Das Europäische Parlament hat Ulrike Lunacek (Grüne) zu einer der vierzehn Vizepräsidenten gewählt. Die Grünen-Abgeordnete fordert die Gleichstellung von Homosexuellen und befürwortet übergriffigen Sexualkundeunterricht.

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Ulrike Lunacek (4. vl.) ist einer der 14 neuen Vizepräsidenten des EU-Parlaments (Bild: Psychodaddy; Quelle: Wikipedia; Rechte: CC-Lizenz; Original: Siehe Link)

Die österreichische Grünen-Politikerin Ulrike Lunacek, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, Europasprecherin der Grünen, Vizepräsidentin und außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament, Kosovo-Berichterstatterin sowie Ko-Präsidentin der Intergroup on LGBT Rights, die sich für die „Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender“ einsetzt, wurde – allerdings erst im dritten Wahlgang – zu einer der 14 Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt, so kurier.at.

Die 57-Jährige, die seit 2009 im EU-Parlament sitzt, ist damit die formell ranghöchste Österreicherin in der EU-Abgeordnetenkammer. Lunacek hatte zuvor gegen den deutschen Sozialdemokraten Martin Schulz (SPD) um das Amt des Parlamentspräsidenten kandidiert.

Gleichschaltung in sozialen Fragen durch EU-Richtlinien

Lunacek hatte, wie metropolico berichtete, einen Bericht erarbeitet, in dem ein „Fahrplan“ zur vollständigen Gleichstellung von Homosexuellen in allen Mitgliedsstaaten der EU vorgeschlagen wird. Auf der Internetseite Freie Welt.net erschien hierzu eine ausführliche Darstellung von Lunaceks sexualpolitischem Wirken auf europäischer Ebene.

Wie metropolico darstellte, finden die Grünen für ihre extremistischen Leitbilder auf nationaler Ebene immer weniger Unterstützung. Immer häufiger versuchen sie deshalb, diese im Europaparlament einzubringen. Die Gefahr der Gleichschaltung in sozialen Fragen durch EU-Richtlinien wird damit immer konkreter. (DB)