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Die friedliche Mehrheit ist irrelevant, wenn es darum geht, Terrorismus und Gewalttaten zu verhindern (Bild: Screenshot YouTube – Heritage Foudation)

Die friedliche Mehrheit ist irrelevant, wenn es darum geht, Terrorismus und Gewalttaten zu verhindern. Dies gelte im gleichen Maße für den Islam. Diese Ansicht vertritt die US-amerikanische Journalistin Brigitte Gabriel in eindrucksvoller Weise bei einer Podiumsdiskussion des Think-Tanks The Heritage Foundation.

Bei Ausschreitungen am 11. September 2012 in Bengasi (Libyen) starben vier US-Bürger, darunter J. Christopher Stevens, US-Botschafter in Libyen. US-Präsident Barack Obama und seine damalige Außenministerin Hillary Clinton standen massiv in der Kritik, da das Krisenmanagement der Regierung mangelhaft war und ein Untersuchungsbericht bewies, dass der Anschlag verhindert hätte werden können. Trotz Warnungen habe Clinton das Konsulat nicht schließen lassen und somit den Tod der US-Amerikaner in Kauf genommen.

Wie metropolico berichtete, hatte die Obama-Administration versucht, den Überfall auf die Botschaft als spontane terroristische Aktion muslimischer Terroristen darzustellen, was in der Nachbetrachtung als Lüge enttarnt wurde. Am Samstag nun ist der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlags auf das US-Konsulat – Ahmed Abu Chattalah – in Washington einem Haftrichter vorgeführt worden. Dem vor zwei Wochen von einem amerikanischen Kommando in Libyen gefassten Gründer und Anführer der libyschen islamistischen Terrorgruppe Ansar al-Scharia wird laut dem Nachrichtensender CNN der Prozess vor einem zivilen US-amerikanischen Gericht gemacht werden.

Warum werden immer alle Moslems verantwortlich gemacht?

Amerikas einflussreichster konservativer Think-Tank, die Heritage Foundation hielt zu diesem Themenkomplex Anfang des Monats eine Podiumsdiskussion ab, bei der der Verlauf des Terroraktes besprochen und diskutiert wurde, wie die US-amerikanische Regierung darauf reagieren solle.

Während der Podiumsdiskussion (Video siehe am Ende des Artikels) meldete sich eine Muslima zu Wort und wollte von den im Podium Sitzenden wissen, weshalb immer wieder und auch bei dieser Veranstaltung Moslems und der Islam als böse dargestellt würden. Mehr als eine Milliarde Menschen gehörten dem Islam an, acht Millionen allein in Amerika. Und diese seien mehrheitlich friedlich.

Frank Gaffney, Präsident des Zentrums für Sicherheitspolitik, stellte seine Einordnung des Begriffes Dschihad und Scharia dar und machte klar, dass, auch wenn die Fragende von einem „friedlichen Dschihad“ rede, am Ende der Kern der Scharia stehen werde. Und dieser sei nicht friedlich.

Die Mehrheit ist friedlich

In ihrer Aussage und klaren Positionierung kaum zu übertreffen, war die anschließende Ausführung von Brigitte Gabriel. Die US-amerikanische Journalistin bedankte sich bei der Fragestellerin, da für sie somit die Möglichkeit bestehe, darauf eine Antwort zu geben.

Was sie amüsant finde, so die erfolgreiche Autorin sei die Tatsache, dass niemand seit Beginn der Diskussion über den Angriff auf Amerikaner in Bengasi alle Muslime dafür verantwortlich gemacht habe. Man erwähnte den Islam, man erwähnte die islamische Ideologie. Heute habe man sich hier versammelt um darüber zu diskutieren, unter welchen Umständen die vier Amerikaner starben und wie die US-amerikanische Regierung darauf reagieren solle. Man sei nicht hier, um auf Muslime einzuschlagen – und damit wandte sich Gabriel an die Fragestellerin. Sie sei diejenige gewesen, die vorbrachte, man würde alle Muslime beschuldigen. Natürlich seien unter den 1,5 Milliarden Muslimen weltweit nicht alle radikal. Die Mehrheit von ihnen seinen friedliebende Menschen. Die Radikalen darunter werden auf 15 bis 25 Prozent geschätzt. 75 Prozent der Muslime sind also friedlich.

Wenn man aber auf die 15 bis 25 Prozent Radikale weltweit blicke, blicke man auf 180 Millionen bis 300 Millionen Menschen, die sich der Aufgabe widmen, die westliche Zivilisation zu zerstören. Dies ist die Anzahl der Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die friedliche Mehrheit ist irrelevant

Weshalb also sollten wir uns Sorgen um diese 15 bis 25 Prozent radikaler Muslime machen? Weil es die Radikalen sind, die morden. Weil es die Radikalen sind die köpfen und Massaker veranstalten, so die Antwort Gabriels.

Wenn man in die Geschichte blicke, wenn man sich die Lektionen der Geschichte ansehe, muss man resümieren, dass zum Beispiel die meisten Deutschen friedlich waren. Die Nationalsozialisten waren jene, die sechs Millionen Juden ermordeten. Die friedliche Mehrheit war irrelevant.

Wenn man Russland betrachte, war die Mehrheit der Russen friedlich. Den Russen war es aber möglich, 20 Millionen Menschen umzubringen. Die friedliche Mehrheit war auch hier irrelevant.

Sieht man nach China – auch hier war die Mehrheit der Chinesen friedlich – war es den Chinesen dennoch möglich, 17 Millionen Menschen zu töten. Die friedliche Mehrheit war irrelevant. Sieht man nach Japan im Zweiten Weltkrieg, waren auch hier die meisten Japaner friedlich – auch hier war es möglich in Süd-Ost-Asien 12 Millionen Menschen zu ermorden, die meisten davon mit Bajonetten und Schaufeln. Die friedliche Mehrheit war irrelevant.

Am 11. September lebten 2,3 Millionen arabische Muslime in den Vereinigten Staaten. Es benötigte aber nur 19 Entführer, 19 Radikale um Amerika in die Knie zu zwingen und das World Trade Center zu zerstören, das Pentagon anzugreifen und mehr als drei Tausend Menschen zu töten. Die friedliche Mehrheit war irrelevant.

Bei all den Beteuerungen der friedlichen und moderaten Muslime – und Gabriel betonte, dass sie froh drüber sei, dass eine Muslima heute anwesend sei, stelle sich doch die Frage, wo all die anderen friedlichen Muslime seinen, die die islamische Friedfertigkeit öffentlich bekunden. Die Fragestellerin sei die einzige hier, die diese friedlichen Muslime repräsentiere. Durch einen anhaltenden Applaus unterbrochen, führte die Autorin weiter aus, dass es an der Zeit sei, die Politische Korrektheit dort hin zu schmeißen, wo sie hingehöre, nämlich in den Müll.

Brigitte Gabriel, im Libanon geboren, ist eine US-amerikanische Journalistin und Autorin und setzt sich in Amerika aktiv, auch durch ihre Gründung des „amerikanischen Kongress für die Wahrheit (ACT)“ für die Förderung der nationalen Sicherheit und Verteidigung der amerikanischen demokratischen Werte und gegen den Angriff des radikalen Islam ein. Sie sieht sich nach eigenen Angaben als Sprachrohr jener Amerikaner, die aus Furcht als rassistisch, frömmlerisch, intolerant oder islamfeindlich zu gelten, sich nicht mehr getrauen, ihre Meinung laut sagen.

Freiheitliche Markwirtschaft

Brigitte Gabriel wird häufig zu Vorträge bei konservativen Organisationen angefragt, so auch bei der Heritage Foundation. Die 1973 gegründete US-amerikanische konservative Forschungseinrichtung und Denkfabrik verfolgt nach Eigendarstellung die Förderung konservativer Politik auf der Grundlage der freien Marktwirtschaft, des minimalen Staats, der individuellen Freiheit, traditionellen amerikanischen Werten, und einer starken nationalen Verteidigung. Zudem tritt die Heritage Foundation aktiv für die Privatisierung, Deregulierung, eine Rücknahme der enorm gestiegenen Sozialleistungen sowie militärischen Präventivschlägen ein.

In der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik befürwortet die Einrichtung ein Absenken des Grenzsteuersatzes, da dies dem Wirtschaftswachstum förderlich sei. 1995 wurde in Zusammenarbeit mit dem Wall Street Journal der „Index of Economic Freedom“ erstmals veröffentlicht. Dieser zeigt den Grad wirtschaftlicher Freiheit eines Staates anhand von Verfügungsrechten und dem Ausmaß staatlicher Regulierung des Marktes an. Bemessung der staatliche Korruption, Beschränkungen des Außenhandels, Einkommens- und Körperschaftssteuer, sowie das Rechtsstaatsprinzip sind weitere Kriterien. Deutschland rangiert mit 73,4 von 100 möglichen Punkten auf dem 18-ten Platz von insgesamt 178 bewerteten Ländern.  Die Heritage Foundation stellt die Theorie des menschgemachten Klimawandels in Frage. (BS)