Islamistische Bedrohung an Schulen und der Ruf nach Präventionsprogrammen

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Das Problem kam nicht von heute auf morgen – Bedrohung von Schülern an Schulen durch Salafisten  (Bild: metropolico.org)

Strenggläubige Muslime bedrohen Schüler und setzen diese unter Druck. In Hamburg sorgen Islamisten zunehmend für Unruhe. Dass eine Bedrohungslage vorliegt, wird durch ein internes Papier der Schulbehörde bestätigt.

Am Anfang standen die Koran-Verteilungen in Fußgängerzonen, danach warben Salafisten offensiv Schüler und Jugendliche auf Schulhöfen für den „Heiligen Krieg“ an. Nun bedrohen strenggläube Muslime zunehmen Schüler. Besonders betroffen diesmal: Schulen in Hamburg.

Wie metropolico berichtete, wurden letztes Jahr an sechs Frankfurter Schulen Anwerbeversuche für den islamischen heiligen Krieg durch Salafisten beobachtet. Nun ist eine weitere Stufe erreicht. In Hamburg versuchen Salafisten die islamische Ideologie zu verbreiten, bedrohen Schüler und setzen diese massiv unter Druck.

Zustände wie in London, Paris oder Stockholm

Wie die Hamburger Morgenpost (Mopo) berichtet, ist besonders der im Osten von Hamburg gelegene Stadtteil Mümmelmannsberg betroffen. Dort ist zu beobachten, dass viele der muslimische Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren bereits bis auf das Gesicht verhüllt sind. In den Schulen machen sich verstärkt strenggläubige Eltern für Gebetsräume, korankonformes Essen und das Tragen des Kopftuches stark. Muslimische Gruppengebete in der Schule vor den Augen der Schülerschaft sei keine Seltenheit. Lehrer würden aus „religiösen Gründen“ bedroht. Die Stimmung dort wird immer aggressiver. Muslimische Schülerinnen werden nahezu dazu gezwungen, das islamische Kopftuch zu tragen. Der Ruf nach der Einführung eines islamischen Kalifats und der Scharia-Rechtssprechung häufen sich. Kritik an diesem Verhalten wird mit der Religionsfreiheit gekontert. Islamistische Zustände, die in Städten wie London, Paris oder Stockholm bereits zum Alltag gehören.

Dass dies keine islamophoben Aussagen sind, wird laut Mopo durch ein internes Papier des zur Schulbehörde gehörenden „Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung“ bestätigt. Darin wird vor islamistischen Aktivitäten gewarnt. Die Schulleitungen stünden dem Problem hilflos gegenüber. Das Papier zeige die Bedrohungslage auf und berichtet, diese gehe bereits soweit, dass „Nichtmuslime von Gruppen von muslimischen Jugendlichen aufgefordert werden, bestimmte Läden und Zonen nicht zu betreten“.

Ständiges Einknicken hat diese Situation erst möglich gemacht

Im stark betroffenen Stadtteil Mümmelmannsberg wird nun beraten. Der Ruf nach der Entwicklung von Konzepten, um dem Problem Herr zu werden, erschallt aus Richtung des Jugendhilfeausschusses und der Grünen.

Wie dieses fortwährende Rufen nach Konzepten zur Bewältigung der misslungenen Migrationspolitik und das schon systematische Einknicken funktioniert, wurde bereits eindrucksvoll bei der Kampagne „Vermisst“ demonstriert. 2012 hatte das Bundesministerium des Innern die „Initiative Sicherheitspartnerschaft” ins Leben gerufen. Die Kampagne „Vermisst” war das Ergebnis dieser Sicherheitspartnerschaft, die bereits zum 1. Januar 2012 als Reaktion auf den dringenden Bedarf an Beratungsangeboten für Angehörige sich radikalisierender junger Muslime eingerichtet wurde.

Die Gegenreaktionen kamen zeitnah. Wie metropolico berichtete, protestierten muslimische Verbände im Vorfeld gegen die Kampagne. Die Verbände ZMD, DITIB, VIKZ und der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland nahmen die Vermisst-Kampagne zum Anlass, ihre Zusammenarbeit mit der Initiative Sicherheitspartnerschaft einzustellen.

Kenan Kolat, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschland, wandte sich gar an die Weltengemeinschaft. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa wurde ernsthaft wegen der bundesdeutschen Kampagne um Hilfe gebeten. OSZE und UN müssten eingreifen, so Kolat, um die als diskriminierend empfundene Plakatkampagne gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher in Deutschland zu stoppen. Die Plakataktion würde Muslime in der Mehrheitsbevölkerung stigmatisieren, die Denunziation und die Vorurteile gegenüber Muslimen würden verstärkt werden.

Den ganzen Zauber bezahlt der Bürger

Die Plakat-Kampagne wurde schlussendlich aufgrund einer Gefährdungsbewertung im Zusammenhang mit dem Satirevideo „Die Unschuld der Muslime“ verschoben. Man begnügte sich mit dem Verteilen von Vermisst-Postkarten.

Nach Verkündigung des Kampagnenstopps zeigten sich die Türkisch-Islamische Union erfreut und forderte die komplette Einstellung. Milli Görüs nannte es einen „Schritt in die richtige Richtung“. Die Türkisch-Islamische Union (Ditib) forderte das Aus der Kampagne. Claudia Roth, damalige Chefin der Grünen, flankierte die Aussagen der muslimischen Verbände mit der Forderung, die Plakate „einzustampfen“, da mit dieser Aktion alle Muslime unter Generalverdacht stünden.

Mit Spannung kann der Bürger nun auch in Hamburg die hilflosen Aktionen zur Radikalisierungs-Prävention verfolgen – und schlussendlich bezahlen. Mit seinen Steuergeldern und seiner Sicherheit. In der Hansestadt gibt es offiziell etwa 250 Salafisten.  Deren Zahl nimmt beständig zu. (DB)