Frank-Furter Schnauze: Über das einzige, was die Linke wirklich kann

Licht in politische Dunkelfelder. Immer mehr Bürger betrachten des Islam als unvereinbar mit westlichen Werten. (Bild: mit freundlicher Genehmigung von PEGIDA)
Bringt Licht ins politische Dunkel: Pegida. (Bild: mit freundlicher Genehmigung von PEGIDA)

Etwa 7.500 Demonstranten* nahmen am Montag an der Demonstration „Patriotischer Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ in Dresden teil. Gut 1.200 Gegendemonstranten stellten sich „Pegida“ entgegen und taten, was die Linke am besten kann: Zerstören.

Die Teilnehmerzahl hat sich bei der Demonstration „Patriotischer Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, kurz „Pegida“, an diesem Montag ein weiteres Mal erhöht. Laut Polizeiangaben demonstrierten etwa 7.500 Teilnehmer bei klirrender Kälte gegen die offenkundige Islamisierung unseres Kontinents. Und damit noch mal einige mehr als am Montag vor einer Woche. Schon da hatte dieser Protest eine fürs bürgerliche Lager unfassbare Größe erreicht.

Wenn die politische Linke nur halb so viele Menschen auf die Straße bekommt, platzen die Zeitungen vor Sonderberichten und Lobpreisungen für all das Engagement in der Regel aus allen Nähten. Wer am vergangenen Montag verfolgt hat, was in großen Medien geschah – nämlich: nichts – fand wieder einmal Bestätigung für die eklatante Einseitigkeit der Berichterstattung in diesem Land. Nur ortsansässige Medien wie die Sächsische Zeitung oder der Mitteldeutsche Rundfunk berichteten überhaupt in nennenswerter Weise über die Demonstration mit tausenden Teilnehmern, in beiden Fällen durfte sich die überschaubare Gegendemonstration der unübersehbaren Sympathie der Berichterstatter und eines unverhältnismäßig hohen Stellenwerts erfreuen.

Wie dereinst in der „Aktuellen Kamera“

Seither hat sich in der Sache nicht viel geändert. Ein hässlicher Deutscher namens Jakob Augstein hat seinen üblichen ideologiegetränkten Unrat dazu im größten Internet-Nachrichtenportal der Nation abgeladen. In Dresden formiert sich derweil die übliche Allianz der Realitätsverweigerer und zieht mit ihren ebenso üblichen Worthülsen der Political Correctness gegen den engagierten Bürgerprotest zu Felde. Kurz gefasst: Vertreter von Parteien, Kirchen und Initiativen werfen Pegida unter anderem „Rechtspopulismus“, „Nationalismus“ sowie das „Schüren von Ängsten“ vor einer „vermeintlichen (sic!) Islamisierung“ vor. Im O-Ton klingt das dann etwa so, frei nach dem Integrationsbeauftragten der SPD-Fraktion im Bundestag, Josip Juratovic: Die „wahren Patrioten Sachsens“ sind die „vielen Tausend engagierten Bürger, die Asylsuchende unterstützen“; andere Parteien sollten „nicht im nationalistisch gesteuerten Pegida-Lager auf Stimmenfang gehen“. Und Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) gestand zwar ein, man dürfe „nicht alle als Nazis beschimpfen“, die an Pegida teilnehmen, kritisierte aber, dass die Initiatoren „die Stimmungslagen in der Bevölkerung ausnutzen“ und sich „Dinge herauspicken“. Parteiübergreifend ist man sich einig, dass es eine „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ braucht, vom MDR ganz unverblümt inszeniert mit dem Bild des Banners „Refugees Welcome“, typisches Erkennungszeichen linksradikaler Gruppierungen.

Mit anderen Worten: Der brave Deutsche hat Flüchtlinge willkommen zu heißen, eine eigene Meinung hierzu steht ihm nicht zu. Sich gar gegen eine „vermeintliche“ Islamisierung zu erheben, ist ganz und gar nicht wünschenswert; denn eine solche gibt es nur, wenn große Medien sie bescheinigen. Die Realität in deutschen und europäischen Städten hat der geneigte Bürger gefälligst zu ignorieren; die wahre Wahrheit steht in der Zeitung, wird von ARD und ZDF verkündet – wie dereinst in der „Aktuellen Kamera“.

Kein Wunder, dass ein großer Protest gegen diesen real-sozialistischen Ungeist zu aller erst im Osten unseres Landes aufkeimt, wo die Älteren noch in schlechter Erinnerung haben, in welch massenhaftem Unrecht ebendieser Ungeist langfristig enden muss.

Der Bürger hat keine Lobby in diesem Land

Anschauungsbeispiele für linken Ungeist liefern übrigens ebenjene selbsterklärten Guten, strenggläubigen Linken allenthalben. So auch an diesem Montag in Dresden, als sich den 7.500 „Pegida“-Teilnehmern etwa 1.200 Gegendemonstranten in den Weg stellten und den Protestzug mit Sitzblockaden aufhielten. Pegida trat daraufhin den Rückzug an, löste sich auf, verzichete auf die Abschlusskundgebung auf dem Theaterplatz. Wohl ganz im Sinne von „der Klügere gibt nach“ – wer will sich schon an einem eisigen Montagabend mit einem linksradikelen Kindergarten herumschlagen, dessen politischer Intellekt sich bezeichnenderweise in Herumsitzen erschöpft? Ähnliches dachte sich offenbar auch die Polizei, die anscheinend nicht gewillt war, das Grundrecht der Demonstranten nötigenfalls mit Gewalt durchzusetzen. Und ganz ehrlich: Wer will es den Beamten verdenken? Rückendeckung von der Politik hätte es dazu nicht gegeben. Der Bürger, zumal der nicht-linke, hat keine Lobby in diesem Land.

Die Gegendemonstranten taten also das, was die politische Linke radikaler Prägung zweifelsohne am besten kann: Zerstören. Die destruktive Kraft dieses Lagers, wie sie sich einst in der DDR zu erschütternder Blüte entwickelte, ist wirklich erstaunlich. Tatsächlich können sie das nicht nur am besten, es ist wohl auch das einzige, was sie können.

Dafür wird man sie nun feiern. Die Berichterstattung der kommenden Tage ist so vorhersehbar, wie dass am 24. Dezember Heiligabend ist. Von „mutigen“ und „engagierten“ Bürgern wird die Rede sein, die das „Ansehen Deutschlands in der Welt“ gerettet haben, indem sie sich den „bösen rechten Hetzern“ in den Weg stellten. Dass am Montag in Dresden tausende Bürger von einer radikalen Minderheit unter tosendem Applaus des Establishments an der Wahrnehmung eines Grundrechts gehindert wurden, wird niemanden stören, wird nirgends kritisiert werden. Warum auch? Es gibt schließlich in diesem Land, in diesen Medien, keinen Zweifel, wer die „Guten“ und wer die „Bösen“ sind. Nachhilfe in totalitärer Schwarz-Weiß-Malerei, umgangssprachlich „bunt“ genannt, erteilt der „hässliche Deutsche“ in seiner Kolumne, gerne auch die „Antifa“.

Eine Fortsetzung gibt es so oder so

Jenseits dieses alltäglichen Affentheaters, das sich Medien nennt, darf der geneigte Selberdenker feststellen: Hut ab, Pegida! Es muss einiges passiert sein, dass sich so viele Bürger zu einem Protest gegen die nicht „vermeintliche“, sondern offensichtliche Islamisierung Europas beteiligt haben. Man sollte schon aus Prinzip am nächsten Montag in größtmöglicher Anzahl wiederkommen, um den Etablierten noch eine weitere wohlverdiente Prise Salz in die klaffende Wunde ihres Realitätsverlusts zu streuen (und so haben es die Initiatoren auf Facebook bereits angekündigt).

Danach sollten wir alle Revuepassieren lassen, was in diesem Jahr geschehen ist. Man kann ruhig Weihnachten und Silvester feiern, die Fortsetzung des Protests hat keine Eile, eine Fortsetzung gibt es so oder so. Denn eines ist sicher: So lange die hässlichsten aller Deutschen in Medien und Politik das Sagen haben, wird es nicht besser, eher schlimmer werden. Das war das Ergebnis ihres bisherigen Wirkens, das wird es auch weiterhin sein.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Demonstrationen wie diese eine Größe erreicht haben, gegen deren Kraft und Wirkung dann auch ein närrischer Haufen Linksradikaler nichts mehr auszurichten weiß – aller über Jahrzehnte erworbener und vom Staat alimentierter, professioneller Destruktivität zum Trotz.

*UPDATE: In einer vorherigen Version des Artikels war gemäß Sächischer Zeitung von etwa 5.000 Demonstranten und etwa 1.000 Gegendemonstranten die Rede. Mittlerweile teilte die Dresdener Polizei mit, dass sie die Zahl der Pegida-Teilnehmer auf 7.500 schätzt, während sie die Zahl der Gegendemonstranten mit etwa 1.200 angibt. Der Artikel wurde entsprechend geändert.

Medienspiegel: Die Wahrheit über MEGIDA