Die Wiederauflage einer freiheitlichen Lektüre für den freiheitlichen Nachwuchs. „Was gibst du mir für meinen Fisch? – Die Geschichte von den Berufen – Die Geschichte vom Geld.

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Zuletzt 1970 gedruckt legt die Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft das freiheitliche Büchlein der Autorin Marie Winn neu auf (Bild: metropolico.org; Rechte Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft)

Fragt man heute Schüler, wer denn Ludwig Erhard war, bekommt man eventuell die vage Antwort, dass das doch der beleibte Komiker aus den Schwarz-weiß-Filmen sei.

Dieser Umstand, dass in unseren staatlichen Bildungseinrichtungen, gewollt und geplant, keinerlei Wissen mehr über eines der wesentlichsten Dinge vermittelt wird – nämlich die Wirkungsweise und der Sinn des eigenen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, von dessen Funktion unser Lebensschicksal abhängt – dieser Umstand zeigt auf, an welch schwerstem Gebrechen unsere Zeit krankt.

Wie der große deutsche Ökonom Roland Baader festhielt, ist das, was in den Medien, von Politikern, Interessensvertretern, Verbands- und Syndikatsfunktionären und von „Prominenten“ aller Art hinsichtlich ökonomischer und gesellschaftspolitischer Phänomene gesagt wird, manchmal Lüge und manchmal Irrtum. Fast immer aber ist es falsch.

Besonders finster um das Wissen um die Ökonomie sieht es in deutschen Schulen aus. Dort, wo also einhundert Prozent unserer Kinder und Jugendlichen „gebildet“ und angeblich „fürs Leben“ ausgebildet werden, denn dort sind unsere Kinder halbtägig – und demnächst nach Willen sozialistischer Politiker ganztägig – zum Staatseigentum vereinnahmt. Das öffentliche Bildungswesen wurde durch die 68-Iger dahin deformiert, dass ein Heer von staatsbesoldeten Beamten im Sinne der Staatspatronage Erziehung zur Unabhängigkeit vom Staat nicht mehr stattfinden lassen.

Die Geschichte von den Berufen – Die Geschichte vom Geld

Bücher und Lektüren, Filme oder Dokumentationen, die sich mit diesem essentiell wichtigen Thema – der Marktwirtschaft, dem einzigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das die persönliche Freiheit der Bürger dauerhaft erhalten und zugleich deren materiellen Wohlstand sichern und stetig verbessern kann – beschäftigen, solche „Lehrmittel“ muss man mit der Lupe suchen.

Eine Lektüre für Kinder der ersten und zweiten Klasse, die aus der Masse der gesellschaftsklempnerischen Wahnideen heraussticht, ist das Buch der Autorin Marie Winn.

„Was gibst du mir für meinen Fisch? – Die Geschichte von den Berufen – Die Geschichte vom Geld. „- so der Titel des von John E. Johnsen liebevoll illustrierten Büchleins, in dem die Autorin in einer leicht für Kinder zugänglichen Art erklärt, wie Wirtschaft funktioniert. Wie entsteht Arbeitsteilung – wie bilden sich Berufe heraus und welche Rolle spielt das Geld? All diese Themen bespricht Winn in ihrem Buch. Deshalb sei der Autorin verziehen, wenn sie unser „Fiat-Money“, unser Papiergeld mit tatsächlichem Geld gleichsetzt.

Freiheitliche Lektüre für die Kleinen wieder erhältlich

Zuletzt 1970 gedruckt wäre die Lektüre wohl in Vergessenheit geraten, wenn sich Professor Viktor Vanberg nicht an das Buch erinnert und die Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft darauf aufmerksam gemacht hätte. Professor Dr. Gerd Habermann, einer der führenden liberalen Wirtschaftsphilosophen, Vorstandsvorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Stiftung, nahm die Anregung gerne auf.

Das Buch wurde neu in den Druck gegeben und ist nicht nur für Freunde der liberalen Idee, sondern für alle Eltern wieder erhältlich, denen daran gelegen ist, ihren Kindern eine spannende Einführung in die Markt- und Tauschwirtschaft zu geben.

Denn -so der Aufruf der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft- „es ist nie zu früh dafür, Kindern eine Ahnung von der Wirkungsweise dessen zu vermitteln, worauf das moderne Leben beruht und was wir alle täglich leben!“ (BS)

Info:
Marie Winn: „Was gibst du mir für meinen Fisch? ISBN: 978-3-00-046144-6
Kontakt: Friedrich August von Hayek-Gesellschaft – info@hayek.de

Die als Verein organisierte und 1998 gegründete Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft widmet sich der langfristigen Sicherung der individuellen Freiheit im deutschsprachigen Raum durch Verbreitung von Ideen im Sinne von Hayek.