Leipzig wird sich am 12. Januar unter dem Namen „Legida“ ebenfalls an den Protestkundgebungen der Pegida-Bewegung beteiligen. Vor lauter „antifaschistischem“ Eifer hatten die Linksextremen den falschen „Legida-Anmelder“ verfolgt. Ein Mann aus den eigenen Reihen bekam die antifaschistische Wut nun zu spüren. Die linke Gesellschaft zeigt sich empört.

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„Antifaschisten“ am Werk. Hier eine Antifa-Demo in Duisburg-Neumühl.  (Bild: metropolico.org)

Die Leipziger Internet Zeitung (L-IZ) hatte den Namen des mutmaßlichen Versammlungsleiter der Leipziger Demonstration „Legida“ (Leipziger gegen die Islamisierung des Abendlandes) nach eigenen Angaben nicht genannt.

Diverse linksextreme Internetplattformen jedoch taten dies nach bewehrter Manier schon. In voller Länge wurde der Name sowie die Adresse des ausgemachten „Rechtsextremen“ veröffentlicht. Und ebenfalls nach bekannter Gangart gingen die selbsternannten „Anti-Faschisten“ ans Werk.

„Genossen! Ich bin komplett der Falsche!“

Dem so geouteten „Nazi“ beschmierten Unbekannte über Nacht die Hauswand mit Parolen wie „Nazischwein“ oder „Organisator von Legida“. Haustür und Briefkästen beschmutzten die Täter laut der L-IZ mit Teerfarbe. Binnen weniger Stunden verwandelte sich das Leben des im Fokus der „Antifa“ Geratenen zur Hölle.

„Ich bin komplett der Falsche“, beteuerte dieser. Er habe mit „Legida“ nichts zu tun. Ganz im Gegenteil pflege er viele Kontakte in die linksalternative Szene. Wie es zu der Verwechslung gekommen ist, sei noch unklar. Der so geschädigte Linksaffine habe inzwischen Kontakt zur Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Linke) aufgenommen. Auch Nagel bestätigte, dass der Genosse nicht zu den Legida-Organisatoren gehöre. Sie finde es „höchst problematisch“, dass die Anschrift offenbar in Szenekreisen herumgereicht worden sei.

Denunziationsmethoden der „Antifaschisten“

Mehrfach schon hat metropolico über die menschenverachtende Denunziationsmethoden der „Antifaschisten“ namens „Nazi-Outing“ berichtet. Hierbei versuchen Antifa-Gruppen Personen, deren politische Gesinnung nicht ihrem Weltbild entspricht, bloßzustellen und vernichten so Existenzen.

Das anti-faschistische Geschrei wird jedoch ohrenbetäubend, wenn es einen „Antifanten“ aus den eigenen Reihen trifft. Wie wenig Hemmungen die linksextremistische Szene hat, zeigt der aktuelle unumwundene Aufruf zu Straftaten auf verschiedenen linksextremen Internetplattformen: „dies ist ein aufruf zur gewalt“ fordert „Genoss_innen“  dazu auf, sich in der Silvesternacht in Leipzig am Angriff auf „scheissfirmen“,  „bullen“ und  „nazis” zu beteiligen.

Und auch hier wurden auf den besagten linksextremistischen Antifa-Plattformen komplette Adressangaben von „geouteten Nazis“, die man dann besuchen werde,  aufgelistet. Hoffentlich schießt sich der ambitionierte „Antifaschist“ nicht wieder ins eigene antifaschistische Bein! (DB)