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EU gibt Milliarden als Soforthilfe für bulgarische Banken frei ( Bild: Wikipedia; Alex Gunningham aus London; Rechte: Creative Commons Namensnennung 2.0 generisch Lizenz; Rechte siehe Link)

Erneuter Bankenansturm in Bulgarien. EU bewilligt milliardenschwere Liquiditätsspritze als Notkredit für die gefährdeten Banken.

„Angemessen“ und „notwendig“ sei diese Maßnahme. Das Geld fließe vorsorglich, um das Finanzsystem Bulgariens zu stützen, so die Stellungnahme aus Brüssel.

Bulgarien steht womöglich am Rande einer Bankenpanik. Wie metropolico berichtete, waren bereits letzte Woche verzweifelte bulgarische Sparer vor den Filialen zweier bulgarischer Großbanken Schlange gestanden und bangten um ihre Guthaben. Zehntausende Sparer hoben bereits ihre Einlagen ab. So auch am Freitag, wo die drittgrößte Bank des Landes, die Fibank, binnen Stunden rund 400 Millionen Euro verlor.

Garantiezusage à la Merkel

Der bulgarische Präsident Rossen Plewneliew hatte am Wochenende, wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Jahr 2008, Garantien für Sparguthaben abgegeben. Die EU-Kommission bewilligte darüber hinaus 1,7 Milliarden Euro Soforthilfe für die betroffenen Banken. Eine Bankenkrise gebe es nicht, so das bulgarische Staatsoberhaupt. Trotz der Garantiezusage am Wochenende bildeten sich auch nach Öffnung der Banken am Montag lange Schlangen vor den Bankautomaten.

Ob sich die Lage stabilisieren lässt oder eine offene Panik ausbricht ist noch nicht abzusehen. In dem Fall bliebe Regierung und Notenbank nichts anderes übrig, als Banken zu schließen, um die Abflüsse zu stoppen, so der Nachrichtensender ntv.

Nach Angaben von Regierung und Notenbank haben Kriminelle über das Internet und SMS-Botschaften Falschinformationen verbreitet, um Bürger zum Abheben ihres Geldes zu bewegen. Die von den Sozialisten geführte Regierung hat einen zeitnahen Rücktritt angekündigt. In Bulgarien steht eine vorgezogene Parlamentswahl am 5. Oktober an. Präsident Plewneliew kündigte an, das Parlament aufzulösen und am 6. August eine Übergangsregierung einzusetzen. (DB)