malmö gekommen.

Und wie im gesamten europäischen Umland, wird das Problem der misslungenen Integrationspolitik auch von schwedischen Politikern und Journalisten verschwiegen. Schwedische Medien berichten beschwichtigend, reden und schreiben das Problem klein und sprechen weiterhin von Toleranz.

Wie in Schweden, so auch in Frankreich 

Die zunehmenden Probleme für Juden in Schweden haben ihre Entsprechung in Frankreich. Nach einer Mitteilung des jüdischen Dachverbands am Dienstag hat sich dort die Zahl antisemitischer Attacken 2014 im Vergleich zum Vorjahr auf 851 verdoppelt. Wie metropolico berichtete, erfährt Frankreich zur Zeit die größte Auswanderungswelle seiner jüdischen Mitbürger. In den ersten acht Monaten des Jahres 2014  waren es nach Angaben der Einwanderungsorganisation des Staates Israel, der Jewish Agency, 4.566 französische Juden.

Seit Jahren nimmt die Zahl antisemitischer Übergriffe in Frankreich zu. Dies geht aus Zahlen der Beobachtungsstelle Kriminalität und strafrechtliche Verfolgung (ONDRP) hervor. Auch die Nationale Beratungskommission für Menschenrecht stellt eine in den letzten Jahren „abnehmende Toleranz“ gegenüber Juden fest.  Die Organisation Schutzdienst für die jüdische Gemeinschaft spricht in ihrem jüngsten Jahresbericht von einer Zunahme antisemitischer Vorfälle um 91 Prozent.

In erschreckender Weise wurde auch in Deutschland – metropolico berichtete ausführlich – der muslimische Antisemitismus augenfällig. Im Zuge des letzten Gaza-Konflikts fanden sich tausende muslimische Bürger zu Anti-Israel-Demonstrationen auf Deutschlands Straßen zusammen. Dort konnten von diesen und ihren mehrheitlich linkspolitischen Unterstützern ungehindert Parolen wie „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ skandiert werden.

Noch immer keine Debatte über bestehende Realitäten

Dass der Anstieg des Antisemitismus in erster Linie von muslimischen Zuwanderern zu verantworten ist, wird politisch und medial geleugnet. Das Thema hat weder in Frankreich, noch in anderen europäischen Ländern, in denen die Situation ähnlich gelagert ist, eine wirkliche Debatte erfahren. Der dem Islam inhärente Antisemitismus wird in keinem europäischen Land für die zunehmende Judenfeindlichkeit benannt, da Kritik am Islam von linken Multikulti-Ideologen als Rassismus diffamiert und somit nach wie vor tabuisiert ist.

Insofern wird deutlich, wie wichtig die garantierte Existenz des Staates Israel für Juden aus aller Welt ist, um einen Zufluchtsort vor Verfolgung und Diskriminierung zu haben. Denn offensichtlich sind europäische Staaten immer weniger bereit oder auch nur in der Lage, ihre jüdischen Bürger vor antisemitischen Übergriffen zu schützen. (BS)