Konrad Adam, Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), fordert auf dem Bundesparteitag der AfD in Bremen bei der Zuwanderung nach kanadischem Vorbild die Berücksichtigung der „kulturellen Prägung“. AfD-Vorsitzender Bernd Lucke versucht eine Umdeutung der Aussage.

Seine Haus- und Hofzeitung deckte auf, was er zusammen mit dem hessischen Vorstand nun vollzieht: Konrad Adam (Bild: metropolico)
Konrad Adam fordert Zuwanderung nach Religionszugehörigkeit (Bild: metropolico)

Konrad Adam (AfD) fordert bei der Zuwanderung nach kanadischem Vorbild, die ein Punktesystem beinhaltet, dass dabei die „kulturelle Prägung“ und damit die religiöse Zugehörigkeit eine Rolle spielen sollte, „wie auch immer das am Ende” aussehen werde, erklärte Adam auf Nachfrage durch metropolico im Gespräch mit der Presse.

Bernd Lucke war sichtlich bemüht, die Aussage zu relativieren, indem er die zunehmend fahrige Äußerung seines Parteikollegen Adams  umdeuten wollte.

Insgesamt zeigte sich das Plenum mit Frauke Petry, dem Bremer Spitzenkandidat Christian Schäfer und dem Hamburger Spitzenkandidat Björn Kruse angesichts dieser Erklärungen sichtlich beunruhigt, während Alexander Gauland zuzustimmen schien. (CJ)